15.06.2010 14:44 Uhr, aktualisiert 15.06.2010 14:51 Uhr




Personal-Rangliste
Cactus-Gruppe zweitgrößter Arbeitgeber Luxemburgs
Hohe Verluste bei ArcelorMittal und im Bankensektor

Foto: Grafik: wort.lu

(jw) - Im Jahr der Wirtschaftskrise haben die größten Luxemburger Betriebe ihren Mitarbeiter-Stab verringert. Das geht aus der Statistik der “wichtigesten Luxemburger Betriebe” hervor, die das nationale Statistikamt Statec am Dienstag veröffentlichte. Die Cactus-Gruppe eroberte wieder hinter ArcelorMittal den zweiten Platz in der Personal-Rangliste.

Besonders stark machte sich die Krise beim nach wie vor größten Luxemburger Arbeitgeber ArcelorMittal bemerkbar. Der weltweit größte Stahlhersteller beschäftigte am 1. Januar 2010 in Luxemburg 6.170 Personen und damit 370 weniger als im Vorjahr. Besser schnitt die Warenhaus-Kette Cactus ab, die ihr Personal um 50 Mitarbeiter verstärkte und damit wieder nach Platz drei im Vorjahr zum zweitgrößten Arbeitgeber in Luxemburg aufstieg.

Cactus verdrängte Dexia-BIL auf den zweiten Platz. Bei der Dexia-Bank wurden der Statistik zufolge 160 Arbgeitsplätze abgebaut. Insgesamt fielen die Mitarbeiter-Zahlen bei allen Banken im Top-20-Bereich der Luxemburger Unternehmen. Einzige Ausnahme war die Sparkasse, die zehn Mitarbeiter mehr einstellte. Deutlich hinzu legte die Eisenbahngesellschaft CFL, die ihr Personal um 100 Personen auf 3.490 steigern konnte (Platz 5).

Auf dem Vormarsch ist in Luxemburg die Security-Firma G4S, die mit 1.590 Mitarbeitern mitlerweile den 14. Platz belegt. Im Jahr 2008 lagen die Spezialisten für Geldtransporte noch auf Rang 17.

Ihre Meinung zum Thema

( 5 )
  • Steve Crane meint:
    16.06.2010, 15:03 Uhr
    Gin dem G. Robian Recht. Iwwregens ass et en risegen Problem souwuel fir d'Aarbechtsgeber wei och fir d'Arbechtsnehmer dass et vill méi attraktiv ass fir den Staat ze schaffen wei fir d'Privatindustrie.

    D'Frontalieren sinn déi dreiwend Kraaft hei am Land, ouni déi wier den Wuelstand den mir déi läschten puer Joerzéngter haten onméiglech. D'Lëtzebuerger bréngen et einfach net fäerdeg en Gläichgewiicht tëschent den Beamten an den Employée privés ze schafen.
    Mee soite, den Thema ass ural an et wärt sech naicht drun änneren.
  • Steve Crane meint:
    16.06.2010, 13:46 Uhr
    Gin dem G. Robian Recht. Iwwregens ass et en risegen Problem souwuel fir d'Aarbechtsgeber wei och fir d'Arbechtsnehmer dass et vill méi attraktiv ass fir den Staat ze schaffen wei fir d'Privatindustrie.

    D'Frontalieren sinn déi dreiwend Kraaft hei am Land, ouni déi wier den Wuelstand den mir déi läschten puer Joerzéngter haten onméiglech. D'Lëtzebuerger bréngen et einfach net fäerdeg en Gläichgewiicht tëschent den Beamten an den Employée privés ze schafen.
    Mee soite, den Thema ass ural an et wärt sech naicht drun änneren.
  • .. Noni meint:
    16.06.2010, 11:13 Uhr
    @G. Robian
    Warum den Cactus mit dem Staat vergleichen da der Staat gar nicht aufgezählt ist .... höre ich da Neid heraus.
    @Arbeit machtSpass
    Da gebe ich Ihnen Recht .... wenn man das mal nachrechnen würde.... werde das mal tun, es ist jedenfalls vielvielviel !!
  • Arbeit machtSpass meint:
    16.06.2010, 09:06 Uhr
    mir schaffen elo schon baal all FIR den Cactus ;-) Schon emol d'Rechnung um Enn vum Mount gemach wéivill der esou dohinner gedroen hudd?
  • G. Robian meint:
    15.06.2010, 20:20 Uhr
    Majo flott! Iergendwann schaffe mer all am Cactus oder beim Staat!