08.09.2010 10:52 Uhr, aktualisiert 08.09.2010 15:02 Uhr




Urlauber müssen 14 Dollar bezahlen
"Eintrittsgebühr" für die USA
Neue elektronische Einreisegenehmigung ab Mittwoch

Foto: dpa
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten verlangt eine Einreisegebühr.

(vb) – Für Urlauber wird die Einreise in die USA ab diesem Mittwoch teurer. Das Land verlangt von Touristen der meisten europäischen Länder eine Gebühr von 14 Dollar für die elektronische Einreisegenehmigung ESTA.

Die ESTA-Genehmigung brauchen Touristen, die weniger als 90 Tage in den USA bleiben wollen. Sie muss online beantragt und bezahlt werden. Danach ist sie zwei Jahre gültig, sofern in dieser Zeit kein neuer Pass ausgestellt wird. Urlauber können also die Erlaubnis schon vor der Reisebuchung beantragen und in den Feldern Flug und Hotelübernachtung fiktive Daten eingeben. Bei mehreren USA-Reisen behält die Erlaubnis ihre Gültigkeit und muss nicht neu beantragt werden. Für Aufenthalte ab 90 Tagen ist für EU-Bürger ein Visum vorgeschrieben.

Die Kosten für die ESTA-Erlaubnis teilen sich auf in eine "Steuer zur Reiseförderung" von zehn Dollar und vier Dollar Bearbeitungsgebühr. Die Gebühr trifft alle Urlauber, auch Kinder, selbst wenn sie in den USA nur in einen anderen Flug umsteigen wollen.

Tourismusverbände wie etwa der deutsche Automobilclub ADAC kritisierten die neue Abgabe. Es werde eine Gebühr ohne Gegenleistung eingeführt. Mit den geschätzten Einnahmen von 600 Millionen Euro wolle Washington den Haushalt aufbessern.

Ihre Meinung zum Thema

( 8 )
  • Batz meint:
    10.09.2010, 18:37 Uhr
    Grandios eis Kollegen vun Übersee iwwertreffen sech alt nees selwer wann et drems geet dubios Gesetzer a Kraft ze setzen. loose mer alt hoffen daat net esou Geeschtesbletzer an eisem Ländchen virkommen -.-
  • Yves Tychon meint:
    09.09.2010, 19:36 Uhr
    Die beste Erfindung seit der Einführung des Zwangsumtauschs in der DDR ! Weiter so, Uncle Sam !
  • M. Stephanie meint:
    09.09.2010, 14:42 Uhr
    Et as awer schéin dat winstens een hei bessen eppes vun der Arees an Amerika kennt, Merci Pierre Le Coq!
    Soss huet een missen vill mèi missen ausgin fir kennen an Amerika an d'Vakanz ze goen an elo sin et halt 14$, also ech fannen daat net schlemm.

    @Ramba Zamba
    Et sin 14$, keng 14€!
  • Ramba Zamba meint:
    09.09.2010, 11:44 Uhr
    D'Amerikaner kennen sech dei 14 € dach bestemmt schon selwer vun mengem Konto erofbuchen .....oder?
  • Pierre Le Coq meint:
    08.09.2010, 21:34 Uhr
    Esou schlemm wei den CK Amerika beschreiwt ass et nu awer wierklech nett. Am Immigration Service sinn esou guer ganz frendlech ann oft och witzeg. "Oberflaechlech" kann och nemmen een behaapten deen nach nie do waer.

    An punkto "Einreisegebühr", dei gett jo och nemmen vun denen Touristen (an Business-leit) verlaangt dei keen Visa mussen hunn, also dei aus Visa-Waiver Staaten kommen. Freier huett een een Visa missen hunn, waat vill mei een zeitlechen an nervlechen Opwand waer, an waat och nach vill mei kascht huet wei dei 14$ Einreisegebühr.
  • Becher-Lein Jean meint:
    08.09.2010, 20:50 Uhr
    eenzel kommentaren hei (net C K) sin nach jhust peinlech, klenglech a populistesch ! Frustréierten Fréirentner mat Kleppelkrigsgedanken ??
  • benny boudia meint:
    08.09.2010, 13:13 Uhr
    gutt Saach dat doten, iist Land soll och sou eng Tax kréien, näischt fir näischt, wat d'Amis kënnen, dat kënne mir scho laang.
  • C K meint:
    08.09.2010, 11:23 Uhr
    USA hat mich noch nie gereizt und wird wohl auch in Zukunft kein Eintrittsgeld von mir bekommen. Landschaftlich OK aber oberflächlich und wenn man falsch hustet oder am Flughafenschalter unrasiert auftaucht, auch gefährlich.