Vor gut einem Jahr wurde mit den Bauarbeiten zum Escher Friedensgericht am Norbert-Metz-Platz begonnen. Eine moderne Konstruktion mit einer großzügigen Glasfassade soll es werden, um optisch auf die Transparenz und Nähe zum Bürger hinzuweisen. Die Bauarbeiten liegen in der Zeit, hieß es nun von offizieller Seite.
Der Rohbau ist bereits so gut wie abgeschlossen. Im September sollen die Arbeiten an der Fassade beginnen und auch die Sanitär- und Heizungsinstallationen in Angriff genommen werden.
Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnet man frühestens Ende 2011. Dann soll das Gebäude bezugsfertig sein. Insgesamt sind Büros für 15 Richter vorgesehen, sodass auch für zukünftige Bedürfnisse vorgesorgt wurde. Diese befinden sich im dritten Stock, zusammen mit einem Konferenzsaal und einer Bibliothek. Die Räumlichkeiten für die Gerichtsschreiber sowie die Archive wurden in der zweiten Etage angesiedelt, derweil sich die Sitzungssäle, weitere sieben Versammlungszimmer sowie die Büros der weiteren Angestellten im Erdgeschoss und im ersten Stockwerk befinden werden. Seit Jahren platzt das aktuelle Escher Friedensgericht aus allen Nähten.
Untergebracht ist es in einem Seitenflügel des Gebäudes am Brillplatz, in dem sich auch das nationale Resistenzmuseum befindet. Zuletzt mussten Büros ausgelagert werden, damit Richter und Beamte ihrer Arbeit unter halbwegs anständigen Bedingungen nachgehen konnten. Das wird sich dann bald ändern.