Eines der beiden Autowracks, die vergangene Woche in der Nähe von Mertert aus der Mosel geborgen wurden, ist am Donnerstag einem Unfall mit zwei Todesopfern aus dem Jahr 1983 zugeordnet worden.Mehr als 100 Helfer aus drei Ländern suchten damals vergeblich nach den beiden vermissten Teenagern. Ein warmer Frühsommertag und wohl auch eine gehörige Portion jugendlicher Leichtsinn war zwei minderjährigen Mädchen aus Wasserbillig und Münschecker zum Verhängnis geworden.
In ihrer Mittagspause entwenden die 17-jährige Fabienne K. und die 16-jährige Marcelle B. an diesem 3. Juni 1983 einem gemeinsamen Bekannten das Auto. Doch die Spritztour der beiden Verkäuferinnen aus Wasserbillig findet auf dem Rückweg in Mertert ein jähes Ende.
Ein Augenzeuge beobachtet kurz vor 14 Uhr, wie ein Mazda auf dem Weg, der die obere Rue de la Moselle mit dem Quai verbindet, ins Schleudern gerät. Der Wagen rast die Uferböschung hinunter und versinkt in der leicht Hochwasser führenden Mosel.
Zwei Wochen lang wird versucht, das Auto mit den beiden vermissten Mädchen zu finden. Erfolglos bemühen sich die Froschmänner der Gendarmerie, des Zivilschutzes und eines französischen Armeeregiments aus Trier den Grund der Mosel auf einer Länge von einem Kilometer abzusuchen. Mehr als 100 Helfer sind im Einsatz.
Mit zwei Booten wird eine 45 Meter lange Metallkette über den Moselgrund geschleift und auch der Einsatz eines Sonarboots bringt nicht den gewünschten Erfolg. Als die Suche schließlich abgebrochen wird, gehen die Retter davon aus, dass der Wagen in einem der zahlreichen tiefen Sprenglöcher aus der Zeit der Kanalisierung versunken ist.
In den Wochen nach der Tragödie werden die beiden Mädchen Gerüchten zufolge in Frankfurt oder Berlin gesehen. Doch alle diese scheinbar guten Nachrichten erweisen sich als haltlos.
Sechs Jahre später, am 29. November 1989, gibt es für die Familie eines der beiden Opfer traurige Gewissheit. Bei Baggerarbeiten in der Mosel oberhalb der Staustufe Trier wird ein menschlicher Schädel gefunden. Er wird zweifelsfrei Fabienne K. zugeordnet.
Noch einmal 20 Jahre danach, Anfang Mai 2009 testet dann ein Tauchunternehmer aus Trier ein neuerworbenes Sonargerät in der Mosel und stößt dabei im Uferbereich zwischen Mertert und Wasserbillig in 2,5 Metern Tiefe auf zwei Autowracks – einen Mazda und einen BMW.
Im Mazda wird nach der Bergung die Zulassung gefunden, die das Fahrzeug als das Unfallfahrzeug ausweist. Bis auf einen Schuh können vorerst keine weiteren Spuren gesichert werden.
Die beiden Autos werden auf Anordnung des Wasser- und Schifffahrtsamts Trier auf ein deutsches Schiff geladen. Um der Luxemburger Polizei ein Rechtshilfeersuchen zu ersparen, werden die Wracks dann aber wieder auf dem luxemburgischen Moselufer abgeladen und zu einer kriminaltechnischen Untersuchung in die „Fourrière judiciaire“ in Sassenheim gebracht.
flüssig
12'
17'
Petingen
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3:0 |
Jeunesse
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RFCU Lëtzebuerg
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2:0 |
Düdelingen
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Fola
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1:2 |
Grevenmacher
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Rümelingen
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4:1 |
Kayl-Tetingen
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Hesperingen
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0:3 |
Differdingen
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Käerjéng
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3:0 |
RM Hamm Benfica
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Niederkorn
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5:2 |
Hostert
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