Chrysler hat sich jüngst auf alte Tugenden rückbesonnen und will an die Erfolge des Voyager von einst – laut Chrysler der Begründer des Mini-Van-Segments – anknüpfen. Der Hoffnungsträger heißt nunmehr Grand Voyager und wurde Ende 2007 als Neuentwicklung der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Der Grand Voyager ist kantiger als sein Vorgänger, mit dem er nur noch das Schiebetürensystem und die sieben Sitze gemeinsam hat. Erstmals haben Kunden die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen, außergewöhnlichen Sitz-Systemen.
Neu ist das auf Wunsch verfügbare System "Swivel ’n’ Go" mit zwei um 180 Grad drehbaren Sitzen in der zweiten Reihe sowie einem herausnehmbaren Tisch zwischen den beiden hinteren Reihen. Fondpassagiere können sich so in einer entspannten Gesprächssituation gegenüber sitzen.
Nicht ganz so neu ist das "Stow ’n’ Go", das alle Sitzreihen im Unterboden des Vans verschwinden lässt. Sind alle Sitze "verschwunden", steigt das Ladevolumen auf beachtliche 1.936 Liter. Als Motorisierungen stehen ein 2,8-Liter-Turbodiesel mit 120 kW (163 PS) und ein 3,8-Liter-V6-Benzinmotor mit (142 kW) 193 PS bereit; beide sind mit einer Sechs-Gang-Automatik gekoppelt.
In der hart umkämpften Mittelklasse ist Chrysler mit dem Sebring vertreten, der mit zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Motoren nach Europa kommt. Der Benziner leistet 115 kW (156 PS), der bei VW zugekaufte Dieselmotor (bei Chrysler CRD genannt) stemmt 103 kW (140 PS) auf die Kurbelwelle.
Ein weiteres Sebring-Derivat ist das Convertible genannte Cabriolet, das wahlweise mit Stahl-Klappdach oder Stoffverdeck lieferbar ist.
Der offene Viersitzer kann wahlweise mit dem bekannten 2,0-Liter-CRD-Diesel oder einem 2,7-Liter-V6-Benziner mit 137 kW (186 PS) geordert werden.
Weitere Chrysler-Modelle sind der als Limousine und Kombi lieferbare 300C sowie der im Retro-Design gehaltene PT Cruiser, der als fünftüriger Kompaktwagen oder als zweitüriges Bügel-Cabriolet gebaut wird.