(mig) - Sie sind Tag für Tag im Einsatz und helfen in Notfallsituationen: die Rettungskräfte. Wer ihre Dienste schon einmal in Anspruch genommen hat, weiß ihre Arbeit zu schätzen. 2009 waren insgesamt 11 159 Freiwillige im Einsatz. Ambulanz- und Rettungsdienst des Zivilschutzes kommen auf 38 115 Einsätze, die Feuerwehr auf 14 004.
Die Rettungsdienstverwaltung veröffentlichte den Jahresbericht 2009 in einer Broschüre mit dem Titel „Fir dech a fir däi Land“. Hier ein Überblick über die vom Ambulanz- und Rettungsdienst sowie von der Feuerwehr geleisteten Arbeit.
Die 25 Rettungszentren des Zivilschutzes funktionieren überwiegend mit Freiwilligen. Von den über 11 000 Freiwilligen sicherten 1 948 den 24-Stunden-Ambulanz- und Rettungsdienst des Zivilschutzes. Der Ambulanzdienst verfügt über 51 Krankenwagen. Sie waren 31 948 Mal im Einsatz und legten dabei rund 966 900 Kilometer zurück. In den meisten Fällen handelte es sich um Eiltransporte (12 674), 1 558 Einsätze hatten mit Verkehrsunfällen zu tun. Die Rettungswagen des Zivilschutzes fuhren 6 167 Einsätze und legten dabei 135 336 Kilometer zurück.
5 550 aktive Feuerwehrleute im Alter von 16 bis 65 Jahren absolvierten 2 342 Brand- und 11 662 technische Einsätze. Die meisten Einsätze fanden in Esch/Alzette statt (3 774), gefolgt von der Stadt Luxemburg (1 929). Rund 828 000 Euro wurden in die Anschaffung von Material investiert. Die Froschmänner des Zivilschutzes hatten 25 Einsätze, in zwölf Fällen, um Personen zu retten oder zu suchen.
Bei der Notrufnummer 112 gingen insgesamt 492 084 Anrufe ein, die meisten im Laufe des Monats Januar. Im Zusammenhang mit dem Sturm Xynthia, der am 28. Februar über das Großherzogtum hinwegfegte, gingen 2 608 Anrufe in der Notrufzentrale ein. Von 781 Einsätzen ging es 433 Mal um umgeknickte Bäume, in 177 Fällen um Dachschäden. Insgesamt absolvierten 3 057 Personen die Grundausbildung in Erster Hilfe. 146 Personen schlossen ihre Ausbildung zum Sanitäter oder Rettungshelfer erfolgreich ab.