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18.10.2008 14:50 Uhr

Hotcity geht in die kostenpflichtige Phase

Abrechnung nach Nutzungsdauer



Foto: Raphael Zwank
Ab 1,99 Euro im Monat kostet das Hotcity-Abonnement.

(mth) – Ab dem 11. November ist das Hotcity-Wifi Netz der Stadt Luxemburg kostenpflichtig. Das Angebot kann entweder via Kreditkarte, mit Predpaid-Karten oder mit einem Hotcity-Monatsabonnement des Postunternehmens genutzt werden.

Die Abrechnung richtet sich nach der Zeit, die man im Netz verbringt und nicht nach dem Übertragungsvolumen. Laut Jean-Marie Spaus von P&T Luxembourg habe man dieses Abrechnungsmodell gewählt, da "der Durchschnittsnutzer eher mit dem zeitlich gemessenen Zugang zurechtkomme".

Ab 1,99 Euro im Monat

Die Prepaid-Karten sind im Luxembourg City Tourist Office, in den Zeitschriftenläden von MPK, an Tankstellen und in den P&T-Läden erhältlich. Die Prepaid-Karten kosten fünf Euro mit zwei Stunden Online-Zeit und neun Euro für 48 Stunden Inklusivzeit.

Das P&T-Hotcity-Abonnement kostet zwischen 1,99 Euro im Monat für eine Stunde und 16,99 Euro für 20 Stunden. Zusätzliche Minuten, die über das Guthaben hinaus gehen, werden mit 7,5 Cent in Rechnung gestellt.

Der Zugang ist zudem im Rahmen eines Sonderangebots bis zum 3. März im Rahmen von ADSL-Abonnements des Postunternehmens zu vergünstigten Preisen nutzbar (LuxDSL Speedsurf oder ClassicSurf). Eine Stunde pro Monat ist dann kostenlos.

In einer zweiten Phase soll das Angebot ebenfalls für ADSL-Kunden der Provider Tele2/Tango und Luxembourg Online verfügbar sein. Details sollen in den kommenden Monaten bekanntgegeben werden.

Zum Start der kommerziellen Phase gibt es während der Herbstmesse auch ein Gewinnspiel auf dem Hotcity-Stand am Nordeingang der Luxexpo. Zu gewinnen sind elf Apple iPhones 3G mit gratis Jahresabo, 100 kostenlose Hotcity-Abos über sechs Monate und 1.000 kostenlose Monatsabos.

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Eine Infrastrukur mit Mehrwert für Stadt und Bürger

Die Hotcity-Betreiber wollen das Netz weiter ausbauen. Bis Jahresende sollen 80 Prozent des Stadtterritoriums abgedeckt sein, im Laufe des kommenden Jahres soll das Netz flächendeckend verfügbar sein.

Auf dem Portal bleiben zudem Informationen für Bürger kostenlos verfügbar. Ein Alarmsystem, mit dem Eltern verlorene Kinder wiederfinden können, ist geplant. Die Stadtveraltung nutz das Netz zudem für interne Anwendungen. Dazu zählen beispielsweise die Überwachung von Straßenlaternen, die Identifizierung der städtischen Busse, oder ein drahtloses System für Aufseher der Parkverwaltung.

Ihre Meinung zum Thema

( 11 )
  • Marc Wagner meint:
    20.10.2008, 17:35 Uhr
    Das ist der traurige Beweis dass weder die Verantwortlichen der Stadt Luxemburg noch die Mitbetreiber auch nur ansatzweise die Nutzer eines Hotspots verstehen. Bürohengste im besten Alter die bei der alten Telefonmentalität sprich Zeit=Kosten stehengeblieben sind.
    Niemand wird freiwillig 2 Euro pro Stunde bezahlen, es sei den er befindet sich in einer Notlage und bezahlt wohlwissend das er in dieser Lage keine andere Wahl hat. Heute ist jeder "always on".

    Warum nicht ein innovatives Konzept nach dem Win-Win Prinzip mit :
    - Gratis und vollständigem Zugang für alle Touristen (Vocher lägen dan in den Hotels, bei der Ankunft am Flughafen, ...)
    - Gratis Highspeed Zugang auf alle .lu Sites (Staat, ont.lu, vdl.lu) und alle Geschäfte und Banken (Jede Bank ist sicher bereit sich an den Unkosten zu beteiligen damit ihre Kunden gratis online banking machen können)
    - Gratis Low Speed (GPRS) Zugang nach dem fair use prinzip (basierend auf die MAC Adresse) mit wenn nötig Sperrung aller Torrent-E Mule etc... Traffic
    - Werbefinanzierung via location based services

    Das waren nur meine spontanen Ideen, mit etwas Interesse könnte man bestimmt ein gutes Konzept erstellen.
  • Mayerson Frederick meint:
    20.10.2008, 11:39 Uhr
    Abbuchung nach Zeit verfehlt doch den Sinn eines "always-on" Funknetzwerkes absolut. Wer bitteschön hat sich denn einen solchen Schwachsinn ausgedacht?

    In einem solchen Fall muss ich meinen vorangehenden Kommentatoren absolut Recht geben, diese Preispolitik macht das Angebot absolut uninteressant für Menschen, die HotCity für vernünftige Dinge verwenden wollten.

    Zu Hause ist längst fast jeder jederzeit "online", sollen wir uns jetzt wieder auf DFÜ einstellen?

    Ich kann nur hoffen, dass die anderen Anbieter ein überlegteres Angebot machen werden. Der Betrieb der P&T gehört meines Erachtens in einem solchen Fall einfach boykottiert.
  • Pierre Schmitt meint:
    20.10.2008, 11:06 Uhr
    Prinzipiell eine gute Idee, aber (wie immer bei unserer Post) zu teuer. Nachdem man jahrelang DSL Benutzer mit Wuchertarifen und Schneckengeschwindigkeiten abgezockt hat, will man das wohl mit WIFI wiederholen.
    Ich glaube kaum, dass die wahrscheinlich sehr hohen Investitionskosten so hereingespielt werden können.
  • Roland Zeyen meint:
    20.10.2008, 10:11 Uhr
    Dieser Service sollte gratis angeboten werden.
  • Pearson Julius meint:
    20.10.2008, 09:03 Uhr
    Schade Stadt Luxemburg. Meiner Meinung nach ist das Konzept von HotCity somit verfehlt. In dem Fall hat man doch besser sich von LuxGsm ein UMTS Gerät zu besorgen was 49 Euro im Monat kostet und 31 Tage im Momant genutzt werden kann. 16,99 für 20 Stunden, eine riesen Frechheit!!!!!

    Die einzige die jetzt noch interessiert sind an der SchrottCity sind Touristen die den Zugang für ein paar Minuten nutzen werden, aber für einen PowerUser ist das UMTS von LuxGsm die richtige Lösung.
  • Marcel Faber-Birringer meint:
    20.10.2008, 08:47 Uhr
    Ich kann nur sagen: Goldrake hat recht. Ich kann ja nicht zur selben Zeit von zuhause aus surfen und mit meinem EeePC irgendwo im Park sitzen und surfen.
    Das ist reine Abzocke der LuxDSL Speedsurf Kunden.
  • Paul Frisch meint:
    20.10.2008, 06:09 Uhr
    Ja ja,unsere Post ist wieder da,aber nicht mit einem Brief von Freunden,sondern mit einer Meldung dass der Service von Hotcity nun nicht mehr gratis ist.
    Ja ja,unsere Post.
    Bis dann.
  • Gilles Zeimet meint:
    19.10.2008, 18:59 Uhr
    Eine innovative Idee wäre Hotcity gratis anzubieten. Ein kostenpflichtiges Wifinetz kann man heute nicht mehr als Innovation bezeichnen. Es wäre sinnvoller das Geld das die Abrechnungsinfrastruktur kostet in eine gute, werbefinanzierte Startseite zu stecken. Eine Art Portal in dem die Stadt und ihre Geschäftsleute sich präsentieren können. Der Zugriff auf das Internet wäre nur über diese Startseite möglich.
  • J.Antonio Quiterio meint:
    19.10.2008, 15:14 Uhr
    Ich kann nur sagen: das ich nicht annehmbar.
    Das ist abzockerei.
  • Goldrake meint:
    19.10.2008, 11:51 Uhr
    Eigentlich sollten alles DSL Kunden zb der Post diesen Service kostenlos bekommen, da immer dieselbe infrastruktur benutzt wird.Aber wie sonst immer zuerst dem Kunden etwas kostenlos anbieten, dann wenn der Kunde sich nicht mehr davon abtrennen kann, ist er auch bereit zu bezahlen,schade.
  • Romain Meyer meint:
    18.10.2008, 15:06 Uhr
    endlich eine innovative Idee, aber leider zu teuer !
    Mal abwarten wer bereit soviel Geld für eine Stunde zu bezahlen.