(Cl.F./gs) - Nach dem ersten Tag der Straßenbauarbeiten an der Route d'Arlon in Strassen kann weitgehend Entwarnung gegeben werden. Größere Verkehrsbehinderungen blieben dank umfassender Information der Bürger im Vorfeld und ausgeschilderter Umleitungen aus. Lediglich Ortsunkundige – größtenteils Touristen und vereinzelt auch Grenzpendler – taten sich etwas schwer und hielten mit ihrer zögerlichen Fahrweise den nachfolgenden Verkehr auf.
Im Vorfeld der Instandsetzungsarbeiten des „Tunnel Howald“ auf der Autobahn Luxemburg-Trier war aus verkehrstechnischer Sicht mit dem Schlimmsten gerechnet worden, doch das Chaos blieb aus. Auch die Befürchtungen im Vorfeld der Straßenbauarbeiten an der Route d'Arlon in Strassen haben sich bislang nicht bewahrheitet. Der Verkehr fließt weitgehend, die einzige Einschränkung, die die Autofahrer dieser Tage hinnehmen müssen, ist eine eventuelle Verlängerung der üblichen Fahrzeit. Entsprechend spärlich fiel am Montag auch das „Trafic-Info“ des Automobil-Clubs (ACL) aus. Selbst in den Stoßzeiten wurde das Strassener Teilstück der Route d'Arlon kaum erwähnt.
Die Arbeiten an der Route d'Arlon dauern noch bis einschließlich Freitag, den 27. August: Zwischen dem Autobahnkreuz der A6 und der Kreuzung der N6 mit der Rue du Bois wird der Asphaltbelag erneuert. Während Anwohner und Lieferanten die Hauptverkehrsader während der Vorbereitungsarbeiten am heutigen Dienstag noch befahren können, gilt von Mittwoch bis Freitag eine Vollsperrung: Die Route d'Arlon ist dann für sämtliche Verkehrsteilnehmer gesperrt. Ebenfalls gesperrt sind die Autobahnausfahrten (Nr. 4) der A6 in Richtung Strassen und Luxemburg-Stadt.
Der Verkehr an der Kreuzung der N6 mit dem CR181 (Chaussée Blanche – Rue de la Chapelle) wird so geregelt, dass die Nutzer des CR181 Vorfahrt gegenüber den Verkehrsteilnehmern auf der N6 haben. Die Rue de Reckenthal, die Rue des Carrefours und die Rue de la Poste werden für die Dauer der Arbeiten als Sackgassen gekennzeichnet sein und demzufolge nicht auf die N6 führen.