09.09.2010 09:57 Uhr, aktualisiert 09.09.2010 10:18 Uhr




670. Schobermesse
Gute „Fouer“ trotz Regens
Bis zu zwei Millionen Besucher in drei Wochen
Bild für Bild
Gute „Fouer“ trotz Regens
Fotos vom letzten Abend der Schobermesse
Gute „Fouer“ trotz Regens
Gute „Fouer“ trotz Regens
Gute „Fouer“ trotz Regens


Foto: Guy Jallay
Das schlechte Wetter tat laut „Fouer“-Veranstalter der Schobermesse 2010 keinen großen Abbruch.

Von Anne-Aymone Schmitz

Die 670. Schobermesse, die Mittwochabend um 22 Uhr mit einem bunten Feuerwerk offiziell zu Ende ging, war trotz regnerischen Witterungsbedingungen gut besucht. Laut dem „Office des Fêtes, Foires et Marchés“ wurden auf der „Schueberfouer“ zwischen 1,5 und zwei Millionen Besuche gezählt. Insbesondere der Gastronomie-Bereich hätte vom schlechten Wetter profitiert.

„Die diesjährige Schobermesse war gut besucht“, bestätigte Marc Weydert vom hauptstädtischen „Office des Fêtes, Foires et Marchés“ auf Nachfrage gegenüber dem „Luxemburger Wort“. Das erste Wochenende der Schobermesse zählte zu den bisher besten „Fouer“-Wochenenden überhaupt. Während der gesamten Dauer des Großevents wurden zwischen 1,5 und zwei Millionen Besuche gezählt. Nach Meinung des Veranstalters sei die schlechte Witterung vor allem den Gastronomie-Betrieben zugute gekommen.

Bei den Karussellen und Fahrgeschäften verbuchte in diesem Jahr der „Höllenblitz“den größten Besucherandrang. Bisher seien ihm auch keine Klagen von Schaustellern über etwaige Umsatzeinbußen aufgrund der verhältnismäßig hohen Preise zugetragen worden, betonte Marc Weydert.


Foto: Anouk Antony
Sich in geselliger Runde amüsieren können Liebhaber der Schobermesse erst im kommenden Jahr wieder.

Rund 120 Einsätze für die Berufsfeuerwehr

Aus Sicht der hauptstädtischen Berufsfeuerwehr war die 2010er Schobermesse „eine ruhige, die ohne größere Zwischenfälle“ verlief. Rund 120 Mal mussten die drei Rettungshelfer der Berufsfeuerwehr, die während der Kirmes täglich von 14.30 Uhr bis Feierabend im Pavillon im Eingang der Schobermesse Dienst taten, Menschen mit Schürf- oder Schnittwunden, Prellungen sowie nach Schwächeanfällen oder Wespenstichen helfen. „Schwerverletzte oder Menschen mit lebensbedrohlichen Verletzungen gab es in diesem Jahr nicht“, betont Fred Schiltz von der Berufsfeuerwehr. Derweil musste auch ein Brand in einem Gastronomiebetrieb gelöscht werden.

Die Polizei musste ihrerseits mehrmals falschgeparkte Autos abschleppen lassen oder wegen Schlägereien ausrücken. Derweil wurden beim „Fouer“-Kommissariat unter anderem auch Diebstähle unter Gewaltanwendung und Taschendiebstähle gemeldet. Eine offizielle Bilanz vor Ende der „Schueberfouer“ wollte die Polizei gestern Nachmittag auf Nachfrage allerdings noch nicht ziehen.

In der Zukunft seien die Imbissbuden auch für den hauptstädtischen Jahrmarkt als Publikumsmagnet unentbehrlich, betonte Marc Weydert vorausschauend. Da die größte Kirmes der Großregion voraussichtlich ab 2014 mit dem Bau der Tram mit weniger Platz auskommen muss, muss in Bälde eine Neuordnung der Schobermesse vorgenommen werden. Der Platz in der Allée Scheffer, wo nun Schausteller ihre Stände aufgebaut haben, wird den Gleisen und der Haltestelle vorbehalten sein. Als Ausgleich könnte die Schobermesse dann auf die Allée des Déportés, die Unterführung und Fläche nahe dem „Centre de langues“ ausgedehnt werden.

Ihre Meinung zum Thema

( 5 )
  • M. Enders meint:
    09.09.2010, 14:19 Uhr
    Letzebuerg as dach emmer rem en Witz:

    Fir d'eischt blären se dass Fouer ze hard as, dann get geregelt wei hard se dierf sin. dann soll se aus der staad geplënnert gin, mee wouhin? dei eng wellen se eraus, dei aner lafen stuerm fir dass se bleiwt wou se as.

    dann get se mei kleng duerch embauten am strossennetz, wat och net genehm as. ergo baue mer rem emweer fir dass se hier greisst behällt, mat dem wuelbekannten chaos virun der rouder bréck. mee lo welle mer awa onbedingt nach den tram do hun, well bus net duergeht (wann een den chauffeuren awa nolauschtert fueren dei d'halschent vun der zait eidel), ergo get se rem mei kleng. manner plaatz um glacis, manner stänn/spiller. platzen gin mei deier an ween dierf et bezuelen? den visiteur op der fouer.

    den beklot sech dass et ze deier as, dei verantwortlech ruffen rem op d'praisser bei den leit ze behalen, wou awa kaum eppes geschitt. während der fouer get sech beklot, awa wann fouer eriwer as, dann war se awa en succès wei sos nie, an jidfereen begléckwënscht sech rem & se schmieren sech geijensaitech hunneg em d'sabbel...

    (O.o)

    vive letzebuerg...
  • benny boudia meint:
    09.09.2010, 13:47 Uhr
    ganz gutt Saach dat doten. Party, gutt Iessen a Musek, genee dee richtege Mix fir bei enger bommen Ambiance nach eemol Energie z'tanken iert et lo lass geet an deen haarden Alldag. Schaffen, schaffen, an nach eemol Schaffen.

    Well party ass ok, mä schaffen och.

    All deene Leckt, déi d'Schueber nees zu engem Bomme-Succès gema hunn, vun hei aus en décke Merci. Ad multos annos, wéi deen ale Laténger gi soen. A vläit nach Iddi: an Zukunft och bëssi Live-Musek programméieren, wann z.B. sou Gruppe wéi KISS oder Ramstein op der Schueber gingen optrieden, mat hirer Super Show, da ging dat nach méi eng grouss Party ginn.

    A mat Genoss hunn ech och all Dag d'Reportagen um DOK gekuckt, déi gutt laang daueren, an nick sou kuerz si wéi bei RTL, wou alles sou séier geet, iiii, nëmmen Hektik.
  • Tom S. meint:
    09.09.2010, 11:53 Uhr
    @Norbert Muhlenbach
    Et hued och jiddereen eppz ze maulen... Loost sech Leit dach emol ameseieren an färdeg! Net jiddereen geht dohinner fier Remmi-Demmi an ze saufen...

    _bearbeitet_redaktion
  • Norbert Muhlenbach meint:
    09.09.2010, 11:07 Uhr
    Die letzte Nacht war mal wieder gefuellt mit Schlafstoerungen. Zum Glueck ist der "Proletenstadl" vorbei. Vor einigen Tueren zeugte das Gekotzte heute morgen, dass es wohl letzte Nacht wieder hoch her ging. Drei Wochen sind drei Wochen zu viel ...........
  • Meenung Meng meint:
    09.09.2010, 10:59 Uhr
    huet een schons eemol heieren dass
    - Fouer
    - Foire
    oder Braderie
    schlecht sollen gelaaf sin ?