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Freitag, 3. September 2010 | Luxemburg, 10° / 20°
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Dossier
Alles rund um Gesundheit
In einer Artikelserie befassen wir uns mit Themen rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen.
Auch bei Normalgewicht
Dicker Bauch erhöht Sterberisiko
Ein großer Taillenumfang erhöht das Sterblichkeitsrisiko auch bei Menschen mit Normalgewicht. Das ergab eine Untersuchung der Todesursachen von 14.647 Menschen, die in den USA an einer Studie zur Krebsvorbeugung teilgenommen hatten.
Umweltmedizin
Individuelle Empfindlichkeit ist entscheidend
2002 wurde die „Association luxembourgeoise de médecine de l'environnement“ (Almen) ins Leben gerufen. Die Umweltmedizin betrachtet den Patienten in seiner Umwelt und trägt alltäglichen Einflüssen Rechnung. Die Krankheitsauslöser sind meistens multifaktoriell, so wie die Behandlung auch.
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Von Françoise Hanff
Gesundheit
Viele Schlankheitsmittel völlig wirkungslos
Menschen mit Gewichtsproblemen geben oft enorm viel Geld für Schlankheitsmittel aus, die nicht den geringsten Nutzen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus dem Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen.
Mobbingopfer im Interview
„Sie hatten einen Riesenspaß, mich fertig zu machen“
„Es tat weh, ich war am Ende meiner Kräfte und konnte mich nicht wehren“: Das sind die Worte einer jungen Frau, die jahrelang auf ihrer Arbeitsstelle gemobbt wurde. Beteiligt waren daran jedoch nicht nur ihre Arbeitskollegen, sondern auch ihr Vorgesetzter. In einem Interview mit wort.lu schildert Nora K. (Name v. d. Red. geändert) ihren Leidensweg.
Mobbing
Psychoterror am Arbeitsplatz
Ein Konflikt unter Arbeitskollegen – das kommt mal vor und ist nicht wirklich besorgniserregend. Doch wenn ein Mensch systematisch und wiederholt schikaniert und psychisch attackiert wird, spricht man von „Mobbing“. Diese Form von Psychoterror ist in Luxemburg ein ernstes Problem, das sich in Zeiten der Wirtschaftskrise noch weiter verschärft.
Zu laute Musik
Krank durch Lärm
MP3-Player sind hip und chic: Immer mehr Jugendliche besitzen inzwischen ein solches Gerät, das digital abgespeicherte Musik abspielen und dabei in der Regel die gleiche Lautstärke wie ein Presslufthammer erreichen kann. Gesundheitliche Folgen sind da schon fast vorprogrammiert.
Angststörungen
„Mein Leben war die Hölle“
„Mein Leben war die Hölle auf Erden“: das sagt der 50-Jährige Paul Thillmann aus Luxemburg-Stadt. Der zweifache Familienvater litt 13 Jahre lang an einer Angststörung. Immer wieder brach ihm vor lauter Angst zu sterben plötzlich der Schweiß aus, der Puls raste, die Knie wurden weich und Schwindelgefühle befielen ihn. Wort.lu sprach mit ihm und über sein jahrelanges Leiden und den Weg heraus.
Expertengespräch
Wenn Angst krank macht
Schweißausbrüche, Herzrasen, zittrige Hände: Für Menschen, die an Angststörungen leiden, sind vermeintlich alltägliche Dinge, wie zum Beispiel eine Fahrt mit dem Aufzug, eine regelrechte Qual. Etwa jeder vierte Luxemburger leidet zumindest einmal in seinem Leben an einer solchen Störung. wort.lu hat zu diesem Thema mit Dr. Charles Pull, Psychiater am „Centre hospitalier de Luxembourg“, ein Gespräch geführt.
Hilfe bei Angststörungen
Die „Lëtzebuergesch Angschtstéierungshëllef“
Vom Akademiker über den Büroangestellten bis hin zum Arbeiter: Eine Angsterkrankung kann jeden treffen – und das in jedem Alter. Betroffene können Selbsthilfegruppen aufsuchen, wie zum Beispiel die gemeinnützige Vereinigung „Lëtzebuergesch Angschtstéierungshëllef“ (L.A.S.H. asbl), die 1997 gegründet wurde.
Alkoholsucht
„Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker!“
Alkoholiker zu sein ist keine Schande - Nichts dagegen zu tun ist eine Schande. Dieser Meinung sind zwei "trockene" Alkoholabhängige. Charlotte und Charel, zwei Mitglieder der Anonymen Alkoholiker, haben gegenüber wort.lu aus dem alltäglichen Leben mit der Sucht erzählt.
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Joe Turmes
Die Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker
„Alles, was ich höre und sehe, bleibt hier im Saal!“
Charlotte und Charel gehören den Anonymen Alkoholikern an. Wort.lu hat sich mit den beiden trockenen Alkoholabhängigen unterhalten, um einen Eindruck von dieser oft falsch verstandenen Gruppe zu bekommen.
Essstörungen
Facettenreiche Krankheit
Essstörungen sind ernste Erkrankungen, die in der heutigen Zeit immer häufiger auftreten und vor allem unter Kinder und Jugendlichen verbreitet sind. Doch welche Formen gibt es überhaupt, was sind die Auslöser und wie kann man einem Betroffenem helfen? Auf der Suche nach Antworten sprach wort.lu mit Nadège Leonhard, Psychologin bei der Erzéiongs- a Familljeberodung des afp-Services a.s.b.l..
Info
Latente Esssucht
Eine latente Esssucht ist eine Essstörung, die noch nicht komplett in Erscheinung getreten ist. Sie kann eine Art Vorbote einer krankhaften Essstörung sein.
Info
Binge Eating
Bei dieser Krankheitsform handelt es sich um eine Esssucht, die sich durch häufige Heißhungeranfälle auszeichnet.
Info
Bulimie
An Bulimie erkrankte Personen sind vom äußeren Erscheinungsbild unauffällig und meistens schlank. Auch sind die gepflegt und weisen einen ehrgeizigen Charakter auf.
Info
Magersucht
Magersucht: Magersüchtige Menschen zeichnen sich besonders durch ihr auffallend dünnes Erscheinungsbild aus.
HIV/AIDS
Mit dem Tod leben
Aktuell leiden wetweit über 33 Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit HIV beziehungsweise AIDS. Einer von ihnen ist der 38-jährige Jean P. (Name v. d. Redaktion geändert). Für wort.lu erzählt er seine bewegende Geschichte.
Expertengespräch: Auch Luxemburg ist betroffen
Info
Behandlungsformen
Behandelt werden HIV und Aids mittels einer Kombinationstherapie, die eine Einnahme von zumeist drei verschiedenen Medikamenten umfasst (antiretroviralen Therapie, kurz ART). Dadurch kann der Krankheitsverlauf verlangsamt und die Lebenserwartung der Patienten gesteigert werden.
Info
Krankheitsverlauf
Seit dem 1. Dezember 1981 ist Aids als eigenständige Krankheit anerkannt. Die Abkürzung Aids steht für "Acquired Immune Deficiency Syndrome" (erworbenes Immundefektsyndrom) und beschreibt eine Immunschwäche-Erkrankung, die in Folge einer Infektion mit dem HI-Virus auftritt.
Weitere Dossiers
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