(str) - Die seit Dienstagmorgen vermisste Pascale Sibourg aus Aubange – in Belgien gleich gegenüber von Rodange - ist wohlauf. Sie halte sich in Wallonien versteckt, weil sie Angst um ihr Leben habe, erklärte sie in einem Telefoninterview mit dem belgischen Radiosender “Radio Contact”.
Das belgische Staatsradio RTBF hatte zudem gemeldet, dass die Polizei die Frau und ihre beiden Kinder am Donnerstagmorgen in der Nähe Lüttich aufgespürt habe.
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Pascale Sibourg bereits mehrfach Klage gegen ihren in Frankreich lebenden Ex-Freund geführt hatte, weil dieser sie immer wieder bedrohte.
Die 32-Jährige hatte ihre Wohnung in der Rue de Rodange in Aubange am Dienstagmorgen zusammen mit ihren beiden Töchtern, der dreijährigen Emilie Sibourg und der 18 Monate alten Maurine Prudon, verlassen. In mehreren Briefen an ihre Familie hatte die Frau Selbstmordabsichten geäußert.
Sicherheitskräfte hatten in Belgien, Frankreich und Luxemburg drei Tage lang fieberhaft nach der vermissten Frau und ihren zwei Kindern gesucht. Bei dem grenzüberschreitenden Einsatz kam auch der Polizeihubschrauber aus Luxemburg zum Einsatz.
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