(FeMo) - 1150 Euro wird der durchschnittliche Luxemburger in diesem Jahr ausgeben, um sich Weihnachten und Neujahr angenehm und schön zu gestalten. Das wollen Meinungsforscher herausgefunden haben, die im Auftrag des Unternehmens Deloitte hier zu Lande das Jahresend-Konsum-Verhalten von 614 Luxemburgern abfragten.
Mit 1150 Euro setzen sich die Luxemburger europaweit an die Spitze. In den 17 anderen Ländern, in denen die Deloitte-Befragung auch noch durchgeführt wurde, ist man nämlich erheblich bescheidener. Dort beschränken sich die Kaufabsichten im Schnitt auf gerade mal 700 Euro.
Trotzdem liest man bei Deloitte aus den Ergebnissen der Umfrage eines heraus: Der (wirtschaftliche) Optimismus kehrt zurück und breitet sich wieder aus. In Luxemburg geht schon jetzt ein Drittel der Befragten davon aus, dass sich die Lage im kommenden Jahr verbessen wird.
Insgesamt werden die Verbraucher wählerischer beim Machen von Geschenken. In diesem Jahr werden sie demnach etwas weniger bunt verpackte Gaben unter den Weihnachtsbaum legen - unter dem Strich wird der Wert des einzelnen Geschenks allerdings zunehmen.
Und wieder liegen die Wohlstands-Luxemburger an der Spitze. Geschenke lassen sie sich im Durchschnitt 73 Euro kosten. Da können selbst die direkten Nachbarländer nicht mithalten. In Belgien (39 Euro), Frankreich (42 Euro) oder Deutschland (38 Euro) werden die Menschen deutlich weniger Geld ausgeben, um Verwandte, Freunde und Bekannte mit Materiellem zu beglücken.
Gibt der durchschnittliche, von den Meinungsforschern erfasste Luxemburger auch viel Geld aus - so bleibt er sich bei der Wahl der Geschenke doch eher treu und setzt ziemlich phantasielos auf Altbewährtes.
Unter den Weihnachtsbaum werden im Großherzogtum auch in diesem Jahr wieder besonders viele Bücher gelegt. Gut im Weihnachts-Konsum-Rennen liegen außerdem Kleidung, Geldspenden, Schmuck, Kosmetika, CDs und DVDs.