Dacia
27.01.2009 11:56 Uhr

Günstig, aber nicht billig

Ausbau der Modellpalette soll neue Kunden ansprechen



Foto: Dacia
Sonderangebot unter den Kleinwagen: der Sandero.

Mittlerweile hat auch die auf den Bau von Low-Budget-Autos spezialisierte rumänische Renault-Tochter Dacia in der heimischen Automobilwelt ihren Platz gefunden.

Die günstigen Autos haben sich trotz dürftiger Sicherheitsausstattung (nur Frontairbags und ABS lieferbar) einen beachtlichen Kundenkreis erschlossen. Eine Entwicklung, die auf allen Märkten, wo Dacia inzwischen vertreten ist, zu beobachten ist.

Kein Wunder also, dass Dacia seine Modellpalette ausgebaut und der viertürigen Limousine Logan Sedan und dem davon abgeleiteten, maximal siebensitzigen Kombi Logan MCV einen Kleinwagen mit Steilheck auf der Basis der Vorgänger-Generation des Renault Clio zur Seite gestellt hat.



Foto: Dacia
Lademeister zum Spartarif: der Logan MCV.

Der 4,02 Meter lange Sandero ist ab 7.555 Euro zu haben. Bis auf Weiteres stehen jedoch lediglich zwei Zweiventil-Ottomotoren mit 1,4 oder 1,6 Liter Hubraum und 55 kW (75 PS) beziehungsweise 64 kW (87 PS) zur Wahl.

Ein 1,5-Liter-Selbstzünder mit wahlweise 50 kW (68 PS) oder 63 kW (86 PS) ist aber bereits geplant. In der Basisversion ist der Sandero serienmäßig mit Fahrer- und Beifahrerairbag sowie ABS und Notbremsassistent ausgestattet.

Komfort gibt es erst in Verbindung mit der 8.316 Euro teuren Ambiance-Version, die Servolenkung, Zentralverriegelung und höhenverstellbare Gurte vorn bietet. Topmodell ist der Sandero 1.6 Lauréate für 9.551 Euro mit unter anderem elektrischen Fensterhebern. ESP ist weder für den Logan noch für den Sandero Dacia lieferbar.