(vb) - Die Luxemburger Zentralbank kann sich mit dem "Beki" nicht anfreunden. Jeder, der die Regionalwährung in Beckerich und dem Kanton Redingen kaufe, müsse sich der Risiken bewusst sein.
Nach einem Treffen mit Vertretern des Projekts "Regio-Geld als Entwicklungsfaktor" gibt die BCL zu bedenken, dass Kunden und Geschäftsleute den "Beki" auf eigene Gefahr erwerben, tauschen und entgegennehmen. Die Bevölkerung dürfe die Regionalwährung keinesfalls mit dem Euro gleichsetzen, der das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in Luxemburg bleibe.
Der "Beki" soll ab Anfang 2013 in Scheinen von einem, zwei, fünf, zehn, 20 und 50 Beki zu bekommen sein. Verwaltet wird die Regionalwährung von der Vereinigung „De Kär“, die ihren Sitz in der Beckericher Mühle hat.
Genau genommen handelt es sich nicht um Geld, sondern um Gutscheine mit begrenzter Lebensdauer: Privatpersonen tauschen bei den Banken Euros eins zu eins gegen „Beki“. Damit kaufen sie bei den teilnehmenden Betrieben ein. Diese wiederum kaufen untereinander mit „Beki“ ein, nutzen ihn für Privateinkäufe oder geben „Beki“ als Rabatt an Kunden.
Die Regionalwährung soll Kaufkraft im Kanton Redingen halten und damit die Arbeitsplätze sichern und die Umsätze der regionalen Geschäfte stützen.
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