(hay) - Zum wiederholten Mal ist es in dieser Woche im grenznahen Atomkraftwerk Cattenom zu einem Zwischenfall gekommen. In einem Technikraum in der Produktionseinheit Nr. 4 überhitzte am frühen Samstagmorgen gegen 4.45 Uhr ein Heizgerät, wodurch in der Kommandozentrale Alarm ausgelöst wurde.
Wie die Luxemburger Protex in einer Pressemeldung mitteilt, begaben sich sofort mehrere Sicherheitsteams des Kraftwerks in den betroffenen Diesel-Raum, wo sie in unmittelbarer Nähe eines Heizgerätes eine Rauchentwicklung entdeckten.
Wenig später trafen auch noch externe Rettungskräfte ein. Diese bestätigten, dass gegen 5.15 Uhr keine offenen Flammen festzustellen waren. Der entstandene Rauch konnte von den Ventilatoren abgesaugt werden.
Um 5.30 Uhr wurde der Alarm schließlich aufgehoben. Der Zwischenfall im nichtnuklearen Bereich der Anlage hatte dem Schreiben zufolge keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Kraftwerks, des Personals sowie der Umwelt. Überdies habe es keine Konsequenzen auf die Produktionsleistung der Einheit 4 gegeben, heißt es weiter.
Am vergangenen Mittwoch wurde im Kraftwerk Cattenom die Bilanz für das Jahr 2011 präsentiert. In diesem Rahmen hatte AKW-Direktor Stéphane Dupré la Tour erklärt, eine Funktionsdauer von rund 60 Jahren anzustreben. Dies würde bedeuten, dass der vierte Atomreaktor bis 2052 in Betrieb wäre.
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