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22.04.2009 18:42 Uhr, aktualisiert 22.04.2009 18:59 Uhr

Ab 1. Juli billigere Handygespräche im EU-Ausland

(dpa) - Handy-Gespräche, SMS-Kurznachrichten und Internet-Surfen über Mobiltelefon werden im EU-Ausland rechtzeitig zur Ferienzeit billiger.

Ab 1. Juli gelten Obergrenzen für Handy-Gespräche, die vom Maximalpreis von 46 auf 43 Cent pro Minute für abgehende und von 22 auf 19 Cent für angenommene Anrufe gesenkt werden. Von 2010 an gelten 39 und 15 Cent, ein Jahr später 35 und 11 Cent. Das EU-Parlament stimmte am Mittwoch in Straßburg mit großer Mehrheit für den Kompromiss zwischen Parlament, EU-Regierungen und EU-Kommission. SMS im EU-Ausland dürfen höchstens 11 Cent kosten. Zur Zeit kosten sie etwa 29 Cent, in einigen Ländern sogar bis zu 80 Cent.

Für Surfen im Internet über Handy oder Laptop liegt die Obergrenze für den Großhandelspreis bei einem Euro je Megabyte. Von Juli 2010 an gelten 80 Cent und 2011 dann 50 Cent (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Verbraucher können vereinbaren, dass die Verbindung etwa ab einem Betrag von 50 Euro automatisch getrennt wird. Damit sollten "Schock-Rechnungen" vermieden werden.