29.01.2012 12:22 Uhr, aktualisiert 30.01.2012 18:36 Uhr




Flavio Becca im Visier der Justiz
Hausdurchsuchung an zwei Orten – Noch keine Anklage
Verdacht auf Veruntreuung von Firmengeldern

Foto: Marc Wilwert
Flavio Becca ist ein Luxemburger Großunternehmer und Sportmäzen.

(hay) - Der Name Flavio Becca taucht häufiger in den Medien auf – mal im Zusammenhang mit dem Projekt Liwingen – mal als Sportmäzen. In der vergangenen Woche machte er wieder von sich reden – dieses Mal aber wegen einer Hausdurchsuchung. Diese fand wie RTL zuvor gemeldet hatte vergangenen Mittwoch statt.

Justizsprecher Henri Eippers hat dies nun gegenüber wort.lu bestätigt. Demnach haben Ermittler Mitte letzter Woche mehrere Räumlichkeiten von Flavio Becca durchsucht. Ob es sich dabei nur um Firmenbüros handelte oder auch Privaträume durchkämmt wurde blieb offen. Eippers verriet dazu lediglich, dass die Razzia an zwei verschiedenen Orten stattfand.

Weiter erklärte er, dass die Ermittler bei der Aktion auch diverses Material beschlagnahmten. Dieses würde nun in der nächsten Zeit ausgewertet werden. Angaben dazu, um was es sich dabei genau handelte, also etwa Computer, wurden keine gemacht.

Überdies war in Erfahrung zu bringen, dass die Hausdurchsuchung der vergangenen Woche mit den Ermittlungen vom letzten Herbst zusammenhängt. Damals wurde bekannt, dass gegen den Luxemburger Großunternehmer der Verdacht auf Veruntreuung von Firmengeldern besteht. Bis heute wurde aber noch keine Anklage erhoben.