Blossom, Sligo, Maigh Tuireadh und Trall: Vier Namen, die für die beliebte keltische Musik stehen. Bei gutem Wetter fanden sich am Wochenende zahlreiche Besucher in der Stadt Luxemburg ein, um ein Spektakel der besonderen Art zu erleben. Im Grund hatten die Kelten nämlich zur fünften Auflage ihres „Festival celtique Luxembourg“ geladen.
Die traditionelle irische und schottische Musik stammt von der Musik der Kelten ab. Vor allem Instrumente, wie die „Fiddle“ (Geige), die „Tin Whistle” (Flöte) und die Harfe, übrigens das älteste Instrument Irlands, zeichnen die keltische Musik aus. Klänge, die für den Laien ungewohnt sind, erfreuen sich bei Kennern großer Beliebtheit. Doch während letztere am vergangenen Samstag im Stadt-Grund natürlich vollends auf ihre Kosten kamen, so hatten doch auch die Laien ihren Spaß am fünften „Festival Celtique Luxembourg“.
In diesem Jahr wurde das Fest zentraler und kompakter organisiert. So fanden sämtliche Konzerte auf der Bühne im „Bisserwee“ statt. Bei gutem Wetter, keltischer Musik und einer schönen Kulisse hatte das Festival einen entsprechenden Besuchererfolg. Unter die Luxemburger hatten sich nämlich auch zahlreiche Gäste aus dem Ausland gemischt.
Bereits um 14 Uhr wurde das Festival mit einem keltischen Markt sowie passender Gastronomie und Animation eröffnet. Zwischen 15.30 und 18.30 Uhr wurde ein Lehrgang für bretonischen Tanz und Folkstanz angeboten. Anschließend wurde bis spät in die Nacht im Festsaal getanzt und weitergefeiert, wo ab 20.30 Uhr die Maigh Tuireadh mit Harfe, Violine, Gesang und Gitarre für gute Laune sorgten.
Den Auftakt machte die Musikgruppe Sligo, die an diesem Abend gleich zwei Mal auftreten sollte. Anschließend sorgten Blossom für die passende Stimmung auf der Bühne, vor der auch zünftig getanzt und gefeiert wurde. Am späten Abend dann spielte sich die irische Gruppe Trall während zwei Stunden in die Herzen der Besucher.
Didier Giron, einer der Veranstalter des Festivals, zeigte sich dann auch sichtlich zufrieden mit dem Ablauf. Der Andrang sei in diesem Jahr größer gewesen als in den Jahren zuvor. Wegen des guten Wetters und dank einer außerordentlichen Stimmung könne man von einer gelungenen Auflage sprechen, so Giron, der zu diesem Zeitpunkt bereits an die sechste Auflage des „Festival Celtique Luxembourg“ im kommenden Jahr dachte.
Das Festival sei immer am Wochenende vor Nationalfeiertag, so Didier Giron. Somit könnten sich die Besucher das Datum leichter merken.