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Wegen Gesundheitsproblemen
12.03.2010 08:24 Uhr

Ground-Zero-Geschädigte erhalten Ausgleich

Retter sollen mit insgesamt bis zu 657 Millionen Dollar entschädigt werden


Anschlag vom 11.September
Foto: dpa
Ein Turm des World Trade Centers in New York stürzt in sich zusammen, nachdem er von einer Passagiermaschine getroffen worden ist (Archivfoto vom 11.09.2001).

(dpa) - Tausende Helfer und Arbeiter, die bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten nach den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 2001 Gesundheitsprobleme erlitten haben, sollen mit insgesamt bis zu 657 Millionen Dollar entschädigt werden.

Wie die "New York Times" am Donnerstagabend online berichtete, stimmten die Geschädigten, unter ihnen viele Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Bauarbeiter, einer entsprechenden Einigung zu. Geklagt hatten sie gegen insgesamt 90 Beschuldigte, darunter die Stadt New York und Firmen, die mit den Aufräumarbeiten betraut worden waren.

Die meisten der etwa 10 000 Geschädigten klagen über Asthma und andere durch die hohe Staubbelastung am Ground Zero bedingte Atemwegserkrankungen. Je nach Schwere der Krankheit sollen sie Summen von einigen tausend bis zu über einer Million Dollar erhalten, hieß es. Bürgermeister Michael Bloomberg nannte die Einigung "fair und angemessen".

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