(dpa). - Tierschützer und Umweltexperten haben sich zu Beginn der 15. Artenschutzkonferenz am Samstag in Katar gegen den unkontrollierten Handel mit Fleisch bedrohter Tierarten ausgesprochen. Die Vertreter der 175 Unterzeichnerstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) werden in der katarischen Hauptstadt Doha noch bis zum 25. März darüber diskutieren, ob man die Eisbären besser schützen muss, ob Tiger für Handelszwecke gezüchtet werden dürfen und in welchem Umfang Fischer Haie fangen dürfen.
Auch für die international stetig wachsende Gemeinde der Sushi- Liebhaber sind die Entscheidungen der CITES-Staaten von Bedeutung. Denn die Bestände an Rotem Thunfisch (Blauflossenthunfisch) sind in den vergangenen Jahrzehnte durch Überfischung stark zurückgegangen. Monaco hat nun ein Verbot für den internationalen Handel mit der vor allem für die Herstellung von Sushi und Sashimi begehrten Delikatesse gefordert. In dem Antrag aus Monaco heißt es zur Begründung, die Fischer hielten sich ohnehin nicht an die festgelegten Quoten. Dies könne man schon an der Größe ihrer Flotten ablesen.