Pünktlich zum Autofestival wartet Honda gleich mit zwei Neuheiten auf: Bei den Kleinwagen geht die Neuauflage des Jazz ins Rennen, in der Mittelklasse ist Honda seit kurzem mit dem neuen Accord vertreten.
Nach sieben Jahren geht der Honda Jazz in die zweite Runde. Kompakt und vielseitig, dazu je nach Ausstattungslinie hochwertig ausgestattet, tritt der Neue gegen die zahlreichen Wettbewerber an. Punkten kann der Jazz wie bisher mit viel Raum auf wenig Fläche und umfangreicher Serienausstattung: Klimaanlage, ESP, Bordcomputer, Zentralverriegelung und beheizbare Außenspiegel gehören zur Basisausstattung. Als Antriebsquellen bietet Honda zwei i-VTEC-Benziner mit variablen Ventilsteuerzeiten an. Der 1,2 Liter große Basismotor leistet stramme 66 kW (90 PS) bei 6 000 U/min; parallel dazu ist eine 1,4-Liter-Maschine mit 73 kW (100 PS) im Angebot.
Der Clou des Jazz ist seine mehrfach zusammenklappbare Rückbank. Dank „Magic Seats“ kann der Innenraum vielfältig umgestaltet werden kann. 1 720 Millimeter lang ist die völlig ebene Ladefläche bei umgeklappten Sitzen. Wird zusätzlich die Beifahrersitzlehne umgelegt, passen sogar Gegenstände von bis zu 2,4 Meter Länge in den Jazz.
In der Mittelklasse ist Honda seit Frühling 2009 mit der mittlerweile achten Generation des als Limousine und Kombi lieferbaren Accord vertreten, die – wenn es nach Honda geht – das Ende des bisherigen Schattendaseins der japanischen Marke in diesem lukrativem Segment bedeuten soll.
Statt eines pragmatischen Fortbewegungsmittels hat Honda mit dem achten Accord einen schnittigen Mittelklässler auf die Räder gestellt, der auch hohe Ansprüche in Sachen Lifestyle und Design erfüllen dürfte. Beim Kombi (Tourer) geht dieses Umdenken allerdings zu Lasten des Kofferraumvolumens; dennoch versprechen sich die Honda-Marketing-Fachleute höhere Absatzzahlen als beim einzig auf Ladevolumen ausgerichteten und daher nicht sonderlich gefälligen Vorgänger.
Die Motorenpalette umfasst wie gehabt zwei Vierzylinder-Benziner und einen Vierzylinder-Diesel, die allesamt bereits die ab September 2009 geltenden Euro-5-Abgasvorschriften erfüllen. Wichtigstes Triebwerk ist ganz klar der neue 2,2-Liter-i-DTEC-Selbstzünder (i-DTEC steht dabei für „intelligent Diesel Technology“) mit 110 kW (150 PS). Die beiden Ottomotoren – 2,0-Liter-Motor mit 115 kW (156 PS) bzw. 2,4-Liter-Maschine mit
148 kW (201 PS) – für die neue Honda-Mittelklasse wurden umfassend
weiterentwickelt.
Feste Größen im Honda-Modellprogramm sind der jüngst aufgefrischte Honda Civic als Ernst zu nehmender Wettbewerber im Kompaktauto-Segment und das gefällige SUV namens CR-V sowie der sechssitzige Kompakt-Van FR-V und der Roadster S2000.