(alex) - Der Luxemburger Werbemarkt ist 2010 um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Insgesamt wurden 168 Millionen Euro investiert. Das geht aus der Studie „Luxembourg Ad'Report 2010“ der Firma mediaXim hervor. Die Anzeigen wurden in Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften, auf Plakaten, Faltblättern sowie im Kino, Radio und Fernsehen geschaltet, schreibt das Unternehmen.
Bei den 168 Millionen Euro wurden Kleinanzeigen, Pflicht- und Familienanzeigen mit einbezogen. Rechnet man letztere heraus, lag das Werbeaufkommen bei 144,1 Millionen Euro – gegenüber 141,7 Millionen Euro im Vorjahr.
Mit 81,9 Millionen Euro floss das Gros in Tageszeitungen. Sie verzeichneten ein Plus von fünf Prozent. Wochenzeitungen verbuchten ebenfalls ein Plus von fünf Prozent. Sie liegen mit 16,1 Millionen Euro an vierter Stelle der Ausgaben.
Der Zuwachs im Bereich der Tageszeitungen ist hauptsächlich auf die Gratiszeitungen zurückzuführen, heißt es. Sie verbuchten ein Plus von 43 Prozent.
An zweiter Stelle stehen mit 27,9 Millionen Euro Radiosender. Das ist ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Fernsehen verzeichnet mit 14,7 Millionen Euro einen Rückgang von einem Prozent. Zeitschriften erlitten ihrerseits einen Einbruch von fünf Prozent. In dem Bereich betrugen die Werbeausgaben elf Millionen Euro. Kinos mussten ebenfalls einen Rückgang von einem Prozent hinnehmen. Mit 1,8 Millionen Euro haben sie einen Marktanteil von 1,1 Prozent.
Die Dienstleistungsbranche investierte mit 22 Prozent am meisten in Werbung. Das entspricht 36,4 Millionen Euro – 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr. An zweiter Stelle steht die Tourismus-, Freizeit- und Kulturbranche. Sie investierte mit 25,9 Millionen Euro 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die 20 größten Werbekunden haben ihre Ausgaben gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht, schreibt mediaXim. Sie haben insgesamt 32,8 Millionen Euro investiert – gegenüber 31,4 Millionen im Vorjahr. Das sind 20 Prozent der Gesamtwerbeausgaben.