(vb) – In 50 Tagen beginnt die Weltausstellung in Schanghai. Trotz eines knappen Zeitplans liegt der Luxemburger Pavillon voll im Plan. Ende März soll die Außenkonstruktion abgeschlossen sein, sagt Danièle Bisdorff, Generalsekretärin des Luxemburger Expo-Komitees.
"Wir befinden uns in der letzten Phase. An der Außenkonstruktion bleibt nicht mehr viel zu machen", erklärt sie auf Anfrage von wort.lu. Wenn der Pavillon nach dem Entwurf von François Valentiny äußerlich fertiggestellt ist, wird die mit den Veranstaltungen beauftragte Agentur aktiv. Dann wird die Technik für die permanente Ausstellung erstellt und die Innenräume eingerichtet. "Wenn der Bau abgeschlossen ist, kommt die Szenographie dran", sagt Danièle Bisdorff. In einer Animation und Filmen soll den Besuchern das Großherzogtum näher gebracht werden. Die Installationen hierfür soll im April fertig werden.
Im Turm, wo kulturelle Veranstaltungen ablaufen, und im Restaurant schließen sich danach die Ausbauarbeiten an. Im Mai soll die "Gëlle Fra" ankommen. Sie wird auf einer drei Meter hohen Stele auf dem Vorplatz des Gebäudes stehen.
"Wir liegen gut im Zeitplan", meint Danièle Bisdorff und schätzt, dass der Luxemburger Pavillon unter den ersten zehn ist, die fertiggestellt werden.
Mit einer Fläche von 5,3 Quadratkilometern ist die Expo Schanghai die größte Weltausstellung aller Zeiten. 32 Milliarden Euro investiert das Riesenreich, um die Länder der Welt zu empfangen. In 230 Pavillons präsentieren sich Länder, aber auch internationale Organisationen. Zudem soll es themengebundene Ausstellungen geben.