04.09.2010 09:36 Uhr




Jahresbericht 2009 der Rettungsdienste
Die unermüdlichen Helfer in der Not
Zivilschutz und Feuerwehr fuhren insgesamt 52 119 Einsätze

Foto: Anouk Antony
Die Helfer der Feuerwehr und des Zivilschutzes hatten 2009 alle Hände voll zu tun.(FOTO: ANOUK ANTONY)

(mig) - Sie sind Tag für Tag im Einsatz und helfen in Notfallsituationen: die Rettungskräfte. Wer ihre Dienste schon einmal in Anspruch genommen hat, weiß ihre Arbeit zu schätzen. 2009 waren insgesamt 11 159 Freiwillige im Einsatz. Ambulanz- und Rettungsdienst des Zivilschutzes kommen auf 38 115 Einsätze, die Feuerwehr auf 14 004.

Die Rettungsdienstverwaltung veröffentlichte den Jahresbericht 2009 in einer Broschüre mit dem Titel „Fir dech a fir däi Land“. Hier ein Überblick über die vom Ambulanz- und Rettungsdienst sowie von der Feuerwehr geleisteten Arbeit.

Die 25 Rettungszentren des Zivilschutzes funktionieren überwiegend mit Freiwilligen. Von den über 11 000 Freiwilligen sicherten 1 948 den 24-Stunden-Ambulanz- und Rettungsdienst des Zivilschutzes. Der Ambulanzdienst verfügt über 51 Krankenwagen. Sie waren 31 948 Mal im Einsatz und legten dabei rund 966 900 Kilometer zurück. In den meisten Fällen handelte es sich um Eiltransporte (12 674), 1 558 Einsätze hatten mit Verkehrsunfällen zu tun. Die Rettungswagen des Zivilschutzes fuhren 6 167 Einsätze und legten dabei 135 336 Kilometer zurück.

5 550 aktive Feuerwehrleute im Alter von 16 bis 65 Jahren absolvierten 2 342 Brand- und 11 662 technische Einsätze. Die meisten Einsätze fanden in Esch/Alzette statt (3 774), gefolgt von der Stadt Luxemburg (1 929). Rund 828 000 Euro wurden in die Anschaffung von Material investiert. Die Froschmänner des Zivilschutzes hatten 25 Einsätze, in zwölf Fällen, um Personen zu retten oder zu suchen.

Bei der Notrufnummer 112 gingen insgesamt 492 084 Anrufe ein, die meisten im Laufe des Monats Januar. Im Zusammenhang mit dem Sturm Xynthia, der am 28. Februar über das Großherzogtum hinwegfegte, gingen 2 608 Anrufe in der Notrufzentrale ein. Von 781 Einsätzen ging es 433 Mal um umgeknickte Bäume, in 177 Fällen um Dachschäden. Insgesamt absolvierten 3 057 Personen die Grundausbildung in Erster Hilfe. 146 Personen schlossen ihre Ausbildung zum Sanitäter oder Rettungshelfer erfolgreich ab.

Ihre Meinung zum Thema

( 4 )
  • .. Noni meint:
    05.09.2010, 11:14 Uhr
    Ich frage mich warum Herrn Schmit jetzt hier angegriffen wird, es war ein guter Rat von Ihm und sonnst nichts. Wie mans macht, macht mans falsch ...
    Das gefällt mir.:
    "Léiwen Här Schmit" und dann wird der liebe Herr Schmitt durch den "Bulli" gezogen... herrrrlich!! "ironisch gemeint dieses herrrrrlich"
    Zu Behinderungen kommt es so oder so, ob man im Bau auf seinen Einsatz wartet (aber bitte nicht mit mir) oder von zuhause kommen muss, überall werden dann wohl Leute stehen oder Barrieren die das Losfahren oder das Hinfahren zum "Opfer/Verletzten" erschweren ..
    Sie hätten besser gehabt Ihren Kommentar runter zuschlucken ... oder vorher zu überlegen!
    Liebe Grüsse.
    Noni.
  • ym anon meint:
    05.09.2010, 00:08 Uhr
    Léiwen Här Schmit

    Et war jo secher bekannt daat et do zu Behennerungen kennt an dir wart jo virgewarnt, wier et dann net un den Freiwellegen gewierschte ze soen daat sie den Dinscht emol am Bau maan, dann wieren se seierennerwee.

    Grad wann eng Course am Duerf ass ass jo mei en heigen Gefohrenpotential do. Heinsdo muss een och matdenken an wann een hellefen well seng Zeit opfren an prett beim Gefier setzen.
  • .. Noni meint:
    04.09.2010, 14:16 Uhr
    Ein grosses "DANKE" an diese Menschen die sich so unermütlich für Uns einsetzen.
    @Schmit Tom
    "déi Fräiwëlleg lo gezwongen seen een Ëmwee a Kaf a ze huelen vir bei hir Gefierer ze kommen souwéi mat hiren Gefierer erauszefueren.Hoffentlech brauch den Dag keen eng liewensrettend Hëllef, well en muss mat Verspéidungen am Rettungsdéngscht rechnen!"
    ... und hoffentlich ist dann keine Radarkontrolle auf dem Wege der "Retter" zu ihren Fahrzeugen ...
  • Schmit Tom meint:
    04.09.2010, 10:26 Uhr
    Ech felicitéieren deenen Meedercher a Jongen déi onermiddlech sech fir aner Leit a Nout asetzen. Jiddereen ass glécklech wann se kommen a Hëllef bréngen. Mä a puer Fäll kréien se Steng an d'Wee geluecht. Souwéi a eiser Gemeng!

    Héi as et dem Jonglënster Gemengerot an enger bekannter Autosgarage dësen Sonnden méi wichteg eng Vëloscourse ze organiséieren an domadder mat a Kaf huelen den do usetzegem Rettungsdéngscht Zoufahrtsstrooss an Ausfahrtsstrossen ze blockéieren.

    Nom Ziedel sollen déi Fräiwëlleg lo gezwongen seen een Ëmwee a Kaf a ze huelen vir bei hir Gefierer ze kommen souwéi mat hiren Gefierer erauszefueren.

    Hoffentlech brauch den Dag keen eng liewensrettend Hëllef, well en muss mat Verspéidungen am Rettungsdéngscht rechnen!