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Airline-Geschäft der Luxair
12.03.2010 14:36 Uhr, aktualisiert 12.03.2010 19:41 Uhr

Mehr Saarbrücken und mehr Freizeit

Die Luxair will in diesem Jahr die Zahl ihrer Passagiere um vier Prozent steigern und damit den Rückgang des vergangenen Jahres fast wettmachen.



Foto: Anouk Antony
In diesem Jahr möchte die Luxair das Saarbrücken- und das Freizeitgeschäft ausbauen.

(FeMo)- Die Luxemburger Airline hat ein schwieriges Jahr hinter sich. 2009 sank bei der Luxair die Zahl der reinen Airline-Passagiere um knapp fünf Prozent – von 748.000 auf 713.000. Vor allem im Businessgeschäft war der Einbruch dramatisch: 30 Prozent weniger Passagiere und 45 Prozent weniger Einkommen. Diese Zahlen nannte Frank Schmit von Luxair am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Mehr als 120.000 Primo-Tickets verkauft

Trotzdem gibt es aber auch positive Meldungen. 2009 verkaufte Luxair mehr als 120.000 Primo-Tickets, was einem Zuwachs von 19 Prozent entspricht. Außerdem flogen acht Prozent mehr Passagiere mit der Luxair nach London-City und in Saarbrücken hat sich die Airline definitiv etabliert. Als Erfolgsgeschichte erwies sich neben München vor allem das Hamburg-Angebot. 51.000 Kunden flogen im vergangenen Jahre von Luxemburg beziehungsweise Saarbrücken aus in die norddeutsche Stadt.

In diesem Jahr möchte die Luxair das Saarbrücken- und das Freizeitgeschäft ausbauen. Der Morgenflug nach Berlin wird künftig via Saarbrücken gehen und auf dem Abend-Rückflug aus der deutschen Hauptstadt wird ein Zwischenstopp in Saarbrücken eingelegt. Insgesamt will man in diesem Jahr in Saarbrücken auf 180.000 Passagiere kommen.

Im Zeichen Italiens

Im Freizeitbereich stehen der Frühling und der Sommer 2010 im Zeichen Italiens. Angeboten werden Flüge nach Florenz (montags und donnerstags), Venedig (montags und samstags) und nach Bari (montags und donnerstags). Für diese Flüge kann man auch Tickets zu Primo-Preisen buchen. Angesprochen werden damit Kunden, die zu einem Kurztrip oder zu einwöchigen Urlaubsaufenthalten nach Italien reisen möchten.

Unter dem Strich, so Frank Schmit, soll mit den verschiedenen Maßnahmen der Passagier-Verlust aus dem vergangenen Jahr annähernd wieder ausgeglichen werden. Auf minus 4,9 sollen demnach nun plus vier Prozent folgen.

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