Lëtzebuerg Veröffentlicht am 03.02.12 15:13

"Unterschlupf" mit 42 Betten

Prozedur für langfristige Fixerstube in der Rue d'Alsace läuft

Die neue Auffangstruktur in der Route de Thionville heißt "Abrigado".
Foto: Guy Jallay

(vb) – An der Route de Thionville hat ein Provisorium durch ein anderes Provisorium ersetzt: Anstelle des alten Drogenzentrum "Tox-In" bietet "Abrigado" in moderneren Containern bessere Bedingungen für die Fixerstube mit angeschlossenem Nachtasyl.

Wie "Tox-In" besteht auch "Abrigado" aus Containern, die jedoch besser den hygienischen und baulichen Anforderungen entsprechen. Die neuen Container haben die Stadt Luxemburg rund zwei Millionen Euro gekostet. Neben der Fixerstube ("Drogenkonsumraum") sind ein medizinischer Dienstraum und eine Nachtunterkunft mit 42 Betten untergebracht.

Der portugiesische Name "Abrigado" - auf Deutsch so viel wie "im Unterschlupf" – soll eine positive Wirkung entfalten und, so die Pressemitteilung der Stadt, "einen menschlichen, offenen Geist transportieren, der die Drogenproblematik akzeptiert". Neu ist eine Sprechstunde für obdachlose Drogenabhängige, die mittwochs und donnerstags vormittags mit ihren Gesundheitsprobleme zu einem Allgemeinarzt gehen können.

Zeitplan für Esch steht fest

"Abrigado" soll ebenso wie die vorige Struktur nur für begrenzte Zeit die Drogenabhängigen an der Route de Thionville aufnehmen. Langfristig ist ein festes Gebäude an der Rue d'Alsace, gegenüber der Firma Paul Wurth, geplant. Dort muss das Gelände jedoch erst umklassiert werden.

Eine zweite Fixerstube ist in Esch geplant. Bei der Vorstellung am Freitag sagte Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo, der Zeitplan für diese zweite Struktur stehe fest. Ein genaues Datum nannte der Minister jedoch nicht.

WETTER - Luxemburg Stadt

Heute

08:00

12:00

16:00
Min.: 15°C | Max.: 24°C
Morgen

08:00

12:00

16:00
Min.: 16°C | Max.: 25°C
Freitag

08:00

12:00

16:00
Min.: 12°C | Max.: 20°C
Samstag

08:00

12:00

16:00
Min.: 10°C | Max.: 18°C

Verlobung und Hochzeitsglocken am Hof

Ganz Luxemburg freut sich auf seine neue Erbgroßherzogin. Sie heißt Stéphanie, sie kommt aus Belgien, ist eine junge Gräfin und hat ein charmantes Lächeln. "Ihren" Guillaume hat sie damit bereits verführt. Wird sie demnächst auch die Luxemburger verzaubern ... ? Bald schon werden die Hochzeitsglocken am großherzoglichen Hof läuten!

Video-Galerie

Aktuelle Fotogalerien

DNR NACHRICHTEN

LUXEMBURGER WORT ARCHIV