(vb) – Die zweite Phase der Probebohrungen für die Tram hat begonnen. Seit Mittwoch untersucht die Arbeitsgemeinschaft Luxtram, wie der Untergrund zwischen dem Bahnhof und dem Rond Point Schuman beschaffen ist. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.
Nachdem die Bohrungen auf dem ersten Teilstück auf Kirchberg abgeschlossen sind, kommt nun der zweite Abschnitt dran. Auf einer Strecke von 3,5 Kilometern testet Luxtram, bis in welche Tiefe der Erdboden reicht und ab wann der Fels beginnt. Geplant sind 23 einfache Bohrtests und 8 Probebohrungen, bei der ein Bohrkern entnommen und untersucht wird. Letztere dauern je zwei Tage, während die einfachen Bohrungen an einem halben Tag abgeschlossen sind.
Der Verkehr wird während der Arbeiten auf andere Fahrspuren umgeleitet. Um den Verkehrsfluss nicht mehr als nötig zu stören, finden die Tests in der Avenue de la Liberté und auf dem Boulevard Royal am Wochenende statt.
In den dicht bebauten Stadtteilen Oberstadt und Bahnhofsviertel müssen die Spezialisten besonders darauf achten, keine Versorgungsleitungen zu beschädigen. Wenn die Probebohrungen abgeschlossen sind, kommen mehrere zusätzliche Tests an die Reihe, so zum Beispiel Vibrationsmessungen, mit denen die Festigkeit des Bodens bestimmt werden soll. Auf diese Weise können die Baukosten für das Straßenbahnnetz besser berechnet werden.