Gesundheit
02.10.2008 15:39 Uhr, aktualisiert 02.10.2008 16:05 Uhr

Diagnose Krebs: Wie sage ich es meinem Kind?

Neue Broschüre liefert Ratschläge und Tipps



Foto: FLCC
Interessenten können die Broschüre, die in den Sprachen Deutsch, Französisch und Portugiesisch erhältlich ist, anfordern unter der Rufnummer: 4530331 oder per E-Mail: flcc@pt.lu.

(hay) - Stellt ein Arzt die Diagnose Krebs, so reißt das einem Betroffenen nicht selten den Boden unter den Füßen weg. Noch schwieriger und belastender ist es, wenn man Kinder hat. In einer solchen Situation stellen sich Eltern viele Fragen, so zum Beispiel, wie man es den Kindern sagt oder ob man es überhaupt ansprechen sollte. Antworten darauf finden Betroffene nun in einer neuen Patientenbroschüre mit dem Titel „Diagnose Krebs: Wie sage ich es meinem Kind?“, die die Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer (FLCC) am Donnerstag vorstellte.

„Eltern fällt es oft schwer, mit ihren Kindern über die Krankheit zu reden. Dabei ist ein offener Umgang richtig und hilft, mit der Belastung fertig zu werden“, sagte die Diplom-Psychologin und Autorin des Ratgeberheftes Barbara Strehler-Kamphausen während der Präsentation.
Die Broschüre, deren Inhalte sich auf Erfahrungen und Beobachtungen aus ihrer über zehnjährigen Beratertätigkeit beim Krebszentrum stützen, soll den Betroffenen vor allem eine Orientierungshilfe sein.

Ratschläge, Literaturtipps und Hinweise zur praktischen Hilfe

Die Broschüre richtet sich vornehmlich an Mütter und Väter kurz nach ihrer Diagnose. „Betroffene sind in einer ersten Phase oftmals überfordert. Sie sorgen sich um ihre Arbeit und ihre Familie und müssen sich um eine Therapie kümmern.“ Zu einem solchen Zeitpunkt könne sich der Betroffene nicht auch noch auf gut Glück darüber informieren, wie man mit seinen Kindern über die Krankheit sprechen sollte, erklärte Stehres-Kamphausen die Idee des Heftes.
Eine weitere Zielgruppe für das Heft sind aber auch Erzieher und Lehrer.

Die Broschüre richtet sich vornehmlich an Mütter und Väter kurz nach ihrer Diagnose. „Betroffene sind in einer ersten Phase oftmals überfordert. Sie sorgen sich um ihre Arbeit und ihre Familie und müssen sich um eine Therapie kümmern.“ Zu einem solchen Zeitpunkt könne sich der Betroffene nicht auch noch auf gut Glück darüber informieren, wie man mit seinen Kindern über die Krankheit sprechen sollte, erklärte Stehres-Kamphausen die Idee des Heftes.
Eine weitere Zielgruppe für das Heft sind aber auch Erzieher und Lehrer.

Aufgebaut ist das Ratgeberheft in drei Bereiche. Im ersten Abschnitt werden häufig gestellte Fragen, welche der Autorin in der Vergangenheit stets begegneten, aufgelistet und beantwortet.
Im zweiten Kapitel gibt die Autorin Tipps und Ratschläge, wie man im Falle einer Krebsdiagnose mit den Kindern ihrem Alter entsprechend umgehen sollte, während der Leser im dritten Kapitel Literaturtipps, Hinweise und Informationen zur praktischen und psychologischen Hilfe findet.