07.09.2010 16:00 Uhr, aktualisiert 07.09.2010 16:33 Uhr




Verhaftung nach schwerem Unfall
Frauen versuchen Polizisten zu überfahren
Täterinnen rammten Bus / Drei Personen leicht verletzt
Bild für Bild
Frauen versuchten Polizisten zu überfahren
Frauen versuchten Polizisten zu überfahren
Frauen versuchten Polizisten zu überfahren
Frauen versuchten Polizisten zu überfahren


Foto: Steve Remesch
Das Täterfahrzeug wurde bei dem Zusammenstoß mit dem Bus der Linie 14 schwer beschädigt.


Foto: Steve Remesch
Im Wageninnern wurden mehrere Gegenstände sichergestellt. Darunter auch ein großer Schraubenzieher.

(str) - Szenen wie im Film spielten sich am Dienstagmittag in Hollerich ab: Gegen 12.20 Uhr bemerkten Zivilpolizisten einen verdächtigen Wagen mit zwei Frauen an Bord in der Rue de Strasbourg. Als einer der Beamten sich als Polizist zu erkennen gab und den Wagen stoppen wollte, gab die Fahrerin Vollgas und nahm den Beamten auf die Motorhaube.

Mit hoher Geschwindigkeit flüchtete der Wagen entgegen der Fahrtrichtung durch die Rue de la Fonderie und fuhr ohne zu Bremsen in die Kreuzung mit der Rue de Hollerich ein. Dabei wurde der Kleinwagen mit voller Wucht von einem Linienbus erfasst. Das Auto wurde mehrere Meter weit gegen eine Verkehrsampel geschleudert. Bei dem Wagen handelt es sich um einen in der deutschen Kreisstadt Limburg – in der Nähe von Frankfurt – zugelassenen Opel Corsa.

Erfolgreiche Fahndung

Sofort nach dem Zusammenstoß flüchteten beide Frauen durch die Fahrertür und liefen in Richtung Rue de l'Acierie. Im Rahmen einer sofort ausgelösten Fahndung konnten die Täterinnen - beide von südländischer Abstammung - in der Rue Baudouin von einer Polizeipatrouille festgenommen werden.

Der Zivilpolizist, der von den Täterinnen angefahren wurde, sowie der Busfahrer und eine hochschwangere Insassin erlitten leichte Verletzungen. Wie die Pressestelle der Polizei auf Nachfrage bestätigte, konnte noch nicht ermittelt werden, aus welchem Grund die beiden Frauen bei der Kontrolle flüchteten.

Im Fluchtfahrzeug wurden allerdings mehrere Gegenstände beschlagnahmt, die als Einbruchswerkzeuge gedient haben könnten, so etwa ein großer Schraubenzieher und ein Kabelschneider.

Ihre Meinung zum Thema

( 13 )
  • Dirk Sailer meint:
    08.09.2010, 16:39 Uhr
    Es steht wohl bestimmt nicht zur frage oder zur Diskussion, wie die Polizei ihren Job macht. Die Polizisten sind meistens die, die den Kopf hinhalten müssen. Erst wenn dann was passiert ist, fangen alle an zu schreien. Die Drogenkriminalität rund um den Luxembourger Bahnhof ist ein Armutszeugnis und alle Anwohner rundherum können es bestätigen, dass es immer schlimmer wird in Punkto Drogenkriminalität rund um den Bahnhof. Immer mehr und vor allem immer jüngere Junkies hängen da ab. Es liegt an den Politikern, denn die haben es bis jetzt verschlafen, mit einer härteren Gangart gegen das Drogenproblem vorzugehen.
    Wenn man dann noch sieht, das direkt vor einem Kindergarten in der rue Strassbourg ein beliebter Drogentreff ist, ist das sehr sehr erschreckend.
  • christophe nanni meint:
    08.09.2010, 14:55 Uhr
    Natiirlech wënscht een dem polizist datt en näischt eeschtes huet, daat ass ausser fro, mee et muss een awer bedenken datt d'gefoor zum job dozougehéiert, et ass net méi wéi vläicht nach virun 20 joer, et huet sech villes geännert an zumols d'gewaltbereedschaft ass drastësch geklommen... also kennen selwer 1-2 polizisten privat a waat déi engem heiansdo erzielen... keen job fir mech... wéi soll een z.B. een iwwerwältegen deen em sech schléit wéi verréckt, wann ee selwer net schloen dierf? et ass wierklech keen gemitterlechen job méi, an en dankbaren och net...
    nei rekruten mussen am kapp behaalen datt sie net oft waerten mat leit ze din hun déi super manéiren hun an op respekt brauchen se sech och net vill hoffnungen ze maachen well déi Zäiten sin mengen ech eriwwer....
  • benny boudia meint:
    08.09.2010, 13:07 Uhr
    @justitia, dat stëmmt, virun allem wann och nach alkohol an drogen am spill sinn, deene Leckt ass dann alles egal, besonnesch hir Matmënschen. Trotzdeem soen ech, zesumme mam Pit, méi streng Gesetzer.

    Den Auto ass keng Spillsaach, a wa Leckt fir sou Dommheeten tatsächlech Prisong kréien, dann denke se vläit e bëssi méi no.
    An eleng fir dat "bëssi" sinn ech fir vill méi streng Gesetzer hei zu Lëtzebuerg.
  • Gilles Peters meint:
    08.09.2010, 11:06 Uhr
    Hum et ass eben just "komesch" dass emmer mei "Südlänner" an su schweiren Fäll verweckelt sin... Mee mir sin jo keng Rassisten an et sin alles gudder:)
  • Pit Pefferkäer meint:
    08.09.2010, 07:57 Uhr
    Gett emmer besser...!
    Ass eng Fro vun der Zait,dass e Polizist iwerrant a schweier oder mei blesseiert gett!
    Verschaerft endlech Gesetzer.....!
    Op daat lo Sudländer oder Nordländer sin,ass egal..!
    Kriminel ass Kriminel
  • Piirchen Kräetzert meint:
    08.09.2010, 07:20 Uhr
    Ech wënschen och deenen aaneren Blesséierten gudd Besserung; schléissléch ass jho net nëmmen e Polizist; mee och de Buschauffeur an nach schlëmmer; eng schwanger Fra zu Schuëd komm.
    Ech kann mech dem Häer boudia sengen commentaire aawer net esou ganz uschléissen:
    Wann daat esou einfach wiir, da giffen mer alleguerten deenen Béisen de Bong ôfhuëlen an dann fuëren op eemol keng Verbriécher méi ronderem, mee et geséit een op Schratt an Tratt Engelcher dorëmmer trëppelen !
    ;-)
  • Simon Moon meint:
    08.09.2010, 06:19 Uhr
    Caméra cachée mam Tarantino ;-) ?
  • Manfred Paul meint:
    08.09.2010, 05:54 Uhr
    Da kann man nur froh sein, dass den Beamten nichts Schlimmeres passiert ist!
    Für die Fahrerin des PKW, sollte eine Anklage wegen versuchten Mordes erfolgen. So eine ungeheuerliche Aktion muss mit der Höchststrafe geahndet werden, damit die Polizei nicht zum Freiwild für Kriminelle wird.
  • JUSTITIA .. meint:
    08.09.2010, 01:07 Uhr
    Ech wënschen ëm Polizist eng gudd Besserung! Gut datt ëm scheinbar nët vill geschitt ass! Déi Saach do hät och kënnten méi schlëmm ausgoen...

    @ Benny Boudia :
    Sorry, ma sou Léit wéi déi do, as et wirklëch Wurscht op se e Permis hun oder nët! An sou Léit loosen sëch och nët vun héichen Stroofen vun hirem Viirhaben oofhaalen! Och an Länner an deenen ët nach Doudesstroof gët, gin z.B. Léit ëmmebruecht!
    Et goufen ëmmer Krimineller an et wärten der leider ëmmer gin...
  • Luc Hotzenplotz meint:
    07.09.2010, 18:27 Uhr
    Richtige Action in Letzebuerg City. Ist ja richtig was los!
  • Quartier Gare meint:
    07.09.2010, 18:20 Uhr
    Ich hoffe, dass der Polizist schnell wieder auf den Beinen ist. Es ist wirklich beruhigend für die Einwohner vom quartier gare, die nichts mit der Droge-o -Prostituierte Szene zu tun haben, dass Zivilpolizisten ein Auge auf unsere Sicherheit hallten. Merci et bon rétablissement!
  • yuri DrSchiwago meint:
    07.09.2010, 17:50 Uhr
    Gudd Besserung vir den Polizist.
  • benny boudia meint:
    07.09.2010, 17:32 Uhr
    wéi gesot, is Gesetzer sinn ze larsch, a sou Fäll zack de Permis ewech fir ëmmer. Absolutt inakzeptabel. De Polizisten e Merci vun hei fir hiren Asaz.