Alfa Romeo
27.01.2009 11:43 Uhr

Der Mythos lebt

Mit dem MiTo wagt Alfa Romeo den Vorstoß in das Kleinwagen-Segment.



Foto: Alfa Romeo
Soll dem Alfa-Mythos neues Leben einhauchen: der MiTo



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Eleganz prägt den Alfa 159.



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Ein Dauerbrenner: der Alfa 147.



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Gran Turismo im Modellprogramm: der Brera.

Während in Sachen Neuheiten zum Autofestival 2008 bei Alfa Romeo gähnende Leere herrschte, steht in diesem Jahr ein echter Publikumsmagnet bei den Händlern: der MiTo oder der Vorstoß von Alfa Romeo in das Kleinwagen-Segment.

Mailand und Torino

„Mi“ steht dabei für Milano (Mailand), „To“ für Torino (Turin) – jene beiden Städte, in denen die Marke heimisch ist. Gleichzeitig steht das italienische Wort „Mito“ aber auch für „Mythos“. Zufall? Wohl eher nicht, zumal die Alfa-Verantwortlichen „ihre“ Marke gerne als Mythos sehen. Und genau diesem „Mythos Alfa“ soll der Alfa MiTo wieder Auftrieb geben.

In Sachen Design überzeugt der kleine Alfa Romeo aus nahezu jedem Blickwinkel, zu gelungen ist die vom Supersportwagen 8C Competizione übernommene Formensprache.

Für italienische Momente beim Fahren sorgen drei Motorisierungen: Einstiegsmotor ist ein 1,4-Liter-Benziner mit 58 kW (78 PS), darüber rangiert als Topmotorisierung ein 1,4-Liter-Benziner mit Turboaufladung und 114 kW (155 PS). Einziger Diesel im Programm ist der bewährte 1.6 JTDM mit 88 kW (120 PS). Alle drei Motoren sind mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe gekoppelt.

So viel Design, Leistung und Technik wollen natürlich auch bezahlt werden. Angeboten wird der MiTo in den Ausstattungsstufen Progression und Distinctive. Einstiegsmodell ist der 1.4 Progression mit 58 kW (78 PS) für 14 256 Euro, Topmodelle sind der 1.4 TB für 18 438 Euro und der 1.6 JTDM für 19 008 Euro. Als zusätzliche Motorisierungen wurden auf der Bologna Motor Show im Dezember ein aufgeladener 1,4-Liter-Benziner mit 88 kW (120 PS) und ein 1,3-Liter-Diesel mit 66 kW (90 PS) in Aussicht gestellt.

Hübsches Brera

Nach wie vor hübsch anzuschauen ist das Brera genannte Sportcoupé, auf dem auch der Roadster namens Spider basiert. Als Antriebsquellen stehen ein Vierzylinder- und ein V6-Benziner mit 136 kW (185 PS) beziehungsweise 191 kW (260 PS) zur Wahl. Die V6-Modelle verfügen ab Werk über den Q4 genannten Allradantrieb. Brera und Spider sind auch mit dem 2,4-Liter-JTDM-Fünfzylinder-Dieselmotor lieferbar. Unterhalb dieser beiden Modelle ist das viersitzige Coupé GT angesiedelt, für das Vierzylinder-Benzin- und -Dieselmotoren geordert werden können.

Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich die Mittelklasse-Modelle 159 und 159 Sportwagon, die sich vor allem durch ihre gestreckte Linie, ihre breite Spur, die ausgestellten Radkästen und ihre aggressive Front auszeichnen. Als Antriebsquellen stehen Benziner und Diesel zur Wahl, die ein Leistungsspektrum von 85 kW (115 PS) bis 191 kW (260 PS) abdecken.

Der Dauerbrenner aus dem Hause Alfa Romeo ist der zwar etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch ansehnliche 147, der mit drei oder fünf Türen lieferbar ist. Die Motorenpalette umfasst einen 1,6-Liter-Benziner und einen 1,9-Liter-Diesel.