22.08.2010 13:54 Uhr




Krise
Weitere acht US-Banken pleite

US-Flaggen
Foto: dpa
Die Serie der Bankenpleiten in den USA nimmt kein Ende.

(dpa) - In den USA sind acht weitere Regionalbanken in die Pleite gegangen. Darunter war auch die in Chicago ansässige Förderbank ShoreBank. Neben der Förderbank schloss die staatliche Einlagensicherung FDIC in der vergangenen Woche sieben weitere Institute.

Damit hat die FDIC seit Jahresbeginn 118 Banken dichtgemacht. Kleine und mittelgroße Banken in den USA sind die Verlierer der Krise. Viele ihrer Schuldner sind arbeitslos und können die Kreditraten nicht mehr bezahlen. Bei den Großbanken sprudeln dagegen schon wieder die Gewinne. 2009 waren 140 US-Banken in den Wirren der Finanzkrise untergegangen.

Die Einlagen und Filialen der ShoreBank würden von der Urban Partnership Bank übernommen, teilte die FDIC mit. Den Angaben zufolge verfügte das Institut über rund 2,16 Milliarden Dollar (knapp 1,7 Milliarden Euro) an Vermögenswerten und Einlagen von 1,54 Milliarden Dollar. Die Bank hatte sich auf Kredite für einkommensschwache Kunden und die Förderung von Umweltschutzprojekten spezialisiert.

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