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Mittwoch, 8. Februar 2012 | Luxemburg, -9° / -4°
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Dossier
Alles rund um die Gesundheit
In dieser Artikelserie dreht sich alles um die Themen "Gesundheit" und "Wohlbefinden".
Medizin
Zusammenhang von Krebs und Bluthochdruck
Die Wahrscheinlichkeit, an bösartigen Tumoren zu sterben, ist einer neuen Studie zufolge sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit zu hohem Blutdruck erhöht. Die Daten von über 570 000 Menschen wurden ausgewertet.
Medizin
Pflanzenhormone senken Brustkrebs-Sterblichkeit
Bestimmte Stoffe in Pflanzen mit hormonähnlicher Wirkung können laut einer Studie für ältere Frauen das Risiko verringern, an Brustkrebs zu sterben. Sogenannte Lignane sollen auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei ihnen Metastasen oder Zweittumore bildeten, um bis zu 40 Prozent verringern.
Studie
Schokoladen-Liebhaber bekommen seltener Herzinfarkt
Wer viel Schokolade isst, leidet nach einer Studie deutlich seltener an gefährlichen Herz- und Gefäßerkrankungen. Das Herzinfarktrisiko ist um 37 Prozent niedriger, das Schlaganfallrisiko um 29 Prozent.
Medizin
Bio-Bandscheiben gegen Rückenschmerzen
Kaputte Bandscheiben wollen US-Forscher in Zukunft mit biologischen Implantaten ersetzen, die aus Zellen von Schafen aufgebaut worden waren. Bei Versuchen mit Ratten ermöglichten sie den Tieren wieder volle Beweglichkeit.
Medizin
Bluttest diagnostiziert Lungenkrebs
Das Blut kann verraten, ob jemand Lungenkrebs hat. Forscher der Universität Bonn entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Köln derzeit einen Bluttest, der viele Menschenleben retten könnte.
Forschung
Computerspiele können Schlaganfallfolgen lindern
Richtig eingesetzte Computerspiele können dabei helfen, die Folgen eines Schlaganfalls zu lindern. Durch relativ einfache Aufgaben werden jeweils unterschiedliche Bewegungsmuster trainiert, die die Grob- und Feinmotorik steigern.
Direct Acoustic Cochlear Simulator
Weltweit neues implantierbares Hörgerät präsentiert
Ein weltweit neues implantierbares Hörgerät für Menschen mit kombinierter Schwerhörigkeit ist erstmals eingesetzt worden. Es kann auch Menschen helfen, die unter einer Schalleitungsstörung im Mittelohr und unter einer Schwerhörigkeit im Innenohr leiden.
Einschätzung von Ärzten
"Zappelphilipp" besonders anfällig für Mediensucht
Kinder mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS sind nach Einschätzung von Ärzten besonders anfällig für Mediensucht. Der exzessive Konsum von Fernsehen, Internet- und Videospielen sei bei ihnen dreimal so stark ausgeprägt wie bei anderen Kindern, sagte der Arzt Klaus Skrodzki in einem dpa-Gespräch.
Medizin
Wer an Therapie glaubt, hat weniger Schmerzen
Eine Schmerztherapie wirkt besser, wenn Patienten ihr vertrauen. Haben sie eine negative Erwartung an die Behandlung, wird der Schmerz nur wenig oder gar nicht gelindert. Das hat ein deutsches Forscherteam nachgewiesen.
Studie belegt
Ausdauersport nutzt dem Hirn
Ausdauersport ist gut für das Gehirn: Schon ein leichtes Training führt zur Vergrößerung eines bestimmten Gehirnbereiches und damit zu einer Verbesserung des Gedächtnisses, berichten US-Forscher in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).
Tierischer Detektor
Labrador erschnüffelt Darmkrebs
Hunde können frühe Stadien von Darmkrebs erschnüffeln. Das haben Tests von Forschern der südjapanischen Universität Kyushu mit einem Labrador ergeben. Diese Erkenntnis könne bei der Entwicklung von Testverfahren zur frühzeitigeren Diagose führen.
Ernährungsmedizinische Studie
Großes Frühstück schützt nicht vor Hunger
Wer reichhaltig frühstückt, hat tagsüber trotzdem normalen Hunger. Er nimmt insgesamt gesehen sogar mehr Kalorien zu sich als Menschen mit einem kleinem Frühstück.
Neue Studie
Rauchen verursacht binnen Minuten Genschäden
Krebserregende Stoffe in Zigaretten brauchen nur wenige Minuten, um den Grundstein für spätere Tumore zu legen. US-Forschern gelang es erstmals, das tödliche Handwerk der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) zu verfolgen.
Medizin
Aspirin senkt Todesrisiko durch Krebs
Eine tägliche Dosis Aspirin kann einer britischen Analyse zufolge das Todesrisiko durch verschiedene Krebserkrankungen senken. Das zeigt die Auswertung von acht Studien. Unter den Aspirin-Patienten war das Krebstodesrisiko um rund ein Fünftel niedriger.
Studie
Passivrauchen erhöht Blutdruck von Kindern
Kinder, in deren Gegenwart geraucht wird, erkranken laut einer Studie der Uniklinik Heidelberg leichter an Bluthochdruck. Dieser könne bis ins Erwachsenenalter anhalten. Er sei dann einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Untersuchung belegt
Alkohol hilft nicht bei mächtigem Weihnachtsmenü
Alkohol hilft nicht, deftige Kost zu den Festtagen besser zu verdauen - er schadet dem Magen aber auch nicht. Dies bestätigt eine Studie der Universität Zürich, die im Fachblatt "British Medical Journal" veröffentlicht wurde.
Medizin
Gefährliche Viren für Kinder im Mutterleib
Sogenannte Cytomegalie-Viren sind für die meisten Menschen zwar harmlos, eine frische Infektion in der Schwangerschaft kann jedoch zu schweren Missbildungen führen. Forscher sind der Verteidigungsstrategie des Erregers auf der Spur.
Studie von HIV-Medikament
"Truvada" verringert Infektionen drastisch
US-Forscher haben einen Erfolg bei der Vorbeugung von Aids verzeichnet: Studienergebnisse mit dem Medikament "Truvada" verheißen einen Rückgang der Ansteckungsgefahr um knapp die Hälfte. Die Studie mit den Tabletten läuft seit Juni 2007.
Auch bei Normalgewicht
Dicker Bauch erhöht Sterberisiko
Ein großer Taillenumfang erhöht das Sterblichkeitsrisiko auch bei Menschen mit Normalgewicht. Das ergab eine Untersuchung der Todesursachen von 14.647 Menschen, die in den USA an einer Studie zur Krebsvorbeugung teilgenommen hatten.
Umweltmedizin
Individuelle Empfindlichkeit ist entscheidend
2002 wurde die „Association luxembourgeoise de médecine de l'environnement“ (Almen) ins Leben gerufen. Die Umweltmedizin betrachtet den Patienten in seiner Umwelt und trägt alltäglichen Einflüssen Rechnung. Die Krankheitsauslöser sind meistens multifaktoriell, so wie die Behandlung auch.
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Von Françoise Hanff
Gesundheit
Viele Schlankheitsmittel völlig wirkungslos
Menschen mit Gewichtsproblemen geben oft enorm viel Geld für Schlankheitsmittel aus, die nicht den geringsten Nutzen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus dem Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen.
Mobbingopfer im Interview
„Sie hatten einen Riesenspaß, mich fertig zu machen“
„Es tat weh, ich war am Ende meiner Kräfte und konnte mich nicht wehren“: Das sind die Worte einer jungen Frau, die jahrelang auf ihrer Arbeitsstelle gemobbt wurde. Beteiligt waren daran jedoch nicht nur ihre Arbeitskollegen, sondern auch ihr Vorgesetzter. In einem Interview mit wort.lu schildert Nora K. (Name v. d. Red. geändert) ihren Leidensweg.
Mobbing
Psychoterror am Arbeitsplatz
Ein Konflikt unter Arbeitskollegen – das kommt mal vor und ist nicht wirklich besorgniserregend. Doch wenn ein Mensch systematisch und wiederholt schikaniert und psychisch attackiert wird, spricht man von „Mobbing“. Diese Form von Psychoterror ist in Luxemburg ein ernstes Problem, das sich in Zeiten der Wirtschaftskrise noch weiter verschärft.
Zu laute Musik
Krank durch Lärm
MP3-Player sind hip und chic: Immer mehr Jugendliche besitzen inzwischen ein solches Gerät, das digital abgespeicherte Musik abspielen und dabei in der Regel die gleiche Lautstärke wie ein Presslufthammer erreichen kann. Gesundheitliche Folgen sind da schon fast vorprogrammiert.
Angststörungen
„Mein Leben war die Hölle“
„Mein Leben war die Hölle auf Erden“: das sagt der 50-Jährige Paul Thillmann aus Luxemburg-Stadt. Der zweifache Familienvater litt 13 Jahre lang an einer Angststörung. Immer wieder brach ihm vor lauter Angst zu sterben plötzlich der Schweiß aus, der Puls raste, die Knie wurden weich und Schwindelgefühle befielen ihn. Wort.lu sprach mit ihm und über sein jahrelanges Leiden und den Weg heraus.
Expertengespräch
Wenn Angst krank macht
Schweißausbrüche, Herzrasen, zittrige Hände: Für Menschen, die an Angststörungen leiden, sind vermeintlich alltägliche Dinge, wie zum Beispiel eine Fahrt mit dem Aufzug, eine regelrechte Qual. Etwa jeder vierte Luxemburger leidet zumindest einmal in seinem Leben an einer solchen Störung. wort.lu hat zu diesem Thema mit Dr. Charles Pull, Psychiater am „Centre hospitalier de Luxembourg“, ein Gespräch geführt.
Hilfe bei Angststörungen
Die „Lëtzebuergesch Angschtstéierungshëllef“
Vom Akademiker über den Büroangestellten bis hin zum Arbeiter: Eine Angsterkrankung kann jeden treffen – und das in jedem Alter. Betroffene können Selbsthilfegruppen aufsuchen, wie zum Beispiel die gemeinnützige Vereinigung „Lëtzebuergesch Angschtstéierungshëllef“ (L.A.S.H. asbl), die 1997 gegründet wurde.
Alkoholsucht
„Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker!“
Alkoholiker zu sein ist keine Schande - Nichts dagegen zu tun ist eine Schande. Dieser Meinung sind zwei "trockene" Alkoholabhängige. Charlotte und Charel, zwei Mitglieder der Anonymen Alkoholiker, haben gegenüber wort.lu aus dem alltäglichen Leben mit der Sucht erzählt.
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Joe Turmes
Die Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker
„Alles, was ich höre und sehe, bleibt hier im Saal!“
Charlotte und Charel gehören den Anonymen Alkoholikern an. Wort.lu hat sich mit den beiden trockenen Alkoholabhängigen unterhalten, um einen Eindruck von dieser oft falsch verstandenen Gruppe zu bekommen.
Essstörungen
Facettenreiche Krankheit
Essstörungen sind ernste Erkrankungen, die in der heutigen Zeit immer häufiger auftreten und vor allem unter Kinder und Jugendlichen verbreitet sind. Doch welche Formen gibt es überhaupt, was sind die Auslöser und wie kann man einem Betroffenem helfen? Auf der Suche nach Antworten sprach wort.lu mit Nadège Leonhard, Psychologin bei der Erzéiongs- a Familljeberodung des afp-Services a.s.b.l..
Info
Latente Esssucht
Eine latente Esssucht ist eine Essstörung, die noch nicht komplett in Erscheinung getreten ist. Sie kann eine Art Vorbote einer krankhaften Essstörung sein.
Info
Binge Eating
Bei dieser Krankheitsform handelt es sich um eine Esssucht, die sich durch häufige Heißhungeranfälle auszeichnet.
Info
Bulimie
An Bulimie erkrankte Personen sind vom äußeren Erscheinungsbild unauffällig und meistens schlank. Auch sind die gepflegt und weisen einen ehrgeizigen Charakter auf.
Info
Magersucht
Magersucht: Magersüchtige Menschen zeichnen sich besonders durch ihr auffallend dünnes Erscheinungsbild aus.
HIV/AIDS
Mit dem Tod leben
Aktuell leiden wetweit über 33 Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit HIV beziehungsweise AIDS. Einer von ihnen ist der 38-jährige Jean P. (Name v. d. Redaktion geändert). Für wort.lu erzählt er seine bewegende Geschichte.
Expertengespräch: Auch Luxemburg ist betroffen
Info
Behandlungsformen
Behandelt werden HIV und Aids mittels einer Kombinationstherapie, die eine Einnahme von zumeist drei verschiedenen Medikamenten umfasst (antiretroviralen Therapie, kurz ART). Dadurch kann der Krankheitsverlauf verlangsamt und die Lebenserwartung der Patienten gesteigert werden.
Info
Krankheitsverlauf
Seit dem 1. Dezember 1981 ist Aids als eigenständige Krankheit anerkannt. Die Abkürzung Aids steht für "Acquired Immune Deficiency Syndrome" (erworbenes Immundefektsyndrom) und beschreibt eine Immunschwäche-Erkrankung, die in Folge einer Infektion mit dem HI-Virus auftritt.
Weitere Dossiers
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