Optimismus kehrt zurück
13.11.2009 07:35 Uhr, aktualisiert 13.11.2009 09:43 Uhr

Luxemburger lässt sich Weihnachten und Neujahr 1150 Euro kosten

Deloitte hat Verbraucher-Verhalten erforschen lassen - Luxemburger geben am meisten Geld aus und kaufen vor allem Bücher.

(FeMo) - 1150 Euro wird der durchschnittliche Luxemburger in diesem Jahr ausgeben, um sich Weihnachten und Neujahr angenehm und schön zu gestalten. Das wollen Meinungsforscher herausgefunden haben, die im Auftrag des Unternehmens Deloitte hier zu Lande das Jahresend-Konsum-Verhalten von 614 Luxemburgern abfragten.



Foto: Jay Theis
Weihnachten kann kommen - der Luxemburger lässt sich das Fest gerne etwas kosten.



Foto:
In der Käufergunst ganz oben: Bücher, ob Klassiker och Kochratgeber.

Höchste Konsum-Lust

Mit 1150 Euro setzen sich die Luxemburger europaweit an die Spitze. In den 17 anderen Ländern, in denen die Deloitte-Befragung auch noch durchgeführt wurde, ist man nämlich erheblich bescheidener. Dort beschränken sich die Kaufabsichten im Schnitt auf gerade mal 700 Euro.

Trotzdem liest man bei Deloitte aus den Ergebnissen der Umfrage eines heraus: Der (wirtschaftliche) Optimismus kehrt zurück und breitet sich wieder aus. In Luxemburg geht schon jetzt ein Drittel der Befragten davon aus, dass sich die Lage im kommenden Jahr verbessen wird.

Insgesamt werden die Verbraucher wählerischer beim Machen von Geschenken. In diesem Jahr werden sie demnach etwas weniger bunt verpackte Gaben unter den Weihnachtsbaum legen - unter dem Strich wird der Wert des einzelnen Geschenks allerdings zunehmen.

Und wieder liegen die Wohlstands-Luxemburger an der Spitze. Geschenke lassen sie sich im Durchschnitt 73 Euro kosten. Da können selbst die direkten Nachbarländer nicht mithalten. In Belgien (39 Euro), Frankreich (42 Euro) oder Deutschland (38 Euro) werden die Menschen deutlich weniger Geld ausgeben, um Verwandte, Freunde und Bekannte mit Materiellem zu beglücken.

Bücher bleiben der Renner

Gibt der durchschnittliche, von den Meinungsforschern erfasste Luxemburger auch viel Geld aus - so bleibt er sich bei der Wahl der Geschenke doch eher treu und setzt ziemlich phantasielos auf Altbewährtes.

Unter den Weihnachtsbaum werden im Großherzogtum auch in diesem Jahr wieder besonders viele Bücher gelegt. Gut im Weihnachts-Konsum-Rennen liegen außerdem Kleidung, Geldspenden, Schmuck, Kosmetika, CDs und DVDs.

Ihre Meinung zum Thema

( 4 )
  • Marco EBERT meint:
    16.11.2009, 19:15 Uhr
    Haha... typisch Umfragen!!!
    Wenn man nach diesen ganzen Umfragen geht, dann würden die Schweizer Männer von ihren Frauen jedes Jahr Krawatten und Socken bekommen :-)
    Genauso wenig stimmt das mit den Büchern...
  • Roger Feidt meint:
    13.11.2009, 13:35 Uhr
    De' Deloitte Befragung go'f wuel nemmen enner deenen oberen zehntausend duerchgefo'ert?
    Dann denkt emol un de' vill arm Leit,de' neischt hunn !!!
  • Jay Anders meint:
    13.11.2009, 09:29 Uhr
    Ein Buch ist das banalste Geschenk das man bekommen kann. Einfach, schnell und in alle Preise. Aber ein Buch kauft man selbst, ein Buch ist etwas persönliches. Also Leute, mehr Fantasie beim der Geschenkenauswahl !
  • Jempy .. meint:
    13.11.2009, 08:05 Uhr
    ein fein Emfro 614 Leit gin gefrot wat Sie gedenken auszegin, lächerlich bei plus/minus 400000 Anwunner.
    Wat gin déi aner Leit dann aus. Ech gin emol dervun aus dass des Emfro an der Grousgas gemeht gin as, sie haetten sech och sollen bis op d'Gare trauen an do och emol froen.