(jot) - Am Dienstagmittag bestätigte der nationale Fußballverband, was schon längst in den Medien als beschlossene Sache galt: Luc Holtz wird neuer Nationaltrainer und Jeff Saibene ist in Zukunft als technischer Direktor für die Fußballschule in Monnerich zuständig. Holtz erhält einen Vertrag bis zum 31.12.2011, dem Ende der EM-Qualifikationskampagne. Saibene ist bis zum 30.6.2012 bei der FLF angestellt.
Wie der FLF-Vorsitzende Paul Philipp in einer Pressekonferenz betonte, ist man sehr zufrieden damit, zwei Luxemburgern die Chance zu geben, die Nationalmannschaft und die Fußballschule zum Erfolg zu führen. Assistent von Luc Holtz soll der bisherige Coach der U17, Mike Ney, werden. Diese Personalie hängt jedoch noch vom Einverständnis des Arbeitgebers von Ney ab.
Holtz und Saibene waren Philipp zufolge Wunschkandidaten der FLF. Der Fußballverband habe mit keinen anderen Personen Verhandlungen geführt, um die Nachfolge von Guy Hellers anzutreten. Mit Holtz habe man am Donnerstag Einigkeit erzielt, mit Saibene am Freitag. „Wenn man unter Zeitdruck steht, dann greift man am besten auf Leute zurück, von denen man weiß, was sie können“, begründete Philipp den Zuschlag an Holtz und Saibene.
Paul Philipp erwartet vom neuen Trainerduo in erster Linie, dass sie den eingeschlagenen Weg beim Fußballverband weitergehen. Er erhofft sich aber auch neue Impulse: „Man kann sicherlich verlangen, dass das Spiel im Ballbesitz der Auswahlmannschaften verbessert wird. Jeff Saibene soll zudem eine neue Dynamik in die Fußballschule bringen.“ Philipp verwies in diesem Zusammenhang auf den Erfahrungsschatz, den Saibene im Ausland gesammelt hat.
Zur kurzen Vertragslaufzeit des neuen Trainerduos nahm Philipp wie folgt Stellung: „Ich hoffe natürlich, dass die Verträge irgendwann verlängert werden.“ Er gab jedoch gleichzeitig zu verstehen, dass dies davon abhänge, wie die Realität in zwei Jahren aussieht. Der FLF-Präsident zeigt sich nach den Erfahrungen der Vergangenheit vorsichtig. Er räumte am Dienstag ein, dass das Arbeitsklima unter den FLF-Trainern in der letzten Zeit nicht mehr optimal war.
Paul Philipp stellte klar, dass es keine Hierarchie zwischen Holtz und Saibene gebe. Beide hätten getrennte Aufgabengebiete, sollten sich jedoch regelmäßig austauschen. Saibene wird zuständig für die Koordination der Jugendmannschaften und die Ausbildung der Trainer sein. Er wird zudem die U21- und die U19-Auswahl betreuen.
Luc Holtz erklärte, dass er als erste Amtshandlung versucht hat, sich Videos der kommenden EM-Qualifikationsgegner Bosnien/Herzegowina und Albanien zu beschaffen. „Man muss nach und nach schauen, wie die Taktik in Zukunft aussieht“, so der Nationaltrainer.
Luc Holtz trat im Mai 2008 als Spielertrainer von Etzella Ettelbrück zurück. In der Folge war er für die U21-Nationalmannschafts Luxemburgs zuständig. Am 3. August 2010 wurde der 41-Jährige nach dem Rücktritt von Guy Hellers zum interimistischen Trainer der Nationalmannschaft bestimmt.
Jeff Saibene, der wie Holtz ebenfalls 41 Jahre alt ist, hatte seine sportliche Laufbahn 2002 in Hesperingen beendet, ehe er als Trainer zum nationalen Fußballverband wechselte. Bei der FLF war Saibene in der Folge für die Betreuung verschiedener Jugendauswahlen zuständig. Zu seinen Aufgabenfeldern zählte auch die Talentsichtung.
Im Januar 2007 ging Saibene als Co-Trainer zum FC Thun. Im März 2007 wurde er zum Chefcoach befördert. Im Juni 2007 wechselte er dann in den Trainerstab des FC Aarau. Nach zwei Jahren als Assistent stieg Saibene im Juni 2009 zum Chefcoach auf. Im Oktober 2009 wurde er dann jedoch wegen unbefriedigenden Resultaten entlassen.
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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