(mig) - In den kommenden drei Wochen wird auf Luxemburgs Baustellen Ruhe herrschen, zumindest auf den meisten. Der Kollektivurlaub steht vor der Tür. Davon betroffen sind etwa 20 000 Arbeitnehmer. Die ersten sind bereits unterwegs in den Urlaub beziehungsweise in ihre Heimat.
Der überwiegende Teil der Arbeitnehmer stammt aus Portugal. Der gesetzlich vorgeschriebene Kollektivurlaub im Hoch- und Tiefbau beginnt am kommenden Freitag, letzter Arbeitstag ist der 29. Juli. Die Gipser und Fassadenmacher müssen am Freitag noch ein letztes Mal auf der Baustelle antreten, dann dürfen auch sie in die Ferne aufbrechen. Die Sanitär-, Klimatechnik- und Heizungsmonteure müssen sich noch bis zum 2. August gedulden.
In den drei Sektoren dauert der Urlaub bis zum 20. August. Für bestimmte Baustellen gelten Ausnahmeregelungen, beispielsweise dürfen Arbeiten in Schulen durchgeführt werden. In diesem Jahr wurden etwa 100 Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt.