(mth) – Ab dem 11. November ist das Hotcity-Wifi Netz der Stadt Luxemburg kostenpflichtig. Das Angebot kann entweder via Kreditkarte, mit Predpaid-Karten oder mit einem Hotcity-Monatsabonnement des Postunternehmens genutzt werden.
Die Abrechnung richtet sich nach der Zeit, die man im Netz verbringt und nicht nach dem Übertragungsvolumen. Laut Jean-Marie Spaus von P&T Luxembourg habe man dieses Abrechnungsmodell gewählt, da "der Durchschnittsnutzer eher mit dem zeitlich gemessenen Zugang zurechtkomme".
Die Prepaid-Karten sind im Luxembourg City Tourist Office, in den Zeitschriftenläden von MPK, an Tankstellen und in den P&T-Läden erhältlich. Die Prepaid-Karten kosten fünf Euro mit zwei Stunden Online-Zeit und neun Euro für 48 Stunden Inklusivzeit.
Das P&T-Hotcity-Abonnement kostet zwischen 1,99 Euro im Monat für eine Stunde und 16,99 Euro für 20 Stunden. Zusätzliche Minuten, die über das Guthaben hinaus gehen, werden mit 7,5 Cent in Rechnung gestellt.
Der Zugang ist zudem im Rahmen eines Sonderangebots bis zum 3. März im Rahmen von ADSL-Abonnements des Postunternehmens zu vergünstigten Preisen nutzbar (LuxDSL Speedsurf oder ClassicSurf). Eine Stunde pro Monat ist dann kostenlos.
In einer zweiten Phase soll das Angebot ebenfalls für ADSL-Kunden der Provider Tele2/Tango und Luxembourg Online verfügbar sein. Details sollen in den kommenden Monaten bekanntgegeben werden.
Zum Start der kommerziellen Phase gibt es während der Herbstmesse auch ein Gewinnspiel auf dem Hotcity-Stand am Nordeingang der Luxexpo. Zu gewinnen sind elf Apple iPhones 3G mit gratis Jahresabo, 100 kostenlose Hotcity-Abos über sechs Monate und 1.000 kostenlose Monatsabos.
Die Hotcity-Betreiber wollen das Netz weiter ausbauen. Bis Jahresende sollen 80 Prozent des Stadtterritoriums abgedeckt sein, im Laufe des kommenden Jahres soll das Netz flächendeckend verfügbar sein.
Auf dem Portal bleiben zudem Informationen für Bürger kostenlos verfügbar. Ein Alarmsystem, mit dem Eltern verlorene Kinder wiederfinden können, ist geplant. Die Stadtveraltung nutz das Netz zudem für interne Anwendungen. Dazu zählen beispielsweise die Überwachung von Straßenlaternen, die Identifizierung der städtischen Busse, oder ein drahtloses System für Aufseher der Parkverwaltung.