Bentley baut seine Continental-Baureihe aus: dem 2 + 2-sitzigen Coupé GT und dem davon abgeleiteten Cabriolet GTC sowie der Limousine Flying Spur wurde jüngst der Flying Spur Speed zur Seite gestellt. Dessen W12-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung leistet – statt wie in den „normalen“ Versionen 411 kW (560 PS) – nach einer Leistungskur 449 kW (610 PS) und bildet die vorläufige Spitze der Continental-Familie. Der gleiche Motor verrichtet auch in der Speed-Version des Continental GT seinen Dienst.
Auch die Arnage-Baureihe bleibt weiter im Modellprogramm, obwohl die „Final Series“ genannte Sonderserie ein baldiges Aus für die klassische Limousinen-Baureihe erahnen lässt.
Von dem auf dem Arnage basierenden Azure-Cabriolet gibt es seit kurzem eine leistungsgesteigerte Version mit dem Zusatz T in der Modellbezeichnung. Der sportlich orientierte Azure T verfügt über den bewährten 6,75 Liter großen V8-Motor mit doppelter Turboaufladung. Das Aggregat leistet 373 kW (507 PS) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 1 000 Nm. Der V8-Motor der Basisversion kommt auf 335 kW (456 PS) und 875 Nm. Mit dem stärkeren Motor beschleunigt der offene Viersitzer nach Werksangaben in 5,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 288 km/h erreicht.
Einen Klassiker zu „Lebzeiten“ hat Bentley mit dem auf dem Azure basierenden Coupé Brooklands auf die Räder gestellt. Das auf 550 Exemplare limitierte Coupé edelster Machart wird von der bislang stärksten Ausbaustufe des 6,75-Liter-V8-Aggregats befeuert: Im Brooklands leistet das Monumental-Triebwerk stolze 395 kW (530 PS) bei nur 4 000 U/Min.
Das maximale Drehmoment von enormen 1050 Newtonmetern wird bei 3 200 U/Min erreicht. Der Motor katapultiert den Bentley Brooklands bei Bedarf in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h erfolgt im Ernstfall in nicht ¬minder beeindruckenden 3,1 Sekunden.