20.07.2010 09:47 Uhr, aktualisiert 20.07.2010 13:51 Uhr




Die Folgen der Finanzkrise
HSH Nordbank baut 74 Stellen ab
Zwei Abteilungen werden verkauft, dadurch sinkt der Bedarf an Mitarbeitern im so genannten Back Office.

Foto: Serge Waldbillig
Turbulenzen auf den Finanzmärkten: Die Folgen bekommen jetzt die Mitarbeiter der HSH Nordbank zu spüren.

(FeMo) - Der Finanzplatz Luxemburg kommt nicht zur Ruhe. Bei der Luxemburger Niederlassung der HSH Nordbank werden 74 Arbeitsplätze abgebaut. Auslöser ist der Verkauf der Fonds- und der Private-Banking-Abteilung an einen noch unbekannten Abnehmer. In diesen Abteilungen sind zirka 35 Mitarbeiter beschäftigt.

Durch den Verkauf der beiden Abteilungen sinkt auch der Bedarf an Personal in der Bank selbst. Unter dem Strich müssen dort 74 von 168 Stellen gestrichen werden. Diese Zahlen nannte Marc Glesener, der Präsident der Gewerkschaft Aleba, in einem Gespräch mit Radio DNR.

Verhandlungen über einen Sozialplan für die vom Abbau betroffenen Mitarbeiter der Bank haben bereits begonnen. In einer ersten Phase, so Glesener, wolle man versuchen, die Zahl der von einer Entlassung bedrohten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu senken.

Die Luxemburger Niederlassung der HSH Nordbank befindet sich in der Rue Jean Monnet auf dem Kirchberg. Auf ihrer Homepage berichtet die Bank von einer starken Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten. Daraufhin habe der Vorstand der HSH Nordbank AG eine strategische Neuausrichtung eingeleitet.

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • benny boudia meint:
    20.07.2010, 12:08 Uhr
    wéi ass dat nëmme méiglech? Wéi kann eng Bank bankrott maachen. Ei, ei, ei, ween ass dat fir deen dote Fiasko nees responsabel. Vläit kann is CSV do eng Hand mat upaken?