(str) - John Castegnaro, der Präsident der ASBL Sidérurgie, betonte am späten Freitagvormittag , dass es sich bei den 400 gestrichenen Posten um Angestellte aus dem Corporate Bereich, demnach aus der Hauptverwaltung handele.
“Wie ArcelorMittal die freiwilligen Abgänge einleiten wird, ist noch nicht gewusst”, erklärt Castegnaro. “Ob diese Maßnahmen von den Gewerkschaften begleitet werden können ist ebenfalls unklar. In den kommenden Tagen werden wir uns hiermit befassen.”
Mit der Generaldirektion habe man sich auf eine durchweg transparente Vorgehensweise geeinigt. „Wir sprechen auch nicht von Leuten, sondern von Abteilungen,“ so Castegnaro. „Es ist aber auch klar, dass es für die Betroffenen in diesen schwierigen Zeiten nicht leicht sein wird, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihren Qualifikationen entspricht.“
Zu den Betroffenen würden mit Sicherheit auch eine ganze Reihe an Menschen zählen, die mit dem Versprechen eines sicheren Arbeitsplatzes zu ArcelorMittal gelockt wurden. Hier müsse der Stahlgigant nun soziale Verantwortung übernehmen.