Großherzogin Maria Teresa
28.03.2010 17:52 Uhr

Erfolgreiches Engagement für afrikanische Gefangene

Maria Teresa dankt dem burundischen Präsidenten



Foto: Cour grand-ducale
Die Reise nach Burundi im Sommer 2009 wurde von Erfolg gekrönt: Burundi entlässt tausende Gefangene aus der Haft.

(vb) – Der Präsident Burundis lässt tausende Gefangene, darunter viele Jugendliche, frei und kommt damit einer Bitte der Luxemburger Großherzogin Maria Teresa nach. Die Begnadigung, die laut offizieller Begründung "die Haftbedingungen verbessern soll", wurde einen Tag nach einer brutalen Meuterei im Zentralgefängnis in der Hauptstadt Bujumbura ergriffen.

Anfang Juni 2009 hatte Großherzogin Maria Teresa in eben dieser Haftanstalt einen dringenden Appell an die burundische Regierung und die internationale Gemeinschaft gerichtet, nachdem sie vor Ort Zeuge der unmenschlichen Haftbedingungen geworden war. Während einer Privataudienz beim Staatspräsidenten hatte die Großherzogin auf die besonders desolate Lage der Neugeborenen und der Kinder unter 15 Jahren, die oft wegen geringfügiger Vergehen inhaftiert wurden, hingewiesen.


In einem Schreiben an den burundischen Präsidenten vom Samstag hat die Großherzogin ihm "für diese noble Geste" gedankt.

Seit ihrer Rückkehr aus Burundi verstärkte die Großherzogin ihr Engagement zugunsten der inhaftierten Kinder. Auf ihre Privatinitiative hin wurde vor kurzem, am 27. Januar 2010, das "Projet de la Main Tendue à l'enfance", das die Haftentlassung und Resozialisierung von etwa 450 Minderjährigen vorsieht, offiziell ins Leben gerufen. Dieser mehrjährige Einsatz, in Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner, der Maison Shalom, und den beiden Luxemburger Organisationen Bridderlech Deelen und CSI, ist eine unmittelbare Folge ihrer Reise im Juni 2009.

Ihre Meinung zum Thema

( 0 )