31.08.2010 14:19 Uhr, aktualisiert 31.08.2010 15:32 Uhr




Iceland Express
Ende der Flugverbindung Luxemburg-New York
Dreimonatige Testphase zu Ende / Flüge ab Frankfurt/Hahn

Foto: icelandexpress.com
In Zukunft wird Iceland Express nicht mehr vom Findel sondern von Frankfurt-Hahn aus starten.

(jw) - Nur drei Monate nach Eröffnung der Flugverbindung von Luxemburg nach Reykjavik mit Anschluss an New York stellt die Billigfluggesellschaft Iceland Express am Donnerstag ihren Dienst in Luxemburg ein. Die Flüge sollen künftig vom Flughafen Frankfurt-Hahn in Deutschland aus starten.

Seit dem 1. Juni hatte das Unternehmen eine dreimonatige Testphase begonnen, in der sich der Luxemburger Flughafen Findel für den Low-Cost-Carrier bewähren musste. An den Passagierzahlen kann es laut dem Direktor von LuxAirport Fernand Brisbois nicht gelegen haben. Diese lagen für die Flüge von Luxemburg nach Rejkjavik bei etwa 100 Passagieren pro Flug. “Es tut mir leid, dass die Gesellschaft Luxemburg verlässt. Wir haben in den drei Monaten viel Geld in Marketing-Kampagnen investiert, um den Bekanntheitsgrad der Verbindung zu steigern”, sagte Brisbois im Interview mit wort.lu.

Allerdings hätte der Luxemburger Flughafen Findel nur wenig Chancen im direkten Vergleicht mit dem Flughafen Hahn, da es sich dort um einen Lowcost-Flughafen handelt. “Wir setzen eher auf Qualität statt auf niedrige Kosten”, erklärte Brisbois. Seinen Aussagen zufolge dürfte auch die bessere Anbindung an den deutschen Markt ein ausschlaggebender Aspekt für die Entscheidung der isländischen Fluggesellschaft gewesen sein, Luxemburg wieder zu verlassen.

Ihre Meinung zum Thema

( 16 )
  • Phil Hill meint:
    01.09.2010, 16:16 Uhr
    Meng Meenung as och, dass et sech nët "lount" fir vum Findel iwwert den grousse Pëtz ze fléien, et sin eben nët genuch Leit an der Groussregion, déi wëllen iwwert Lëtzbuerg op New York fléien, wann grouss ugestammten Flughäfen an der Géigend leien, déi praisslech an zaitlech genausou gudd Offeren maachen ewéi sou eng Lowcost-Airline, mee déi keng sin.

    De Findel as eben e Flughaafen mat 3Pilieren: Fracht, Businessflich an déi aaner europäisch Businessstied an an engem gewëssen Deel un Vakanzendestiounen haaptsechlech an d'Mëttelmierregioun.

    An fir do eppes ze änneren an baizeflëcken, brauchs de laang a vill Suen fir daat vlaicht ze änneren
  • Aly Borschette meint:
    01.09.2010, 15:50 Uhr
    Wer von Findel nach Berlin fliegt und sich sofort nach dem Einchecken in den Sicherheitsbereich begibt, muss auf dieser lächerlich kurzen Strecke 3 (oder wie mir geschehen auch schon mal 4 Mal) die ID-Karte vorzeigen. Worte wie "Merci", "W.E.G." oder gar ein freundliches Lächeln bei der Sicherheitskontrolle ? ....... eher eine Dante-mässsiges : "Wenn du hier eintrittst, lass alle Hoffnung fahren".
    --
    Rückreise aus Berlin : Beim Einchecken, hört man Worte wie "Bitte", "Könnten Sie, ....?", "Möchten Sie, ..............?". Die Sicherheitskontrolle kontrolliert gründlich UND FREUNDLICH.
    Nach dem Einchecken zeigt man seinen Ausweis 1 Mal vor und kann nach dem Aufruf in das betreffende Flugzeug einsteigen !
    ---
    Raten Sie mal wo man entspannter und bequemer reist !
  • Jay Anders meint:
    01.09.2010, 11:57 Uhr
    Luxemburg war und ist ein internationaler Finanzplatz, mit oder ohne Flugverbindung mit New York. Billig fliegen mit wenig Qualität oder teuer fliegen mit Qualität ist die freie Auswahl des Konsumenten. Ich sehe nicht wo da in beiden Sachen ein Problem ist.
  • Wagner Alphonse meint:
    01.09.2010, 10:38 Uhr
    @Yves Tychon: "Ob aber die Qualität so umwerfend ist, wie F. Brisbois behauptet, ist doch mehr als fraglich."

    Weini verstin d'Leit dass LuxAirport net Luxair ass! Daat sin zwou verschieden Firmen dei guernaischt mateneen zedin huen. Den Brisbois ass den Chef vun LuxAirport, net Luxair!
  • Rudi Lehnen meint:
    01.09.2010, 09:30 Uhr
    Lux-Findel ist nun mal ein besserer Regionalflughafen, von "internationalität" kann hier wirklich nicht die Rede sein. Es ist bestimmt nicht das letztemal das hier etwas verschlafen wird.
  • Cloos Marcel meint:
    01.09.2010, 09:29 Uhr
    Icleand Express ist keine Billigfluglinie, bestenfalls eine direkte Verbindung nach Island. Um die ist es Schade.
    Wer von Luxemburg in die USA will hat mehrere gute Optionen über Frankfurt, London und Amsterdam. Ein Preisvergleich online lohnt sich allemal. BA ist im allgemeinen sehr günstig, und das Buchungssystem auf ba.com ist sehr flexibel. Ich habe mehrmals die Preise von Iceland Express mit BA verglichen und keinen nennenswerten Unterschied festgestellt. Das Problem mit BA ist jedoch, dass die Wartezeiten für den Heimflug über Gatwick extrem lang sind.
    Lufthansa ist teurer als BA, die Flugzeiten jedoch günstiger. Wer aber flexibel sein will und eventuell umbuchen muss, kommt aber an BA nicht vorbei. BA verlangt nur 200 Euro für jede Umbuchung. Will man die Möglichkeit der Umbuchung bei der Lufthansa überhaupt haben, kostet das Grundticket das zwei bis dreifache des BA Tickets, in einem Fall war das Lufthansa Ticket zehn mal teurer.
    Ich fliege sehr oft mit BA in die USA und mein Ticketpreis inklusive Steuern und Gebühren liegt normalerweise so um die 600 Euro bei Frühbuchung über ba.com. Davon entfallen etwa 300 Euro auf die Flughafengebühren. Und BA ist eine Fullservice Airline, also alles inklusive.
    Da braucht niemand Iceland Express eine Träne nachzuweinen.
    Einige Ratschläge für Reisen in die USA. Versuchen Sie immer Ihren Zielflughafen direkt anzufliegen, also keine Zwischenstopps in den USA.
    Das endet meistens in einer Katastrophe da Sie am ersten Flughafen einreisen müssen und je nach Tageszeit kann das mal zwei oder drei Stunden dauern und dann müssen Sie Ihren Anschlussflug boarden was auch wieder zwei oder drei Stunden dauern kann. Rechnen Sie also mindestens 6 Stunden ein um sicher zu sein, sonst kann es sein, dass Sie einen Tag oder eine Nacht im Flughafen in den USA verbringen müssen. Wer über London reist und dort den Flughafen wechseln muss für den Anschlussflug muss ebenfalls mindestens 6 Stunden vorsehen. Die online Buchungssysteme sowie die Reisebüros beraten hier falsch wenn sie 4 Stunden als ausreichend bewerten. Von Gatwick nach Heathrow in den Spitzenzeiten sind es schon fast 3 Stunden, dazu kommt das deboarden des incoming und das boarden des outgoing.
    In dem Kommentar eines Lesers geht es um die Luxair und die günstigen Angebote. Falls ein Luxair Mitarbeiter dies liesst.... bitte überarbeiten Sie luxair.lu. Es kann doch nicht sein, dass man die wirklich günstigen Angebote der Luxair nur über externe Angebote wie Expedia erreichen kann? MfG
  • Marianne Streng meint:
    01.09.2010, 08:38 Uhr
    Dat ass jo ganz praktesch, direkt ab Letzebuerg iwwer Island, dann ass e seier zu New York a setzt keng 7 Stonnen um Steck am Fliger a brauch net bis op Frankfurt/Main, Parais oder wuer och emmer virdrun ze fueren oder fleien. Ech sin och mat der Airline geflunn vru kuerzem, net onbedengt fraiwelleg mee ech wusst och net wat mech geng erwarden. Op jidfer Fall eemol mee ni mei! Do helt een irgend en ausgedengten Fliger vun Emirates Airlines oder Etihad (d'Setzer waren nach op arabesch beschreft an dei geheiren schliesslech zu denen beschten Airlinen op der Welt), baut d'Business aus a reckelt d'Setzreihen 20 cm mei zesummen a schon kann een d'Leit wei Sardinen openeen stapelen dat se knapps nach Loft kreien. Gott sei Dank sinn ech nemmen bis an Island geflunn an net nach an Amerika. Dat ass onmenschlesch!! An alles nemmen fir Geld ze spueren. Ech fannen misst en internationalt Reglement ginn, dat all Passageier e Recht op e minimum un Platz an engem Fliger huet. Ech bezuelen op jidfer Fall d'nächst Keier leiwer e besse mei an fleien vum Findel op Frankfurt/Main, Zürich, Pareis... a fleien mat enger Airline wou ech mech a mengem Setz gediebelt kreien an net brauch e puer Stonnen d'Loft unzehalen.
  • Jos Schmit meint:
    01.09.2010, 07:59 Uhr
    "Wir haben in den drei Monaten viel Geld in Marketing-Kampagnen investiert, um den Bekanntheitsgrad der Verbindung zu steigern”. Ah bEch jidenfalls hat naicht dovun matkritt.
    Et geif vileit zeit ginn dass bei Luxairport kompetent Leit eng Platz kreien.
    Asjidenfalls intresssant d'Resultater vun Luxair Cargo ennert hirem aktuelen an virreschten Cheft ze vergleichen.
  • benny boudia meint:
    01.09.2010, 01:26 Uhr
    kee Stress, keng Panik, mä loosse mer kuerz räsonnabel sinn: firwat sperrt Lëtzebuerg säin direkte Kontakt mat der Weltstad N°1 ?? wéi sollen do nach déi wichteg international Connections entstoe fir Business ze man, wa mol keen Jet de Wee op Lëtz fënnt? Absolutt ridicule, och wéingscht den Top staren, déi direkt aus dem Big Apple an d'Rockhal geflu komm sinn. Mengt dir, di ginge lo op Paräis fléien, an da mam TGV op Lëtz? Dat do ass nees ee Megaselbstgoal. Och fir déi vill Amis déi op Lëtz studéiere komm sinn, lo kënnt kee méi. An da soll Lëtzebuerg e big Player am internatioale Business bleiwen oder mol ginn? Net evident dat doten, ofgesinn dovun, datt ech wuel lo an Zukunft nick méi sou dacks an de Big Apple shoppe ginn. Mä dat interesséiert hei wuel keen.
  • Romain Dehm meint:
    31.08.2010, 23:00 Uhr
    Die "Aldi"Mentalität scheint sich bei den Billigfliegern durchzusetzen.Es gibt nun einmal dieses Phänomän,das auf den Geiz des Kunden werbungsträchtig zugeschnitten ist.Irgendwann wird es ein böses Erwachen geben,denn billig fliegen heisst auch mehr Risiko in Kauf nehmen.Nach den immer währendem Prinzip,dass Qualität zwar teuer ist,sich schlussendlich doch bezahlt macht.Billig ist eben doch nur billig,und kann nur durch Einspaarungen im Markt bestehen.Doch ob ich gerade beim Fliegen sparen soll,wo ich doch mein Vetrauen und mein Leben in die Hände einer Fluggesellschaft lege ist mehr als fraglich.Tatsächlich wird uns immer versichert,dass die Sicherheitsstandarts die gleichen sind,wie bei den etablierten Fluggesellschaften.Doch in dieser Welt habe ich eines gelernt,traue niemanden wenn es ums Geld geht.Ob es übermüdete Piloten oder frisierte Erstatzteile sind,wage ich nicht zu behaupten,weil ich keine Beweise dafür habe,aber zweifeln sei mir erlaubt.Gauner und Mafiasparten gibt es zu Haufe,die sich nicht erkennbar in viele Wirtschaftszweige einschleichen.Es ist noch nicht lange her,als man ein riesiges Lager von Flugzeug-Ersatzteilen ausfindig gemacht hatte,dass dieselbigen" Gebrauchten" als" Neue" an Fluggeselsschaften verkauften,die das nicht einmal ahnen konnten.Es gäbe viel zu untersuchen,doch leider fehlt es meistens am nötigem Personal.Doch etwas müsste doch jedem einleuchten."Ich bekomme immer nur die Qualität die ich bezahle,denn geschenkt wird niemanden etwas.Ein billiges Auto ist halt kein Mercedes oder BMW und nicht jeder kann sich solche Edelkarossen leisten,doch bei einem Crash würde ich niemals auf die Sicherheitskultur dieser Autos verzichten.Qualität hat seinen Preis und beim Fliegen möchte ich gerne ordentlich bedient werden,keine kilometerlangen Umwege mit Taxis oder Bus tätigen und schon gar nicht von einem virtuellem Flughafenschalter bedient werden,um später festzustellen dass die versteckten Nebenkosten mich auf hinterhältige Art und Weise betrogen haben.Wenn es um mein Leben geht,sollten mir ein paar Euros nicht zu viel sein.Denn bei genauerem Betrachten ist der Unterschied eben doch nicht so phänomenal.Wie gesagt,jeder auf seine Art,doch wo gespaart wird sollte man auch hinterfragen dürfen.Trau,schau,wem.Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser.Und noch etwas prinzipieles:Billige Airlines sind kein Magnete für eine Kundschaft "Haut de Gammes",und deshalb ist der Verlust der Iceland-Express für unseren nationalen Flughafen eher ein Image-Gewinn als ein Image-Verlust.Da wäre noch der ominöse CO2 Ausstoss zu beklagen,wenn Fliegen immer billiger wird,wo bleib denn eigentlich der Protest der Oekoninjas?Dieses mag unmenschlich klingen,doch wenn man Fliegen so billig macht dass auch RMG-Bezieher nach "Malle" fliegen können,ja dann Prost Umwelt,denn Flugzeuge sind bekanntlich die grössten Umweltsünder in Sachen Treibgashauseffetkt.Es wird wärmer werden,zieht euch "warm" an.
  • Steffen Frey meint:
    31.08.2010, 22:30 Uhr
    Wieso wird eigentlich immer unter den Teppich gekehrt, dass auch die sog. Billigfluggesellschaften staatlich subventioniert werden? Die Ticketpreise von Ryanair in Hahn sind nicht zuletzt deshalb so niedrig, da die Gesellschaft dort nur minimale Gebühren zahlt - zu Lasten der Steuerzahler! Das findet am Findel nicht in dieser Form statt.
    Luxair ist übrigens ein privates Unternehmen mit lediglich einer staatlichen Beteiligung und hat selbst im vergangenen (schwierigen) Jahr als Gruppe einen kleinen Gewinn erwirtschaftet.
  • Yves Tychon meint:
    31.08.2010, 18:48 Uhr
    Dass die Luxair nicht auf niedrige Kosten setzt, dürfte so ziemlich jedem klar sein, der mal kurzfristig einen Flug buchen wollte/musste und sich fragte, ob er ein Ticket oder gleich das ganze Flugzeug kaufte. Ob aber die Qualität so umwerfend ist, wie F. Brisbois behauptet, ist doch mehr als fraglich. Besonders in der Boeing 737 ist der Abstand zwischen den Sitzreihen genau so mickrig wie bei Billigfliegern! Und dass trotz Schengen ausgerechnet am Findel die Personalausweise dreimal gecheckt werden, macht den hiesigen Airport auch nicht unbedingt sympathischer...
  • Diane HOffmann meint:
    31.08.2010, 17:12 Uhr
    Sou schlemm ass dat net well ennert Low-cost verstinn ech eppes anescht. Ech hat virun e puer wochen mol gekuckt op hierem internet site fir mat hinnen op NY ze fléien, et war +/-grad esou deier wéi dat wat ech elo mat der KLM bezuelen. An der zeit war Icelandair mat di bellegst airline fir an USA ze goen - dat ass haut bei Iceland Express net méi de fall.
  • Du Ech meint:
    31.08.2010, 15:44 Uhr
    „Wir setzen eher auf Qualität statt auf niedrige Kosten“
    Dieses Zitat klingt nach Casino, „Wir setzen mal auf Rot statt auf Schwarz“
    Genau wie Luxair denkt die Flughafengesellschaft auch, für immer und ewig vom Staat über Wasser oder gerettet zu werden.

    Welche bessere Qualität bittet denn der Flughafen gegenüber Anderen, wenn man den überflüssigen Luxus, Design und zentrale Lage weg läst?

    Lieber 3 billig Fluggesellschaften und Plastikstühle im Wartesaal, wie 1 teure Gesellschaft mit Polsterstühle im Wartesaal.

    Wie lange soll die Allgemeinheit noch, für leichtfertige Management Entscheidungen bezüglich alles was irgendwie mit dem Flughaffen zu tun hat, zahlen?
  • Wilwerding Tom meint:
    31.08.2010, 14:49 Uhr
    leider ist es nur bei diesem kurzen Gastspiel geblieben. Enttäuschend für Luxemburg, die erste und einzige interkontinentale Flugverbindung an Hahn zu verlieren.
  • Steffanie Henkel meint:
    31.08.2010, 14:41 Uhr
    An 10 Joer schwätzt keen méi vum Findel. Spéitstens dann sinn mer vun Saarbrécken, Frankfurt-Hahn an Bitburg International platt gemaacht.