(jot) - Am Dienstag fand das erste Dyslexie-Forum der Unesco in Paris statt. Die Eröffnungsrede wurde von Großherzogin Maria Teresa gehalten. Personen, die ständige und große Probleme mit dem Lesen und Verstehen von Wörtern haben, werden als dyslektisch bezeichnet.
In ihrer Eröffnungsrede betonte die Großherzogin, dass weltweit noch immer rund 300 Millionen Menschen, die an Dyslexie leiden, zum Teil in der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Die Großherzogin wies darauf hin, dass es in erster Linie auf die Lehrkräfte ankomme, um die Talente dieser Menschen zu fördern und ihnen ein Selbstwertgefühl zu vermitteln.
Der Unesco-Grundsatz, dass jeder Mensch ein Recht auf Bildung hat, müsse in die Praxis umgesetzt werden. Nur so könnten dyslektische Personen in die Gesellschaft integriert werden.
Die Großherzogin, die seit 1997 Unesco-Botschafterin des guten Willens ist, dankte in ihrer Rede allen Dyslexie-Vereinigungen für ihr Engagement und rief sie dazu auf, weiterhin die Lehrkräfte so gut wie möglich bei der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen, die unter Leseschwäche leiden, zu unterstützen.
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