24.08.2010 15:20 Uhr




Braderie am Fouer-Méindeg
Die längste Shopping-Meile des Landes
Der Straßenverkauf ist der zweitgrößte seiner Art in Europa

Foto: Gerry Huberty
Eine Menge Schnäppchen sind garantiert: Die Braderie lockt am Montag wieder Tausende Kunden an.

(vb) – Mit noch mehr Händlern und fünf Kilometern Verkaufsständen geht die Braderie in Luxemburg-Stadt in eine neue Auflage. Am nächsten Montag, dem 30. August, werden wieder Tausende Schnäppchenjäger im Bahnhofsviertel und der Oberstadt erwartet.

Die "Stater Braderie" ist eine Institution im Land: Von Schuhen bis zur Bettwäsche, vom Kochbuch bis zum Kühlschrank gibt es dort alles, was man im Haushalt braucht. "Viele Familien profitieren von den günstigen Preisen auf der Braderie, um sich komplett neu einzukleiden", erklärt Corinne Cahen, Präsidentin des städtischen Geschäftsverbands.

Mit insgesamt 400 Verkaufsständen hat sich die Luxemburger Braderie zum zweitgrößten Straßenverkauf in Europa entwickelt. Nur die Braderie in Lille ist noch größer. Aus dem ganzen Land und aus der Großregion kommen die Kunden, um pünktlich zur Eröffnung um 8 Uhr zuzuschlagen. Wenn abends um 18 Uhr die Stände schließen, sind viele von ihnen mit Kartons und Tüten voller Einkäufe beladen.

Erholung von anstrengender Tour

Corinne Cahen weist darauf hin, dass auch nach Feierabend noch lange nicht Schluss ist. In der Rue Glesener findet bis 22 Uhr die "Braderie Party" mit Live-Musik und Bewirtung in großen Zelten statt. Wer sich von der anstrengenden Shopping-Tour ausruhen will, kann auf die vielen Restaurants, Terrassen-Wirtschaften und Bierstände zurückgreifen.

Bürgermeister Paul Helminger lobte den städtischen Geschäftsverband für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Die Anwohner in Oberstadt und Bahnhofsviertel bat Helminger um Verständnis, wenn einen Tag lang die Straßen für den Verkehr gesperrt sind.

So fahren die Busse am Montag nicht zwischen Bahnhof und dem Stadtzentrum. Helminger empfahl den Pendlern, zu Fuß zum Bahnhof oder zum Centre Hamilius zu gehen; Senioren und Gehbehinderte können einen Pendelbus benutzen.

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • benny boudia meint:
    24.08.2010, 21:47 Uhr
    gutt Saach dat doten, bleift ze hoffen, datt d'Meteo matspillt, an datt et och mol nees an der Keess vun ise Geschäftsleit bimmelt, well déi haten an der lescht och nick vill ze laachen, a lo mat der Kris gëtt nach alles méi schlëmm.
    Ween haut nick bei de Stat oder bei Gemeng schaffe geet, dee kritt et nick einfach, zemol mat deem Turbokapitalismus, dee mécht is ganz wirtschaft kabott. do soll ise Stat endlech mol richteg reguléieren, an d'Boursespekulatioun ratschdësch als illegal dekretéieren. Et kann nick sinn, datt ee wou nix schafft, op eemol méi kritt, wéi een dee vu moies bis owes d'knachen dohin hält. dat ass total ongerecht.