(jot) - Im Februar 2009 hatte die Unesco ihren Atlas der bedrohten Sprachen vorgestellt. Darin wird das Luxemburgische als "unsichere Sprache" geführt. "Unsicher", so die Unesco, sei die erste Stufe von fünf auf dem Weg zum Aussterben einer Sprache.
Nun wurde der Unesco-Atlas in einem wesentlichen Punkt geändert: Die Zahl der Luxemburgisch-Sprecher beträgt nun rund 390.000. Damit nähert sie sich der vom „Laboratoire de linguistique et de littératures luxembourgeoises“ der Universität Luxemburg auf Grund neuerer Erhebungen gemachten Schätzung von 400.000 Sprechern an. Ursprünglich war im Atlas angegeben worden, dass es rund 300.000 Luxemburgisch-Sprecher gibt.
Die Unesco stellt darüber hinaus klar, dass die luxemburgische Sprache nicht vom Aussterben bedroht ist. Sie sei als gefährdet eingestuft worden, da sie verschwinden könnte, falls die Behörden keine Anstrengungen für ihren Fortbestand unternehmen würden. Es gelte, den Gebrauch der luxemburgischen Sprache zu fördern.
Luxemburgisch hat der Unesco zufolge einen hohen Stellenwert als gesprochene Sprache, steht jedoch in starker Konkurrenz zu anderen Sprachen wie dem Deutschen und dem Französischen.
Sprachwissenschaftler Fernand Fehlen zeigt sich mit der Vorgehensweise der Unesco, um die Zahl der Luxemburgisch-Sprecher zu bestimmen, im Interview mit Radio DNR nicht ganz einverstanden: "Die Unesco-Experten betrachten die luxemburgische Sprache als Dialekt. Sie zählen daraufhin die Personen, die in Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland ein moselfränkisches Dialekt sprechen, zusammen." Fehlen erklärt, dass er von rund 400.000 Luxemburgisch-Sprechern ausgeht. Er ziehe jedoch die Einwohner und die Grenzgänger in Betracht, die die luxemburgische Nationalsprache beherrschen.
14'
15'
20'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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