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Forbes-Liste der Milliardäre
11.03.2010 14:38 Uhr, aktualisiert 11.03.2010 14:44 Uhr

Lakshmi Mittal unter den fünf “Superreichen”

2009 hatte die Wirtschaftskrise noch den meisten der “Superreichen” zu schaffen gemacht



Foto: Serge Waldbillig
Ernormes Privatvermögen: ArcelorMittal-Chef Lakshmi Mittal.

(jw) - Unter den 100 reichsten Menschen der Welt hat sich der Chef des in Luxemburg ansässigen Stahlkonzerns ArcelorMittal, Lakshmi Mittal, wieder in der Spitzengruppe etabliert. Mit einem geschätzten Vermögen von 28,7 Milliarden Dollar liegt der Engländer mit indischen Wurzeln auf Platz fünf der Liste des Wirtschaftsmagazins “Forbes”.

Im vergangenen Jahr hatte die Wirtschaftskrise noch den meisten der “Superreichen” zu schaffen gemacht. Auch das Vermögen von Lakshmi Mittal war damit von 45 Milliarden (2008) auf 19,3 Milliarden Dollar geschrumpft, was dem Konzernchef “lediglich” den achten Platz einbrachte. Jetzt scheint die Durststrecke überwunden, denn auf den Konten der Milliardäre haben sich wieder unglaubliche Summen angehäuft. Lakshmi Mittal legte jedenfalls um 9,4 Milliarden Dollar hinzu.

Carlos Slim ganz oben

Den Spitzenplatz hat erstmals der mexikanische Telekom-Unternehmer Carlos Slim (Telmex, América Movil) inne, der es auf sage uns schreibe 53,5 Milliarden Dollar bringt. Er verdrängte damit die Amerikaner Warren Buffet (47 Milliarden) und Bill Gates (54 Milliarden) vom zweiten beziehungsweise dritten Platz. Auch die beiden letztgenannten konnten ihr Guthaben in diesem Jahr beachtlich steigern.

Einen bemerkenswerten Schritt nach oben machte in diesem Jahr der Franzose Bernard Arnault Moët&Chandon, Louis Vuitton), der vom 15. auf den siebten Rang kletterte (27,1 Milliarden). Der deutsche Aldi-Betreiber Karl Albrecht (23,5 Milliarden) rutschte auf Platz zehn, während sein Bruder Theo (Aldi-Nord) gar vom neunten auf den 31. Platz fiel (16,7 Milliarden). Ähnlich erging es auch der Familie von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Obwohl sein Vermögen um etwa eine Milliarde auf 23 Milliarden Euro anstieg, stufte ihn das Wirtschaftsmagazin “Forbes” lediglich auf Platz 11 ein (Platz fünf im Vorjahr).

Liste der reichsten Menschen der Welt

1 Carlos Slim Helu und Familie (Mexiko) 53,5
2 Bill Gates (USA) 53,0
3 Warren Buffett (USA) 47,0
4 Mukesh Ambani (Indien) 29,0
5 Lakshmi Mittal (Indien) 28,7
6 Lawrence Ellison (USA) 28,0
7 Bernard Arnault (Frankreich) 27,1
8 Eike Batista (Brasilien) 27,0
9 Amancio Ortega (Spanien) 25,0
10 Karl Albrecht (Deutschland) 23,5
11 Ingvar Kamprad und Familie (Schweden) 23,0
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17 Liliane Bettencourt (Frankreich) 20,0
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21 Michael Otto und Familie (Deutschland) 18,7
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31 Theo Albrecht (Deutschland) 16,7

Ihre Meinung zum Thema

( 4 )
  • benny boudia meint:
    12.03.2010, 02:39 Uhr
    dat ass genee wat mir brauchen, schluss mat där Panikmacherei, et ass keng Kris, ween näischt schafft, dee kritt och näischt. ween an där Lëscht do feelt,
    dat ass deen Här deen d'Fomel-1 opkeeft aus Lëtzebuerg, deen huet bestëmmt op mannst 1 Milliard Dollar, an no der Saison mam Schumi op mannst 2 Milliarden Dollar.
    Wi gesot, et gët héich Zäit, dat Lëtzebuerg ophält mat där Griskrämerei, mir hunn d'Rockhal, mir hunn Tokyo Hotel, a falls mol eng Bank Problemer huet, well falsch spekuléiert, och kee Problem, de Stat hëlleft no. Alles relax, alles am gringe Beräich.
  • Guy Mathey meint:
    11.03.2010, 21:58 Uhr
    Na, dann ist der schlimmste Teil der Krise wohl überstanden, oder?
    Ob diejenigen Arbeitnehmer, welche durch Ihren täglichen Einsatz diesen Reichtum erst ermöglicht haben auch einen Nutzen daraus ziehen, bleibt mehr als fragwürdig.

    Besonders im Rahmen der völlig undemokratischen "Tripartite" (wozu wählen wir denn eigentlich ein Parlament, wenn richtungsweisende Entscheidungen in anderen Gremien gefällt werden?!)müssen die Gewerkschaften mit aller Konsequenz die Arbeitnehmerinteressen vertreten!
  • Romain Dehm meint:
    11.03.2010, 21:08 Uhr
    Und dieses gelang nur durch eine feindliche Uebernahme an der Börse.Denn ohne das Flakschiff Arcelor das sein "Know How" nur der luxemburger Arbed verdankt,wäre Mittals Ranking unter den superreichen niemals Realität geworden.
    Als Dank dafür,wird fleissig das Personal abgebaut,damit Herr Mittal morgen noch der superreichen Gilde angehören kann.Eine verrückte Welt,dem unkontrollierbaren Kapitalismus sei dank.
  • Rainer Fickers meint:
    11.03.2010, 15:58 Uhr
    Schéin fir hien, dass hien d'"Durststrecke" hanner sech bruecht huet (wéi, dat ass him jo egal). Do kënnen mir jo erëm berouegt sin.