Abarth wieder da
27.01.2009 11:39 Uhr

Der Skorpion giftet wieder

Getunte Fiat-Modelle stehen seit kurzem wieder im Zeichen des Skorpions und sind auch wieder in Luxemburg lieferbar.



Foto: Abarth
Nicht nur für Machos: der Abarth 500.

Nach einer langen Ruhepause meldete sich Abarth mit einer 114 kW (155 PS) starken Version des Fiat Grande Punto bereits im Frühjahr 2007 auf dem Genfer Automobilsalon zurück. Der per Turbo aufgeladene 1,4-Liter-Motor des Fronttrieblers verfügt im „Normal“-Modus über ein maximales Drehmoment von 206 Nm bei 2 000 Umdrehungen; per Tastendruck lässt sich es sich auf 230 Nm bei 3 000 Touren erhöhen.

Aktueller Publikumsliebling ist allerdings der Abarth 500 auf der Basis des Fiat 500, dessen 1,4-Liter-Turbomotor nach der Abarth-Kur 99 kW (135 PS) statt bisher 74 kW (100 PS) leistet. Die serienmäßige Sporttaste im getunten Dreitürer ermöglicht ein maximales Drehmoment von 206 Nm bei 3 000 U/min. Zudem sorgt der Knopfdruck für eine direktere Lenkung und ein besseres Ansprechverhalten des Gaspedals.

Auch ein straff abgestimmtes Sportfahrwerk gehört zu dem Abarth wie der Stachel zum Skorpion, dem Markenemblem und Sternzeichen von Carlo Abarth. Der Abarth 500 steht mit 17 829 Euro in der Preisliste, der Grande Punto Abarth mit 17 449 Euro.h wie



Foto: Abarth
2007 meldete sich Abarth mit dem Grande Punto zurück.

Wirtschaftlicher Durchbruch mit Auspuffanlagen und Endschalldämpfern

Das Unternehmen Abarth & Co war 1949 von dem in Italien lebenden österreichischen Motorradrennfahrer Karl Abarth, alias Carlo Abarth, und Armando Scagliarini gegründet worden. Bekannt wurde die Marke als Automobil-Tuner und Hersteller von eigenen Konstruktionen. Fahrzeuge von Fiat, Simca und Alfa Romeo wurden renntauglich gemacht und die Spezialisierung auf den Bau kleinvolumiger Sportwagen machte Abarth bekannt.

Der wirtschaftliche Durchbruch gelang dem Unternehmen mit der Herstellung von Auspuffanlagen und Endschalldämpfern. 1958 beteiligte sich Fiat an Abarth und übernahm den Tuner schließlich 1971. Doch nach dem Tod von Carlo Abarth im Jahr 1979 schränkte Fiat sein Engagement bei der Marke Schritt für Schritt ein, da die Sorgen um das Hauptgeschäft zu groß wurden.