07.09.2010 12:27 Uhr, aktualisiert 07.09.2010 14:28 Uhr




Gegen Einsparungen in der Familienpolitik
Gewerkschaften rechnen mit mehr als 1000 Demonstranten
Protestaktion am 16. September: Druck auf Regierung ausüben

Foto: Marc Wilwert
Grenzgänger am Bahnhof Luxemburg: 6000 Familien sind von der Sparmaßnahme betroffen.

(vb) – Die Gewerkschaften machen Stimmung gegen die neue Familienpolitik. Zur ersten Protestkundgebung am Donnerstag nächster Woche werden 1000 bis 2000 Demonstranten erwartet. Danach, deuten die Gewerkschaften an, könnte sich der Konflikt noch weiter zuspitzen.

Die Proteste richten sich gegen eine Sparmaßnahme der Regierung, die den Export von Familienleistungen ins nahe Ausland verhindern soll. Leidtragende sind Grenzgänger mit studierenden Kindern, die bald nicht mehr in den Genuss des Kindergelds kommen. Für Luxemburger Eltern wird das gestrichene Kindergeld ab dem 18. Lebensjahr durch eine großzügige Studienbeihilfe ausgeglichen. Grenzgänger gehen dagegen leer aus.

LCGB-Generalsekretär Patrick Dury spricht von "herben Verlusten" für Grenzgängerfamilien und sagt: "Das ist keine Sternstunde für das Luxemburger Sozialmodell." Nico Clement vom OGBL kritisiert: "Die ganze Herangehensweise ist falsch. Diese Politik spaltet die Beschäftigten in den Betrieben und wird kein Plus für die Produktivität bringen."

Am Donnerstag, den 16. September, haben die Gewerkschaften OGBL, LCGB, Aleba, FNCTTFEL und Syprolux zu einer Demonstration auf der Place Clairefontaine aufgerufen. "Damit wollen wir Druck auf die Regierung machen, dieses ungerechte Gesetz zurückzunehmen", meint Clement.

"Wir spielen nicht mit dem Feuer"

Die Gewerkschaften gehen von großer Beteiligung aus, schließlich sei das Echo auf die Sparmaßnahme "enorm" gewesen. Viele Mitglieder hätten sich besorgt über die Streichungen erkundigt. Insgesamt seien 6000 Grenzgänger mit Kindern von 18 bis 25 Jahren betroffen.

Verständnislos reagierten die Gewerkschafter auf die Mahnungen von Premier Jean-Claude Juncker, keinen Keil zwischen Grenzgänger und Luxemburger zu treiben. Nico Clement weist die Kritik zurück, denn schließlich habe die Regierung selbst die Situation zu verantworten. "Wir sind nicht die, die mit dem Feuer spielen."

Ihre Meinung zum Thema

( 37 )
  • .. Noni meint:
    12.09.2010, 08:35 Uhr
    @ Burkart Loew
    ""Fazit: danach würden 6000 Betroffene ein Anrecht auf 6000 Euro Studienbeihilfe vom luxemburgischen Staat haben. Hinzu kommen 6000 Euro zinslosen Kredites. Und das pro Jahr !!!""

    6000x6000x6000 x die Jahre wo die studieren ...... ein Hufen Moos und von diesem Geld wird wohl keinen Cent hier in Luxemburg ausgegeben und wir müssen sparen, denn es ist ja Krise. Noch 6 Monate und man sieht nichts mehr von der "Krise" und wir müssen trotzdem weiter sparen um Militärflugzeuge zu kaufen, Militärschiffe .... !!
    Und wenn einer sagt, dass die Grenzgänger wenigstens hier mittags im Restaurant essen wird (à 9 € pro Menue und bringen Ihr Wässerschen zum trinken noch mit) ja dann machen wir ein riesen Geschäft ...
    Pro Jahr.: 6000x6000= 36.000.000 € + 36.000.000 € = 72.000.000 € (36.000.000 € zinslosen Kredites die wir ja irgendwann mal zurück bekommen sollten).
    Der Schuss wird wohl nach hinten los gehen müssen.
    @ b.b.
    Ich nehme die dicke Trommel und Du die Vuvuzela aus dem Keller raus und wir gehen gegen diese Sache streiken.
  • Romain Dehm meint:
    11.09.2010, 00:08 Uhr
    @Burkart Loew.

    Klar und unmissverständlich ist dieses Urteil des Europäischen Gerichtshofes und lässt luxemburgische Poitiker wie Deppen aussehen.Unvorbereitet wie ein lausiger Erstklässler hat man sich eines der dümmsten Eigentore selbst geschossen.Sollte dieses Urteil auch in Luxemburg rechtskräftig werden,dann bestätigt sich meine Meinung,dass die Inkopetenz sich schon längere Zeit in unsere "Chamber"eingeschlichen hat.Einem Hühnerhaufen ähnlich,gackern möchtegerne Politiker vor sich hin.Jedem halbwegs intelligentem Beobachter der politischen Szene in unserem Ländle müsstem doch die Haare zu Berge stehen.Gesetze kann man niemals ohne vorherige Kenntnis der juristischen Lage auf den Instanzweg bringen.Ein Manktum der politisch nicht zu verzeihen ist,weil er genau das Gegenteil bewirkt,was ursprünglich der Leitgedanke war,der in meinen Augen das Gerechtigkeitsprinzip der Menschen ausser Acht gelassen hat.Eine Sparkultur darf niemals in so offensichtlicher Art und Weise auf dem Buckel der Nichtwähler getätigt werden,auch wenn ich berechtigterweise Sorge um den luxemburgischen Staatshaushalt habe.Eine multikulturelle Gesellschaft zu denen auch die Grenzgänger gehören muss den Ansprüchen aller gerecht werden.Für diejenigen die ein nationales Gedankengut in ihren Herzen tragen,sei gesagt, dass Luxemburg ohne seine Grenzgänger um ein vielfaches ärmer wären.Man denke sich die Portugiesen und die Grenzgänger weg,und schon stünden wir vor der Rentenmauer und das grosszügige soziale System würde kollabieren.Ein AAA+ der Ratingsagenturen würden der Vergangenheit angehören.Die Wahrnehmumg der jetztigen Lage lässt jedenfalls keinen Spielraum für einen Kleinkrieg zwischen den Kulturen,zu abhängig sind sie voneinander.Natürlich wäre ich froh,wenn Luxemburg seine nationale Idendität über die nächsten Jahre hinweg retten könnte,aber dem ist nicht so.Schon jetzt leben mehr Ausländer in unserer Hauptstadt als "reinrassige Luxemburger"die es rein genetisch gar nicht gibt.Es ist an der Zeit,sich von dem Leitgedanken der nationalen Idendität zu befreien,damit die Vielfältigkeit anderer Kulturen sich mit der Unserigen vermischen kann.Rein wirtschaftlich gesehen ist diese Vermählung von Kulturen immer vom Erfolg geprägt.Wer einmal in seinem Leben in New York gewesen ist,versteht was ich meine.Luxemburg wir diesen Weg gehen müssen,denn nur so kann der Wohlstand und der soziale Frieden erhalten bleiben.Ob wir es wollen oder nicht,wir sind auf Gedeih und Verderb dem Pluralismus der genetischen Vielfalt ausgesetzt,und das hat jedenfalls bis heute hervorragend funktioniert.Luxemburger,Grenzgänger und Ausländer haben es in jahrzehntelanger Arbeit gemeinsam geschafft,aus Luxemburg eine Oase des Wohlstandes und des Friedens zu gestalten.Die zweite und dritte Generation der Portugiesen haben die Integration in unsere Gesellschaft hervorragend gemeistert.Der beste Beweis dafür sind die Namen"Ferreira Teixeira Goncalves usw"die schon lange den Einzug in den Staatsdienst vollzogen haben.Nun ist es an der Zeit,auch den Grenzgängern die Gelegenheit zu geben,natürlich bei passender Ausbildung,auch dem Staatsdienst beitreten zu können,wenn auch nicht in allen Bereichen.(Ein kleines bisschen Hoheitsgefühl sollten wir uns schon gönnen dürfen).Sollte nationales Gedankengut mit dem multikulturellem Leitfaden Hand in Hand gehen,dann sind wir alle Gewinner einer blühenden Zukunft in Luxemburg.Doch vorerst muss gespaart werden,damit die Richtung wieder stimmt,und da sollten alle notwendigen Einspaarungen auf allen Schultern geslastet werden und das ohne Ausnahme.Der Kuchen ist gemessen an unseren Nachbarn noch üppig genug,nur auf die Verteilung kommt es an, und diese sollte von Oben nach Unten gelingen.Kadavergehorsam und Parteihörigkeit dürfen nicht mehr oberste Priorität poitischen Handelns sein.Was wir brauchen sind mutige Politiker,die sich die Steuermittel dort besorgen,wo es sie im Ueberfluss gibt.Eine geistige Richtungsänderung die im politischem Handeln unbedingt berücksichtigt werden muss.Eine Indexdeckelung wäre ein Anfang um endlich das Giesskannenprinzip zu beerdigen,ebenso wie das Kindergeld je nach Höhe des Lohnes auszufallen hätte,Studienhilfen sollten ebenfalls am Lohn und Reichtum der Eltern bemessen werden.Wie gesagt,es wäre ein Anfang um endlich soziale Gerechtigkeit herzustellen.Das wäre auch ein positives Signal an unsere Wirtschaftsbosse die nicht zu unterschätzen sind.Wenn das gelingt,dann können wir getrost gemeinsam in die Zukunft blicken, und die Titanic wird nicht untergehen.
  • Burkart Loew meint:
    10.09.2010, 07:29 Uhr
    Anbei ein Textausschnitt aus der « Auslandspresse » der belegt, dass zum Thema „Studienfinanzierung für Kinder von Grenzgängern“ bereits Rechtsprechungen des Europäischen Gerichtshofs existieren.

    Das Urteil Meeusen schlussfolgert:


    Das Kind, für das ein Staatsangehöriger eines Mitgliedstaats unterhaltspflichtig ist, der - unter Beibehaltung seines Wohnsitzes in dem Staat, dessen Staatsangehöriger er ist, - in einem anderen Mitgliedstaat eine unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt, kann sich auf Artikel 7 Absatz 2 der Verordnung Nr. 1612/68 berufen, um eine Studienfinanzierung unter denselben Voraussetzungen wie die Kinder von Staatsangehörigen des Staates der Beschäftigung zu erhalten, ohne dass für dieses Kind ein zusätzliches Erfordernis in Bezug auf seinen Wohnort aufgestellt werden dürfte.“

    Eine Kommission der Belgischen Grenzgängern LCGB-CSC hat Kontakt mit den Verantwortlichen der CSC-ACV für die in den Niederlanden beschäftigten belgischen Grenzgänger aufgenommen und hat die Bestätigung erhalten, dass seit diesem Urteil die Kinder von, in den Niederlanden beschäftigten Grenzgängern über die gleichen Rechte auf Studienbeihilfen verfügen, wie die in den Niederlanden ansässigen Arbeitnehmer.



    Die sich in einer vergleichbaren Situation befindlichen Grenzgänger, die in Luxemburg beschäftigt sind, wären somit im Recht eine Behandlung zu erhalten, welche identisch mit den Prinzipien des in den Niederlanden applizierten Meeusen-Urteils ist.

    Fazit: danach würden 6000 Betroffene ein Anrecht auf 6000 Euro Studienbeihilfe vom luxemburgischen Staat haben. Hinzu kommen 6000 Euro zinslosen Kredites. Und das pro Jahr !!!

    Wenn dieser Schuss mal nicht nach hinten los gegangen ist.
  • Burkart Loew meint:
    09.09.2010, 12:32 Uhr
    @ benny
    Get up, stand up: stand up for your rights ;-)

    @ Jean-Daniel Michelin
    Nun, wer bekommt denn jetzt das Geld? Der Student der in Luxemburg studiert egal welcher Nation er angehört, oder der Luxemburger der in egal welcher Nation studieren geht?
    Der erste Fall geht nicht, da die Politiker schlauerweise eine Sperrklausel von 5 Jahren eingebaut haben.
    Der zweite Fall geht auch nicht, da in Luxemburg nur ein Wohnsitz zugelassen ist. D.h. wenn der Luxemburger ins Ausland zum Studieren geht, hat er keinen Wohnsitz mehr in Luxemburg und somit keinen Anspruch auf das Geld.
    Die Folge wäre, dass nur Luxemburger die in Luxemburg studieren, Ansprüche erheben dürften.

    Können Sie mir noch folgen ;-)

    Zur Erinnerung: Luxemburg hatte diese Regelung „dass nur ein Wohnsitz gültig ist“ eingeführt, damit die hier lebenden Ausländer nicht den Weg zu Ihren Familien in der Heimat steuerlich absetzen können. In Deutschland kann jeder der aus Beruflichen Gründen zwischen Hamburg und München pendelt sowohl die Zweitwohnung als auch die Wegekosten steuerlich ansetzen.

    Wie man es auch dreht und wendet, das Gesetz Stinkt.

    @ Romain Dehm

    Ich habe mich sehr über Ihren Kommentar gefreut. Lässt mich dieser doch hoffen, dass nicht alle Luxemburger solche ……… Einstellungen zu diesem Thema haben wie es sich in diesem Forum widerspiegelt.
  • M. L. meint:
    09.09.2010, 07:57 Uhr
    Mee ech verstinn d' Regierung, ech geif och fir d' eischt no mengen potentiellen wieler kucken, daat hun se beim Bush ofgekuckt !
  • M. L. meint:
    09.09.2010, 07:54 Uhr
    D' Frontalien brauchen och net esou vill vir een Haus ze bezuelen !
    Fir d' letzeburger fällt och ab 1. januar beim Kaaf vun enger Immobilie den bellegen Acte eweg , daat kennen mol 20-50000.- euro ausmachen !
    Sozusoen gleicht daat sech aus ! Et kann een net alles hun .
    Mee den Staat huet awer domat och eppes geint d'auswanderungswelle ennerhol, op daat gutt ass oder net ass ofzewarden !
  • Romain Dehm meint:
    08.09.2010, 22:49 Uhr
    Gut,dass ihm spätem Herbst wahrscheinlich Neuwahlen anstehen,dann können die Wähler entscheiden,und dem Kleinkrieg der sich zwischen Grenzgängern und den in Luxemburg sesshaften Arbeitnehmern ein Ende bereiten,denn bis dahin hat sich die Krise in Luft aufgelöst.Doch die strukturellen Probleme luxemburger Finanzpolitik werden bleiben, und die löst man nicht indem man eine Gruppe benachteiligt.Den sinnlosen Wahlgeschenken der letzten Jahren muss Einhalt geboten werden.Das Prinzip des sozialen Gedanken muss im Vordergrund stehen.Wenn dem Grenzgänger zugemutet auf das Studiengeld zu verzichten,dann sollte auch hier im Lande das gleiche Prinzip gelten.Also Studienhilfe nur für die Menschen,die auch wirklich ohne diese grosszügige Hilfe ihre Kinder nicht studieren lassen könen.Warum sollte ein in Luxemburg arbeitender Mensch,ob Grenzgänger oder nicht, mit einem Salair von 6500 EURO oder mehr staatliche Hilfe benötigen,das ist als würde man ein Schwein mit Speck füttern.Eine Umverteilung von Oben nach Unten drängt sich schon lange auf.Gerecht wäre dies auf jeden Fall,und man könnte getrost die Büchse der Pandora wieder schliessen.Vieleicht sollte man dem ausuferndem Turbokapitalismus eine kleine Prise Chinakommunismus einimpfen,das täte dem System sicherlich gut stehen,denn auf die Mischung kommt es an.Diese Symbiose wäre ein Novum in der luxemburgischen Politik.Ein Versuch wäre es allemal wert.
  • Nina Meyer meint:
    08.09.2010, 22:31 Uhr
    Hier ist die Luxemburger Bauernschläue einmal ohne Maske hervorgetreten. Kindergeld für alle ab dem 21. Lebensjahr studierenden Kinder streichen - für sich OK. Stipendien für die in Luxemburg lebenden Kinder - für sich OK. Beides im gleichen Zug - Bauernschläue, die typisch für Luxemburg ist. Natürlich regt sich da Widerstand. Wo wären die Luxemburger denn ohne Ihre großen Nachbarn Frankreich, Deutschland und z.T. auch Belgien? So schöne lukrative Jobs im öffentlichen Dienst könnte sich die Bevölkerung des Ländchens doch dann gar nicht mehr zuschustern. Landwirtschaft und ein wenig Industrie wäre dann angesagt. Was wäre denn, wenn es keine Firmen und Banken aus den Grenzgängerländern in Lux mehr gäbe? Denkt mal darüber nach. Natürlich ist es für einen Grenzgänger lukrativ in Luxemburg zu arbeiten. Das ist der cleveren Politik in Luxemburg zuzuordnen. Sie nutzen ihre Inselstellung in der Großregion hemmungslos aus. Große Länder können dabei gar nicht mithalten - auch wenn z.B. in D hier durchaus noch etwas Spielraum ist die Politik zugunsten der Arbeitnehmer zu ändern. Insgesamt kann man den Luxemburgern nur gratulieren für ihren Erfolg. Vergesst aber nicht, wem Ihr das zu verdanken habt. Leider werden die deutschen Grenzgänger nicht auf die Straße gehen. Das ist einfach nicht die Mentalität. Ich hoffe die Franzosen machen ihrem Ruf alle Ehre und legen mal schön den ganzen Dienstleistungssektor in Lux lahm. Dann könnt ihr mal gucken wo ihr noch was zu kaufen bekommt. Benzin und Sekt - darauf kann ich solange verzichten.
  • benny boudia meint:
    08.09.2010, 20:50 Uhr
    @burkart, mir geet et eigentlech nick em eng Diskussioun - Lëtzebuerger - Grenzgänger, mir geet et ëm de Prinzip aarm-räich. Ween aarm ass, dee muss eebe schaffe fir ze liewen, a wann hien eemol räich sollt ginn, da kann hien och schaffe loossen. Dat Gemeckers vun der Aarbechterklass ass total donieft, well a kengem Kontinent gouf souvill fir d'Aarbechterklass gemeet, wéi an Europa, speziell zu Lëtzebuerg.

    Mä d'Aarbechter liewe beemol gär wéi Krösussen, puer Autoen, puermol an d'Vakanzen, puermol scheeden ... hey, a beemol keng Sue méi do?? Da streike mer alt. "Douuh" ging den Homer Simpson soen.
  • Daniel Terrens meint:
    08.09.2010, 19:45 Uhr
    wier am Ausland d'Kannergeld méi héich wéi hei am Land da giff keen meckeren a kreischen kommen, si keene jo d'Kannergeld aus hierem Land huelen oder ass dat net souvill wéi a Letzebuerg?? dann ass op eemol rem Letzebuerg gut fier ze bezuelen, oder?
  • Jean-Daniel Michelin meint:
    08.09.2010, 15:51 Uhr
    Wie bereits geschrieben, sollte man sich zunächst noch einmal klar machen, um was es denn hier eigentlich geht.
    Es geht hier wie im Artikel geschrieben wird lediglich um das Kindergeld, das für alle in Luxemburg arbeitenden Familien gestrichen wird. Dadurch wird aber kein Grenzgänger benachteiligt und auch keine in Luxemburg wohnende Familie vorteilig behandelt. Demnach kann ich persönlich manche Beiträge hier nicht verstehen, da sie an der Sache vorbeigehen.

    Es geht nicht darum, dass ein Grenzgänger in irgendeiner Weise zum in Luxemburg wohnenden Arbeitnehmer benachteiligt werden soll.

    Dazu noch eimal die Stelle aus dem Wort Artikel:

    "Die Proteste richten sich gegen eine Sparmaßnahme der Regierung, die den Export von Familienleistungen ins nahe Ausland verhindern soll. Leidtragende sind Grenzgänger mit studierenden Kindern, die bald nicht mehr in den Genuss des Kindergelds kommen. Für Luxemburger Eltern wird das gestrichene Kindergeld ab dem 18. Lebensjahr durch eine großzügige Studienbeihilfe ausgeglichen. Grenzgänger gehen dagegen leer aus."

    Wobei diesbezüglich auch eine Anmerkung fällig ist: "Für Luxemburger Eltern wird das gestrichene Kindergeld ab dem 18. Lebensjahr durch eine großzügige Studienbeihilfe ausgeglichen."

    Um die Studienbeihilfe zu erhalten wird nicht auf die Eltern abgestellt. Es ist damit vollkommen irrelevant, ob die Eltern "Luxemburger" sind oder nicht. Es kommt noch nicht einmal darauf an, ob der Student selbst die luxemburgische Staatsangehörigkeit hat. Vielmehr ist allein bedeutend, dass der Student selbst in Luxemburg wohnt. Damit unterstützt der Staat lediglich die in Luxemburg ansässigen Studenten und benachteiligt damit keine Studenten in Frankreich oder Deutschland, da diese effektiv nicht in Luxemburg wohnen, sondern vielmehr in ihren Ländern ebenfalls Studienbeihilfen beantragen können. Die Tatsache, dass diese Beihilfen nicht ansatzweise die Höhe der luxemburgischen Studienbeihilfe erreicht - falls überhaupt vorhanden -, kann dabei nicht als Ungerechtigkeit empfunden werden, ansonsten müssten Studienbeihilfen auf europäischer Ebene vereinheitlicht werden und infolgedessen würde der in Paris wohnende Student soviel erhalten, wie der in Berlin wohnhafte Student.

    Da dieser Sachverhalt durchaus komplex ist, sollten die Gewerktschaften meiner Meinung nach verantwortlicher handeln und das Thema "Studienbeihilfen" nicht zu ihren eigenen Zwecken instrumentalisieren, um damit die berechtige Angst aller Arbeitnehmer vor Kürzung des Sozialstaates unnötig zu verschärfen.
  • Bugs Bunny meint:
    08.09.2010, 15:49 Uhr
    Dass was Herr Zwang geschrieben hat war mir so nicht bekannt, die Grenzgänger haben in gewissen Punkten Nachteile gegenüber hier Lebenden. (welcher Nationalität auch immer)

    Die Grenzgänger kommen aber sicher nicht nach Luxemburg arbeiten um unser Sozialsystem am laufen zu halten sondern aus Eigennutzen. Jeder Grenzgänger hat die Wahl zwischen hier oder auf der anderen Seite zu arbeiten. Wenn es sich für ihn nicht rechnen würde hier zu arbeiten würde er wohl kaum jeden Tag hierhinfahren.

    Wir sind auf die Grenzgänger angewiesen, wenn es sich für sie nicht rechnen würde kämen sicherlich nur sehr wenige Altruisten hierher um unser Land am Laufen zu halten.

    Wenn die Nachteile für einen im Ausland lebenden und in Luxemburg arbeitenden die Vorteile überwiegen gäbe es nicht so viele Grenzgänger. Ich glaube nicht dass sich dies mit diesen Neuerungen viel ändern wird.

    Des weiteren finde ich die Reglungen gerecht, sie unterscheiden ja nicht zwischen Luxemburgern und nicht Luxemburgern sondern der einzige Unterschied ist dass man für Studentenbeihilfen zu beziehen hier angemeldet sein muss. (Genauso wie das der Fall zb in Frankreich ist) Was das Kindergeld betrifft wird ja weiterhin nicht geschaut wo der Bezieher lebt. Der Grenzgänger bekommt genausoviel und genausolange Kindergeld wie die Luxemburger und unsere Mitbürger die hier leben.
  • Hattori Hanzo meint:
    08.09.2010, 15:40 Uhr
    Ech fannen dir sidd alleguer Sozialdarwinisten, souwuel d'Letzebuerger wéi d' Auslänner.
  • Mimi Mimi meint:
    08.09.2010, 14:55 Uhr
    "kann man auch sagen: deutschland waere nicht deutschland ohne seine tuerkischen mitbewohner......."
    ich denke dies hier ist nun ein Thema das wir nicht hier debattieren sollten. Aber in der Tat ist es so. Viele Türken sind nach Deutschland gekommen weil man sie brauchte und zu wenig Arbeitskräfte vorhanden waren. Viele von Ihnen sind geblieben, kann man Ihnen das Übel nehmen wenn es ihnen in Deutschland besser geht?
    Pit Pefferkäer hat Recht mit seiner Aussage, jedoch braucht man sich nicht auf den Füßen rumtreten zu lassen.
    Es sollten alle (Luxemburger und Grenzgänger) zusammenhalten anstatt sich gegenseitig anzufahren.
  • m c meint:
    08.09.2010, 14:30 Uhr
    Et ass schlemm dass all déi "Grenzgänger" mat extremer Gewalt gezwongen ginn ob Lëtzeburg schaffen ze kommen. Wém et net passt kann sech an séngem Land eng besser bezuhlen Arbecht mat greisseren Vierdéhler sichen.(Dann brauch ech mir och net dén Sproch "En français, c plus facile" méi unzelauschteren.)
    Dass Bauland déier ass, dh Wunnen am groussen ganzen, as fir mech een ganz annert Thema. Do mussen eis Politiker run an dem kléngem Mann och Méiglechkeet bidden een Haus ze kreien ouhni een Pret vun 40 Joer machen ze mussen ... Fir all déi Prunkbauten hätten vill Léit eeng schein an gerecht Hellef kruet.
  • Gilles Peters meint:
    08.09.2010, 14:00 Uhr
    Dann stellen ma mol an en Vergleich waat den Grenzgänger un Suen um Konto huet an waat deen huet deen op senger Schaffen geht... Ups do kommen wuel zuelen raus dass deen baal duebel suvill heem schleeft wei den anren ....Trotzdem mussen allen 2 den Selweschten Rapport un Onkäschten droen...
    Haaptsaach gett sech emmer mol gudd opgefouert
  • Burkart Loew meint:
    08.09.2010, 12:04 Uhr
    Die Büchse der Pandora ist geöffnet, der soziale Frieden in der Region empfindlich gestört. Gratuliere.
    Fest steht, dass die Abhängigkeit Luxemburgs und der Grenzgänger auf Gegenseitigkeit beruht. Also muss hier auch auf Augenhöhe verhandelt werden. Denn, der Grundsatz der Gleichbehandlung muss von jedem rechtstaatlichen System eingehalten werden.
    Ich gebe allen hier selbstgerecht auftretenden Teilnehmern folgendes zu bedenken: Die alternative, dass nämlich alle Abgaben der Grenzgänger an die Gemeinden ihrer Wohnorte abgeführt werden womit diese auch die Verantwortung für alle sozialen Belange übernehmen könnten, möchte kein Luxemburger ernsthaft in erwägung ziehen.
    Deshalb ist es wichtig, dass viele Menschen auf diese Kundgebung gehen.
    @ benny
    Get up, stand up: stand up for your rights ;-)
  • .. Meeckermisch meint:
    08.09.2010, 11:24 Uhr
    Gewerkschaften huelen sech emmer en Thema wo si sech kennen profileeren. Se sollen awer net vergiessen dat net nemmen Frontaleen bei hinnen sinn. Et wier vill besser net ze vill Polver beim Thema Kannergeld ze verschessen , me sech dem ganzen Spuerproblem unzehuelen. Letzebuerg ass och net Mellechko vun der Grenzregion. Wien alles well hun de soll och hei wunnen an liewen, an net nemmen Rahm vun der Mellech huelen.
  • Patrik Zwang meint:
    08.09.2010, 10:47 Uhr
    Eines sollte bei dieser Diskussion nicht vergessen werden:

    Die luxemburgischen Sozialsysteme sind ja nicht deswegen so günstig im Beitragssatz, weil der Luxemburger weniger krank wird oder länger arbeitet und so später in Rente geht bzw. weniger Arbeitslos wird.

    Vielfach wird vergessen, das die über 100.000 Grenzgänger in das System einzahlen, es aber vielfach schlicht nicht nutzen - zum Wohle derer, die im Land leben und auch dort ihre Rente genießen.

    Nehmen wir das Beispiel Rentenversicherung. Viele halten es bei ihrer Arbeit in Luxemburg nicht auf Dauer aus (aus welchen Gründen auch immer) und gehen zurück in ihr Heimatland. Die bis dahin erworbenen Rentenansprücke verfallen. Das angesparte Geld wird der zurückbleibenden Allgemeinheit zugute kommen.

    Das Beispiel Krankenversicherung ist ähnlich. Die Grenzgänger zahlen in das luxemburgische System ein, gehen aber im Regelfall in ihrem Heimatland zum Arzt. Der luxemburgische Krankenversicherungsträger zahlt nur die tatsächliche Leistung des Arztes (das passiert im Rahmen des Sozialabkommens). Müßte Luxemburg für über 100.000 Grenzgänger die medizinische Infrastruktur bereithalten, wäre das schlicht nicht mehr bezahlbar.

    Insgesamt passt das dann auch, das in Luxemburg durchaus die gleichen Bruttogehälter gezahlt werden als in den Nachbarländern, aber halt weniger Sozial- und Steuerabgaben zu zahlen sind. Eben weil Infrastrukturkosten der Grenzgänger nicht anfallen - diese aber sehr wohl dem allgemeinen Steueraufkommen zu gute kommen.

    Das hat also alles zwei Seiten.

    Von daher sollten also auch die, die in ihren Heimatländern leben und sehr wohl zum Wohle der Luxemburger in die gemeinschaftliche Kasse einzahlen und den Luxemburgern zu ihrem Wohlstand beitragen, auch die gleichen steuerlichen Rechte erhalten wie alle in Luxemburg auch.
  • Claude Muller meint:
    08.09.2010, 10:12 Uhr
    Ech kann nëmmen den Kapp rësselen wann ech Aktualitéit liesen an dann och déi vun letzter Woch, dass déi belge Ministerin Lëtzebuerg schärf kritiséiert.

    Ët huët naischt mat Rassismuns oder Diskriminatioun ze din, Dir Damen an Hären, mee wéi well geschriwen : "wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing". Dës Regel gëlt net fir déi Léit déi sëch d'Kischten eraus picken ? Allez dajee, waat soll daat dann?!

    Wann een Décisioun hëllt an Grenzgebidd wunnen ze goen, as een informéiert an wees en, dass verschidden Sachen net méi op een zoutreffen. Emgedréint och, wann ech als Auslänner héi hin wunne kommen, dann hun ech och verschidden Sachen net méi ze gudd, an ech geséich gären deen deen dann bei deem Land eppes reklaméiert, waat mir net héi hun! (och daat gët ët!)

    Natirlech sin Praisser héi méi héich, mee Salairen sin och méi héich. Ët muss een equivalent kucken. Een deen 1000 Euro verdengt an Nopeschland an 500 Euro Frais huet as net vill aneschters wéi een deen 2000 Euro verdéngt an 1000 Euro Frais'en huët (as een Beispill!). Sou gin ech elo 2000 Euro verdéngen an hun 500 Frais'en an wëll awer nach all aner Vergënstegungen as et klor, dass daat net opgeet an och net richteg as!

    Déi Léit déi am Ausland liewen, hun den Choix gemach, daat Kapital geet och an d'Ausland zum gréissten Deels (ausser Bensin,etc....waat ons bis elo nach bléiwt....)

    Natirlch as et net einfach eng Wunnegn héi zu Letzebuerg ze fannen wéi héi am Forum geschriwen gët déi praislech ok as,.....mee éierlech, do fehlt awer nach eppes....eng Wunneng, déi no bei allem as, déi méi wéi 200m2 huët, déi..... JO et kann net jiddereen bei der Aarbescht wunnen oder no bei allem, mee een deen an der Staad schafft, well och nët zu Woltz wunnen oder zu Housen, oder.... Den Wee as ze wait.....mee opeenmol net ze wait vum Grenzgebidd iwer eng Autobunn bis an den Betrieb ze fueren...??

    Ech fannen et ganz schlëmm dass elo Belge sech zu Wuert meld, zumols hier Léit ëmmer gudd eweg komm sin. Wéi hieren Frang an den 80er Joeren naischt méi Wert wärt, hun mir ons och iwer Waaser halen missen, an sie als Land gin sech net een an erkennen hier eegen Léit net un?! Pfui gees de dann.....daat as schummeswert!

    Naischt as einfach, an kengem Land. "Krise" huet et eben matbruet dass den Rimm ungezunn muss gin, och bei ons am "raichen" ärmen Lëtzebuerg.....wou déi meescht Léiet déi selwegt Firausetzungen haaten/ an hun falls se héi wunnen an am Sstem sin (Schoul,...)

    Ech perséinlech sin der Meenung, et soll een mol iwerleen ier een protestéieren geet. Ech halen et net fir gudd, sorry...ouni mech!
  • Jean-Daniel Michelin meint:
    08.09.2010, 09:12 Uhr
    Vielleicht sollte man noch einmal ein paar Fakten klarstellen: Das Kindergeld entfällt für alle in Luxemburg arbeitenden Familien und vor allem dies unabhängig von ihrem tatsächlichen Wohnsitz, d.h. Inland- sowie Ausland. Aus europarechtlicher Sicht ist hieran nichts auszusetzen, da weder offen noch versteckt diskriminiert wird.

    Davon unabhängig führt der Staat ein Stipendium ein, das nicht mehr an die arbeitenden Eltern anknüpft, sondern an den Studenten selbst. Die Nationalität - Luxemburger, Unionsbürger oder Drittstaatler - hat hierbei keinerlei Bedeutung. Voraussetzung ist vielmehr, dass der Student selbst in Luxemburg wohnt. An dieser Herangehensweise ist nichts auszusetzen, da der Staat hiermit insbesondere durch frühe finanzielle Förderung seine zukünftigen Arbeitnehmerbedarf decken möchte.

    Aus diesem Grund ist die Vorgehensweise der Gewerkschaften mehr als bedenklich, geradezu verwerflich.
  • Sieven .. meint:
    08.09.2010, 09:06 Uhr
    @Noni: Et kann jidwereen sech een Haus hei zu Letzebuerg leeschten. Et muss jo net zu Stoossen oder um Belair sinn. Natiirlech muss en sech der Decken no strecken an och selwer um Haus mathellefen amplatz alles "clé en main" maachen ze loosen. Et mussen och keng däitsch Premiumautoen virun der Diir stoen an et geet deen Moment natiirlech och net fir an d'Vakanz ze goen. Mee et schéngt aus der Moud ze sinn zréckzestiechen an Asatz ze weisen....
  • Pit Pefferkäer meint:
    08.09.2010, 08:07 Uhr
    Frontalien solle frou sin dass se hei besser bezuelten Arbescht fannen,wei an hierem Land!
    MIR solle frou sin,dass mir frontalien hun,well sos eis économie
    zesummebrecht!
    Soll een awer och nett gourmangsech sin....!
  • fernand seidel meint:
    08.09.2010, 07:21 Uhr
    Mimi Mimi
    luxemburg waere nicht luxemburg ohne seine grenzgaeneger?????????
    kann man auch sagen: deutschland waere nicht deutschland ohne seine tuerkischen mitbewohner.......
    fakt ist ,dass die grenzgaenger nicht nach luxemburg arbeiten kommen,um luxemburg grossartig zu helfen......sondern einfach nur um:
    1. eine arbeitsstelle zu bekommen
    2. dazu noch mehr verdienen als in ihrem eigenen land!!
    wuesst mal gerne wie es aussehen wuerde ,waere das ganze szenario umgekehrt???????
    also,,mal schoen locker auf dem teppich bleiben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • Pit Mustermann meint:
    08.09.2010, 02:34 Uhr
    Also ech fannen dat Gesetz genial.
    Anstatt elo op d'Stross jeitzen ze goen, sollen se déi Zeit notzen fir letzebuergesch ze léieren. Speziell eis Noperen aus der grousser Natioun hun do nawell vill nozehuelen, mé déi aaner sin net vill besser! Op Letzebuerg kommen, vun allem profitéieren awer nemmen net upassen.Esou kennt éen nawell gudd weider. Hun en Bekannten déen vun engem aus dem Hexagon gesot krit huet: wanns de en Doktertitel hues dann schwetzen ech och letzebuergesch mat Dir. Dat spiggelt hir ganz Astellung erem. An fir déi solle mir nach weider bezuelen. Mé elo mengen se se missten op d'Stross goen. Den Kanadeschen Premier Minister huet d'lescht Joer all déenen déi sech net dem kanadeschen System wollten upassen gesot: dir sidd freiwelleg an eist Land kom, dir kennt et och erem freiwelleg verloossen wann et Iech net méi gefällt. Dat sollt den JCJ och emol kloer soen.
  • Sacha B. meint:
    07.09.2010, 23:47 Uhr
    @ Sieven

    Dir hutt daat richteg beschriwwen. Ech mengen déi Leit déi hei liewen (Lëtzebuerger AN Net-Lëtzebuerger !) hunn jo och méi Liewensënnerhalt, eben wéi déi vun Promoteuren héich gedriwwen Wunnengspräisser.
    An ausser fir Benzin an Alkohol wärten Frontalieren net wierklech vill Suen hei loossen, déi puer déi hei an Restaurants kommen oder akaafen, ech wees net op daat der sollen vill sinn. (Ausser dir rechent déi dobäi dei moies beim Bäcker eng Metsch kaafen ei se op d'Arbecht ginn)
    Et kann een et net jidderengem Recht maachen, an déi Leit déi hei Liewen sollen och net d'Mëllechkou spillen fir déi aaner. Daat schengt jo den Draam vun villen Lëtzebuerger ze sinn, an d'Ausland fir déi méi bëlleg Wunnengspräisser wunnen, an hei schaffen fir méi ze verdingen. Wann méigelech nach d'Kanner hei an d'Schoul schecken an den Auto an nach engem aneren Land umellen wou d'Steieren dofir méi bëlleg sinn. Daat kann net sinn dass een sech iwwerall d'Kiischten vum Kuch hëllt, ehal op Lëtzebuerger, Fransous, Däitschen.
  • Romain Dehm meint:
    07.09.2010, 23:23 Uhr
    300 Millionen Euro versteckte Wirtschaftshilfe zum Nulltarif an Slovenien, und 50 Millionen Euro für ein Gebäude am Krautmarkt.Damit ist bewiesen, dass es in Luxemburg keine Krise gibt,also auch keine Ursache mehr,sich kaputt zu sparen.Darum liebe Grenzgänger und Luxemburger,schreitet Hand in Hand und zeigt der Regierung, dass ihr keine zu schlachtenden Lämmer seit.Die Regierung in Luxemburg hat ihre politische Glaubwürdigkeit längst verspielt.Sollte Premier Junker dennoch mit dem Vorschlaghammer versuchen,sein Sparziel durchzusetzen, dann überschätzt er sich und seine Partei aber gewaltig.Die Kraft der Massen werden nicht mehr lange zusehen, wie die Regierung als Geldvernichtungsanlage Steuern unnötigerweise verbrennt.Wenn wir sparen müssen,ist es nicht durch die Krise,nein höchstens durch das Unvermögen der Koalition die nur mit Millionen um sich wirft,von denen Luxemburg sich so bald nicht erholen wird.Jedenfalls bin ich nicht bereit auch nur einen Cent meines Lohnes für CO2 Zertifikate aus Slovenien zu bezahlen.350 Millionen ist das Sparziel der Regierung für 2011. Das Geschenk an Slovenien und das Gebäude am Krautmarkt =350 Millionen.Wer hier noch den ominösen Sparzwang an die Oeffentlichkeit verkaufen will,der leidet an totaler Selbstüberschätzung und hält den Steuerzahler für einen Goldesel.
  • Mimi Mimi meint:
    07.09.2010, 16:09 Uhr
    @ Francis Birlenbach. zur Information: die Grenzgänger schleppen auch Geld nach Luxemburg, sie schleppen sogar know-how mit! sie zahlen Steuern, sie besuchen Mittags die Restaurants, ja viele gehen auch gerne hier einkaufen und nicht nur wegen des Kaffees und des Benzins.

    Und ich gebe Noni vollkommen recht, sobald die Immobilien-Preise "normal" werden, wäre ich ebenfalls bereit in Luxemburg zu leben und hauptsächlich mein Geld dort zu lassen.

    Wie dem auch sei Luxemburg wäre nicht Luxemburg ohne seine Grenzgänger.
  • benny boudia meint:
    07.09.2010, 16:03 Uhr
    @ck, sinn d'Aarbechter a Kaseren hei zu Lëtz? Neen, an trotzdeem streiken se. Si kréien es nick genuch, de Stat huet souvill schonns fir si gemeet,
    mä si hätte gär méi. Et ass wéi am Lidd vu Ze Cure "it's nev. enough".

    Déi Ingratitude degoutéiert mech, an ech hoffen, datt Patronat a Regierung kee Spoun noginn. Och d'Aarbechter solle wëssen, datt engem déi gebroden Dauwen nick an de Mënni geflu kommen.

    Dat gëllt besonnesch och fir ise Jonktem, Party ass okay, mä schaffen och.
  • Mimi Mimi meint:
    07.09.2010, 15:47 Uhr
    Sollten nicht alle die die Steuern zahlen auch die gleichen Rechte haben?
    Die Grenzgänger zahlen Ihre Lohnsteuer wie alle anderen auch, also sollten auch die gleichen Regeln gelten.
  • Francis Birlenbach meint:
    07.09.2010, 15:25 Uhr
    Paien, Kannergeld, Kannerbonus.... Weivill Geld mussen mer nach an d'Grenzregioun schleefen fier dass se zefridden sin?
    Brauch keen ze mengen , dass dovunner een Sou zeréck an d'Land kennt. (Ausser fier Benzin, Alkohol an Zigaretten)
    Et keeft jo praktesch keen Frontalier zu Letzebuerg an, weder kommen hier Kanner hei an d'Land studéieren, also brauchen mier och net fier hier Studentenboursen opzekommen.
    Ech fannen den Gesetzprojet gudd.
    Souwisou wärten den 16 September 90% vun den Manifestanten aus der Grande Nation des Grèves kommen... do get jo fier all Blödsinn gestreikt.
    @Sieven : Déi Saach matt den Korinten as genau richteg ausgedréckt.
    Waat déi Letzebuerger ubelaangt, déi an d'Ausland geplennert sin well et hei net méi ze bezuelen war, dat sin déi negativ Nieweneffekter, déi dobai erauskommen.....Alles huet séng Vier-an Nodeeler.
    -- Ech hun mein Helm schon un, elo kennen d'Gewerkschaftler, ASTI an Sympatisanten roueg matt Sténg op mech schéissen--
  • .. Noni meint:
    07.09.2010, 15:11 Uhr
    @ Sieven
    verschaffen Sie mir ein Haus das für ein kleines Einkommen bezahlbar ist und ich baue in Luxemburg.
    Sie dürfen doch nicht meinen dass dieser Satz von Ihnen schlau ist.:
    ""Daat selwecht gëlt fir all déi Lëtzebuerger déi mengen Sie wieren déi allerschlaust wann se an d'Belscht oder an Däitschland bauen an wunnen gin. Fier Sie gelt och: Wessen Brot ich ess, wessen Lied ich sing.""
    Ich warte auf Ihr Angebot an mich was das Haus betrifft.
    Noni.
  • C K meint:
    07.09.2010, 15:06 Uhr
    @benny Boudia: welch hochgradig reaktionäres Weltbild. Vielleicht sollten Arbeiter wieder kaserniert werden damit sie nicht auf die Idee kommen, etwas zu fordern??
  • Bugs Bunny meint:
    07.09.2010, 14:34 Uhr
    D´Allocation d'installation étudiante an Prêt jeunes avenir sin an Frankraich oofgeschaaf gin.(2008 an 2007) Ech huelen un dass se deemols an Frankraich och gestreikt an protesteiert hun. Mee et gett awer nach Aide au logement des étudiants (Pour bénéficier d'une aide au logement étudiant, vous devez :
    - être ressortissant français. Si vous êtes ressortissant de l'Espace Economique Européen: vous devez justifier d'un droit au séjour, c'est-à-dire être étudiant, bénéficier d'une couverture maladie maternité et attester de ressources suffisantes. Si vous êtes dans une autre situation : vous devez disposer d'un titre de séjour en cours de validité.), an Daitschland kreien Studenten Bafög.

    Wann d Studenten aus der Eu och vun letzebuergescher Bourse an Preten wellen profiteieren (graat sou wei Letzebuerger) kennen se dei och kreien.
    www.cedies.public.lu
    être inscrit dans un cycle d'études supérieures
    Luxembourgeois: résider au Luxembourg
    Membre de l'Union Européenne: séjourner au Grand-Duché de Luxembourg en qualité de travailleur salarié, de travailleur non salarié, de personne qui garde ce statut ou de membre de famille de l’une des catégories de personnes ou avoir acquis le droit de séjour permanent.

    Et wonnert mech dass firunallem Frontalieren geint dei nei Reeglungen protesteieren an net Letzebuerger deenen hier Kanner net studeieren.
  • ERIC JUNG meint:
    07.09.2010, 13:22 Uhr
    et as hart fir frontalieren, me et muss en och soen dass si vum staat fir studien eng bourse kreien wei maer och
  • benny boudia meint:
    07.09.2010, 12:56 Uhr
    un deem Streik do man ech nick mat. Et ass numol sou, datt et aarm Leckt a räich Leckt gëtt. An déi aarm Leckt meckere souwisou ëmmer, wat Schued ass, well déi Energie ass fort. Amplaz produktiv an konstruktiv ze schaffen an och ze plangen, gëtt alt nees gestreikt.
  • Sieven .. meint:
    07.09.2010, 12:54 Uhr
    Ech froen mech just waat z B dem däitschen Frontalier säin Noper deen an Däitschland schafft iwwert daat Gesetz denkt. Ech huelen un dass deen daat Gesetz och gud fennt. Et dierf een jo och net vergiessen dass den Frontalier deen bei eis schaffen kennt bestemmt net manner verdingt wéi wann en bei sech géif schaffen. Enneet dem Strech huet en also vis à vis vun sengem Noper nach emmer gewonn. Et kann een net emmer nemmen d'Korinten vum Kuch iessen an den Baart leien loossen. Daat selwecht gëlt fir all déi Lëtzebuerger déi mengen Sie wieren déi allerschlaust wann se an d'Belscht oder an Däitschland bauen an wunnen gin. Fier Sie gelt och: Wessen Brot ich ess, wessen Lied ich sing.