Business Veröffentlicht am 28.01.10 10:40

Zukunft von 46 Mitarbeitern unklar

Erste informelle Gespräche über einen Sozialplan am Montag

(jot) - Das Automatisierungsunternehmen General Electric Intelligent Platforms, das seinen Sitz in Echternach hat, verlagert seine Aktivitäten nach Deutschland und Tschechien. Die Zukunft von 46 Mitarbeitern ist unklar.

Am Donnerstagmorgen fand ein erstes Treffen zwischen LCGB-Gewerkschaftssekretär Carlo Wagener und der Personaldelegation des Unternehmens statt. „Am Montag sollen die ersten informellen Gespräche über einen Sozialplan mit der Direktionsspitze anfangen“, erklärte der Gewerkschaftssekretär auf Nachfrage von wort.lu.

Wieviele Stellen im Zuge der Delokalisierung der Aktivitäten gestrichen werden könnten, steht zurzeit noch nicht fest. „Es bleibt zu klären, wieviele Mitarbeiter mit an die neuen Standorte wechseln können und ob vielleicht Angestellte in Frührente geschickt werden können“, betonte Wagener.

Räumlichkeiten gehören einem japanischen Unternehmen

Fest steht aber, dass die Firma nur noch bis zum 31. Juli 2010 ihren Sitz in Echternach haben wird. Danach muss sie umziehen, da die Räumlichkeiten in Echternach dem japanischen Unternehmen Fanuc gehören. Bis Ende Dezember 2009 existierte eine Joint Venture zwischen der Firma General Electric Intelligent Platforms und dem japanischen Unternehmen. Diese Zusammenarbeit wurde danach beendet.

Die US-Firma konnte sich nach Angaben des LCGB-Gewerkschaftssekretärs trotz Bemühungen des Wirtschaftsministeriums für keinen neuen Standort in Luxemburg entscheiden.