(gs) - Die Berufungsrichter änderten das Urteil aus erster Instanz dahingehend ab, dass sie die Entscheidung der Gemeinde Sassenheim annullierten. Die Gemeinde hatte nämlich der Sotel keine Genehmigung für die Arbeiten an der Hochspannungsleitung erteilt, weil diese nicht dem Bebauungsplan der Gemeinde entsprechen würde.
Die Naturschutzorganisation Greenpeace, die seit Jahren gegen die Sotel-Stromleitung vorgeht, bezeichnet das jüngste Urteil als „skandalös und eindeutig politisch“. Das Gericht würde „die Interessen von Multinationalen über jene der Bürger stellen“, so Greenpeace in einer Pressemitteilung. In Bezug auf den weiteren Verlauf der bis dato ruhenden Arbeiten liegt der Ball nun wieder bei den Sassenheimer Gemeindeverantwortlichen. Dies müssen nun nochmals über eine Baugenehmigung entscheiden.
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