16.08.2010 07:32 Uhr




Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring
Dröhnende Motoren, packende Duelle, begeisterte Zuschauer
Zahlreiche Luxemburger in der "Grünen Hölle"

Foto: Laurent Schlottert
Im historischen Fahrerlager des Nürburgrings treffen sich Oldtimer-Fans alljährlich zu den sogenannten „Benzingesprächen“.


Foto: Laurent Schlottert
Der Luxemburger René Weidig mit seiner Chevrolet Corvette Sting Ray beim Überholen eines Porsche 911.

(Cl.F.) - Seit Jahren fester Bestandteil des Terminkalenders unzähliger Oldtimer-Fans aus Europa, zog auch die 38. Auflage des Oldtimer-Grand-Prix (OGP) auf dem Nürburgring (D), organisiert vom „Automobilclub von Deutschland“ (AvD), am Wochenende erneut Tausende Besucher in die „Grüne Hölle“.

Während dem „Ring“ und seiner Umgebung am Samstag herrliches Sommerwetter mit den dazugehörigen, aber durchaus erträglichen Temperaturen beschert war, und Rennfahrer wie Zuschauer dadurch gleichermaßen Spaß hatten, war der Sonntag aus meteorologischer Sicht eher durchwachsen. Ein wolkenverhangener Himmel, Regenschauer und fast schon herbstliche Temperaturen trübten die Stimmung auf- und abseits der Rennstrecke.

Zahlreiche Luxemburger hatten auch in diesem Jahr wieder den Weg in die Eifel gefunden, um durch das Fahrerlager zu schlendern, um mit Gleichgesinnten „über das schönste Hobby der Welt“ zu fachsimpeln, oder um am Streckenrand oder von einer der vielen Tribünen aus die packenden Duelle auf der Grand-Prix-Strecke live mitzuerleben, zumal sich unter den Teilnehmern auch Fahrer aus dem Großherzogtum befanden. Einer davon war Martin Hood, der am Freitag beim 20. „AvD-Historic-Marathon“ den Asphalt der legendären Nordschleife in einem Ford Lotus Cortina Mk 1 von 1965 unter die Räder nahm. Bei den „Grand Prix Masters“ für historische Formel-1-Boliden ging Nico Bindels mit einem Lotus 87 B 3 aus dem Jahr 1981 an den Start.

René Weidig auf Corvette Sting Ray

Unter den zahlreichen Teilnehmern der zu den beliebtesten Rennen des OGP zählenden „Masters GT“ für Grand-Tourisme-Klassiker bis Baujahr 1965 befand sich der Luxemburger René Weidig, der, wie gewohnt, mit einer Corvette Sting Ray von 1965 an den Start ging. Nach dem Trainingslauf am Samstag zeigte sich der rennsporterfahrene 66-Jährige im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“ mit seiner Leistung durchaus zufrieden: „Meine gefahrenen Rundenzeiten sind mit jenen von vor zwei Jahren vergleichbar, aber die Piste ist nicht genauso gut wie damals.“

Unterstützt wird René Weidig bei seinen Renneinsätzen von seinem Mechaniker Pit Streveler, der für die einwandfreie Funktion der 450 PS starken Corvette mitverantwortlich ist.

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