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Freitag, 10. Februar 2012 | Luxemburg, -9° / -5°
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Die Bommeleeër-Affäre
Anklageschrift im "Dossier Bommeleeër"
Das steht in der Bommeleeër-Akte
Das Dokument der Anklage im „Fall Bommeleeër“ hat es in sich. Auf 130 Seiten wird der Rahmen einer regelrechten Staatsaffäre beschrieben, die vor gut einem Vierteljahrhundert Luxemburg in Atem hielt und immer noch nicht aufgeklärt ist.
Leitartikel: "go on losing"
Marc Scheer: "De Wilmese Jos an ech"
Jos Wilmes: Knallfrösche und Wäscheklammern
Ben Geiben: Der "Super-Flic" - ein optimaler Sündenbock
Der gesamte Sicherheitsapparat im Dunstkreis der Bommeleeër
BKA: Treuebruch und Verrat bestrafen
Robert Biever: Das Gendarmerie-Kommando im Visier
Ermittler fahndeten nach verdächtigen Zwillingen
Das Lügenmärchen und die Jagd nach dem Prinzen... auf der Jagd
Pierre Reuland: "Legt doch Holz auf die Akte"
VIDEO-Interview mit Marc Scheer und Jos Wilmes
"Ënnert de Schwarz-Wäissen wore mir di faarwegst!"
Die Nachricht schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe: Am 25. November 2007 verkündete der damalige Bezirksstaatsanwalt Robert Biever, dass zwei Verdächtige in der Affäre „Bommeleeër“ verhaftet wurden. Schnell wurde bekannt, dass es sich dabei um die beiden Ex-Gendarmen Marc Scheer und Jos Wilmes handelt. Mit dem LW haben Scheer und Wilmes über ihre Verhaftung, die Verhöre und ihren derzeitigen Gemütszustand gesprochen.
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Interview: Eric Hamus und Steve Remesch
25 Jahre dauernde Ermittlung abgeschlossen
20 Attentate, zwei Angeklagte, 130 Seiten
Die Anklageschrift im Fall „Bommeleeër“ ist von extremer Brisanz. Auf 130 Seiten werden Ermittlungsresultate, Expertisen und Hintergründe erörtert, die eine Staatsaffäre beschreiben. Die Staatsaffäre...
Affäre „Bommeleeër“
Tatbestände sind nicht verjährt
In dem bevorstehenden „Bommeleeër“-Prozess müssen sich die beiden beschuldigten Ex-Gendarmen, Marc Scheer und Jos Wilmes, wegen 19 Taten verantworten. „Dabei geht es um die verschiedenen Attentate und natürlich die Folgen, die daraus resultierten“, betonte am Freitag Justizsprecher Henri Eippers.
Me Gaston Vogel zur „Bommeleeër-Affäre“
„Die Justiz macht sich doch grundlos lächerlich“
Am Mittwoch kam die Staatsanwaltschaft in den Medien zu Wort, nun reagiert Me Gaston Vogel, der Anwalt eines der in der „Bommeleeër-Affäre“ beschuldigten ehemaligen Mitglieder der „Brigade mobile de la Gendarmerie“. Er wetterte auf Radio DNR: „Die Justiz wird sich blamieren.“
Bommeleeër-Affäre
„Wir bleiben bei der Wahrheit!“
Die „Bommeleeër“-Affäre war auch am Donnerstag noch Gesprächsthema Nummer 1. Nun meldet sich mit Marc Scheer auch einer der Beschuldigten zu Wort. Der ehemalige Gendarm beteuert seine Unschuld.
Affäre Bommeleeër
Gaston Vogel will neue Beweisaufnahme
Wie am Donnerstagnachmittag angekündigt, hat der Anwalt der beiden im Bommeleeër-Dossier beschuldigten Polizisten pünktlich um 9 Uhr am Freitagmorgen Einspruch gegen die Entscheidung der Ratskammer eingelegt. Wie Me Vogel danach betonte, werde dieses Rechtsmittel nicht ohne Folgen für den Prozess bleiben.
Leitartikel
Eine Frage des Vertrauens
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Am Donnerstagnachmittag, um 15.59 Uhr, teilte die Pressestelle der Luxemburger Justiz per E-Mail mit, dass belastende Elemente in ausreichendem Maße vorliegen, um den Fall Bommeleeër vor Gericht zu bringen.
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Claude Feyereisen
Affär Bommeleeër
Grünes Licht für Prozess!
Die Ratskammer des Bezirksgerichts Luxemburg hat am Donnerstag ihre Entscheidung im Bommeleeër-Dossier bekannt gegeben. Den Richtern zufolge gibt es genügend Elemente, um vor der Kriminalkammer einen Prozess gegen die beiden beschuldigten Ex-Gendarmen anzustrengen.
Affäre Bommeleeër
Chronologie der Anschläge
Die Bommeleeër-Taten hielten in den 80er Jahren ganz Luxemburg in Atem. Die Serie umfasst 24 Sprengstoffanschläge von 1984 bis 1986. wort.lu listet die wichtigsten Daten auf
Drei Sätze mit viel Sprengstoff
Generalstaatsanwalt Biever: Der Prozess findet statt
Die Mitteilung der Pressestelle der Luxemburger Justiz, die am Mittwoch um 17.24 Uhr auf die Redaktionstische flatterte, enthielt exakt drei Sätze. Und genau diese drei Sätze hatten es in sich, zeigten sie doch, dass in dieser schwierigen Affäre, die sich über 25 lange Jahre erstreckt und noch immer nicht an ihrem Ende angelangt ist, endlich Fortgang kommen wird.
Generalstaatsanwalt reagiert auf neuen „Bommeleeër“-Zeugen
"Vernehmungsprotokoll im Dossier"
"Das Vernehmungsprotokoll des Zeugen, den RTL Télé Lëtzebuerg am Donnerstagabend präsentierte, befindet sich in der Ermittlungsakte", erklärte Generalstaatsanwalt Robert Biever am Freitagvormittag auf Nachfrage gegenüber dem "Luxemburger Wort" – und weist damit die Behauptung jenes Zeugen, eine leitende Polizeibeamtin habe im Jahr 2007 veranlasst, seine Aussage aus "dem Computer zu nehmen", entschieden zurück.
Fernsehbericht über neuen Zeugen
Bommeleeër - führt eine Spur zur Polizei?
Hatte im April 1985 ein Waffenspezialist der Polizei etwas mit einem Anschlag auf einen Hochspannungsmasten der Cegedel zu tun? In einem Beitrag über die Bommeleeër-Affäre präsentierte das Luxemburger Fernsehen am Donnerstagabend einen neuen Zeugen.
Ein kleiner Schritt
Bommeleeër- und Luxair-Akte bei der Ratskammer angekommen
Die Ermittlungsakten in den Affären Bommeleeër und Luxair-Absturz sind mittlerweile bei der Chambre de conseil des Bezirksgerichtes Luxemburg angekommen. Diese Ratskammer wird in den kommenden Wochen oder Monaten entscheiden, ob und wann es zu Prozessen kommt.
„Bommeleeër“-Beweismittel
„Keine Ahnung, wann und wie ...“
Die Aussage von Staatsanwalt Robert Biever, dass 88 der 125 im Rahmen der „Bommeleeër“-Affäre gesicherten Beweisstücke verschwunden sind, erhitzt seit Sonntagabend die Gemüter.
Zwei Beschuldigte
„Bommeleeër“: Ermittlungen abgeschlossen
Die Untersuchung im Dossier „Bommeleeër“ ist abgeschlossen. Das bestätigte Robert Biever, leitender Staatsanwalt des Bezirksgerichts Luxemburg. Zwei Personen aus dem Umfeld der früheren Gendarmerie seien beschuldigt, so Biever weiter.
Kommentar
Das lange Warten auf den großen Tag
Der 25. November 2007 war ein außergewöhnlicher Sonntag. Die Luxemburger Justiz veranstaltete eine Pressekonferenz, in der es um Verbrechen aus den 80er Jahren ging. Der Bommeleeër hatte endgültig den Weg zurück gefunden in die Schlagzeilen. 24 Monate später ist von der Aufbruchstimmung nicht viel übrig geblieben: Die Kolatteralschäden sind nach wie vor größer als die – sichtbaren – Erfolge der Justiz.
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Fern Morbach
Hochrangige Beamte
Weitere Anhörungen in der „Bommeleeër“-Affäre
Auf Anfrage bestätigte Staatsanwalt Robert Biever dem Luxemburger Wort gegenüber, dass es im Rahmen der „Bommeleeër“-Affäre dieser Tage zu weiteren Anhörungen von verschiedenen Zeugen kam. Bei den Gehörten handelt es sich u. a. um den ehemaligen Chef des „Service de renseignements“ und den früheren Chef der „Sûreté“.
Staatsanwalt Robert Biever im Interview
Licht am Ende des Tunnels
Zur „Rentrée judiciaire“ spricht Robert Biever, leitender Staatsanwalt der Bezirksgerichts Luxemburg, im LW-Interview Klartext: Die Ermittlungen in der „Bommeleeër“-Affäre sollen demnächst abgeschlossen werden, die Untersuchungen zum Absturz der Luxair-Maschine von November 2002 haben entschieden zu lang gedauert.
Bommeleeër
Staatsanwalt auf Konfrontationskurs zur IGP
Staatsanwalt Robert Biever traut der "Inspection Générale de la Police" (IGP) nicht mehr. In einem Brief wehrt er sich dagegen, dass die IGP Ermittlungen in einer besonders peinlichen Angelegenheit aufnehmen soll: Es geht um das Verschwinden von Beweisstücken. Es geht aber auch um fehlendes Vertrauen der Justiz in leitende Polizeibeamte.
„Bommeleeër“-Beweismittel
„Keine Ahnung, wann und wie ...“
Die Aussage von Staatsanwalt Robert Biever, dass 88 der 125 im Rahmen der „Bommeleeër“-Affäre gesicherten Beweisstücke verschwunden sind, erhitzt seit Sonntagabend die Gemüter. Gegenüber dem „Luxemburger Wort“ erklärte der leitende Staatsanwalt, dass er keine Kenntnis davon habe, zu welchem Zeitpunkt zwei Drittel der „Bommeleeër“-Beweismittel verschwunden seien.
Bommeleeër
Zwei Polizisten auf dem Grill
Am kommenden Dienstag ist es ein Jahr her, dass Staatsanwalt Robert Biever eine Aufsehen erregende Pressekonferenz zum Thema Bommeleeër gab. Er trat ein mittleres Erdbeben los. In den vergangenen Monaten war es aber still geworden. In einem Interview mit Télécran bleibt Biever seiner Linie treu. Fraglich sei allerdings, ob es sich bei den beschuldigten Polizisten "um die Drahtzieher" handele.
Chronologie
Chronologie: 24 Bomben, ein Knall und 23 Jahre später...
Sechs Wochen sind vergangen seit Staatsanwalt Robert Biever an einem Sonntagmorgen im November eine Pressekonferenz gab, die mit Sicherheit in die Annalen der Luxemburger Kriminalgeschichte eingehen wird. Die Diskussion über die oder den Bommeleeër war über Nacht aktueller denn je geworden. Doch recht schnell wurde es wieder still um das Dossier.
Rückblick
Das lange Warten
Fünf Monate nach der Pressekonferenz von Staatsanwalt Robert Biever haben sich die Hoffnungen auf neues Licht in der Bommeleeër-Affäre nicht erfüllt.
Bommeleeër-Affäre
"Alles geheim!"
Untersuchungen der parlamentarischen Kontrollkommission zu Stay Behind und der Rolle des Geheimdienstes in den Bommeleeër-Ermittlungen laufen an.
Bommeleeër-Affäre
Nettgen: "Das muss man differenziert sehen"
Der neue Generaldirektor Romain Nettgen spricht im Interview von einem intakten Vertrauensverhältnis zu Justiz und Politik
Reaktion
Ben Geiben wehrt sich: "Es reicht"
Der ehemalige Chef der "Brigade mobile de la Gendarmerie" hat sich am Freitagmorgen in einer Mitteilung an das "Luxemburger Wort" gewandt.
Analyse
Was bleibt vom Geiben-Bericht?
Die jüngsten Aussagen des Geheimdienstchefs lassen auch den Schluss zu, dass der Geiben -Bericht in den vergangenen Wochen überbewertet wurde.
Bommeleeër
Das große Schweigen des CPS
Die Mitglieder des "Comité permanent de sécurité" müssten einiges über die Sprengstoffattentate wissen, meint der heutige Direktor des Gehemdienstes, Marco Mille, in einem Télécran-Interview.
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Fern Morbach
Parallel-Ermittler
Dem Täter auf der Spur
Nach den Bombenlegern suchten Journalisten nicht nur in den vergangenen Jahren. Bereits 1985 waren Heerscharen von Reportern fest davon überzeugt, den Tätern auf der Spur zu sein. Ein Blick zurück von Fern Morbach
Parlamentarische Kommission
Geheimdienst unter der Lupe
Drei Berichte des zuständigen Kammerausschusses sollen die Rolle des Geheimdienstes im Rahmen der "Bommeleeër "-Affäre durchleuchtet werden.
Déi Gréng
Grüne Randnotizen zur Bommeleeër-Affäre
"Déi Gréng" haben ihre derzeitige Position zur "Bommeleeër" Affäre bekanntgegeben. Besonders die rezenten Aussagen von Ehrenstaatsminister Jacques Santer werfen Fragen auf.
Bommeleeër-Affäre
Welche Rolle spielte Jos Steil?
Am 10. Oktober 1985 wird ein Verdächtiger im Bommeleeër-Dossier von Geheimdienstlern, Gendarmen und Polizisten beschattet. Der Observierungsbericht, der wort.lu vorliegt, hat es in sich. Insbesondere auf einen BMG-Mann der ersten Stunde, den verstorbenen Jos Steil, fällt durch den "Observationsbericht Nr 33/85" ein schlechtes Licht.
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Steve Remesch
Bommeleeër-Affäre
Staatsanwalt bleibt bei seiner Sicht der Dinge
Staatsanwalt Robert Biever gibt sich standhaft. Auch nachdem der ehemalige Polizeigeneraldirektor Pierre Reuland in einer fünfseitigen Pressemitteilung sowie in einem ausführlichen "Wort"-Interview auf die Vorwürfe der Justiz Stellung genommen hat, steht er zum Inhalt seines Schreibens an Justizminister Luc Frieden.
Kommentar
B wie Bommeleeër und Ballspiele
Der abgesetzte Polizeigeneraldirektor Pierre Reuland hat sich zwei Wochen Zeit gelassen. In einem Communiqué und in einem Interview mit dem Luxemburger Wort bezog er jetzt Stellung.
Säuberungsaktion
Rückendeckung für Reuland und Stebens
Der Generaldirektor und der Generalsektretär der Polizei erhielten am Freitagmorgen Rückendeckung von der Polizeigewerkschaft.
Stellungnahme
Pierre Reuland schlägt zurück
Vor zwei Wochen wurden Pierre Reuland und Guy Stebens von ihren Ämtern als Generaldirektor und Generalsekretär der Luxemburger Polizei entbunden. Auslöser waren Vorwürfe von Staatsanwalt Robert Biever. In einer langen Stellungnahme reagierte er am Mittwoch.
Police Grand-Ducale
Generaldirektor und Generalsekretär abgesetzt
Ein Brief von Staatsanwalt Robert Biever habe ihm und der Regierung keine andere Wahl gelassen, sagte Justizminister Luc Frieden gegen 14.45 Uhr in der Abgeordnetenkammer. Man habe beschlossen, Pierre Reuland und Guy Stebens, den Generaldirektor und den Generalsekretär der Luxemburger Polizei, abzusetzen.
Kommentar
Massaker auf Nebenkriegsschauplatz
Mit einem am 24. Januar an Justizminister Luc Frieden geschriebenen Brief hat Staatsanwalt Robert Biever der Politik und der "Inspection générale de la Police" die Show gestohlen.
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Fern Morbach
Polizeioffizier verhört
Gedächtnislücken nach 22 Jahren
Vor kurzem verhörte die im Bommeleeër -Fall federführende Untersuchungsrichterin einen weiteren hohen Polizeioffizier. Handelt es sich wirklich um eine neue Entwicklung?
Santer-Bericht zu "Stay Behind"
Luxemburgs Schattenkämpfer
Hausfrauen, Lehrer, Handwerker und Eisenbahner als mit Funkgeräten ausgerüstete Geheimagenten. Drei Kisten mit Waffen in einer Wiese begraben. Das könnten die Zutaten eines spannenden Spionageromans sein. Es sind aber die Details des Berichts von Ex-Premier Santer aus Jahr 1990 zu dem Luxemburger "Stay behind"-Netzwerk.
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Steve Remesch
DP zu "Stay Behind"
Dunkelstellen in der Luxemburger Geschichte
Die DP-Abgeordneten Xavier Bettel und Colette Flesch haben die Schaffung eines Untersuchungsausschusses über die Aktivitäten des geheimen "Stay behind"-Netzwerks beantragt.
Oesling 84
Luxemburger nahmen an Manöver teil
Die Regierung Details über das so genannte "Oesling 84"-Manöver bekanntgegeben und die Teilnahme luxemburgischer Armeeeinheiten bestätigt.
Geheimes "Stay behind"-Netz
Kalter Krieg oder kalter Kaffee?
Erneut wird spekuliert über mögliche Zusammenhänge zwischen der Anschlagsserie und einem anderen großen Rätsel der jüngeren Vergangenheit: dem so genannten "Stay behind"-Agentennetz in Luxemburg.
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Michel Thiel
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