(dpa) - Schnellen Schrittes, den Blick starr nach vorne gerichtet, ging John Terry an der Fotografen-Meute vorbei. Mit eiserner Miene traf Englands bester Fußball-Verteidiger zum Auftakt seines Prozesses wegen Rassismus-Vorwürfen am Gericht in London ein.
Dem englischen Nationalspieler vom FC Chelsea droht zwar nur eine Geldstrafe von maximal 2500 Pfund (rund 3000 Euro). Doch der Fall hat ihn schon einiges gekostet - neben seinem Ruf auch die Kapitänsbinde. Als Folge gab Fabio Capello im Februar seinen Posten als Nationaltrainer auf.
Terry soll im Premier-League-Spiel gegen den Londoner Lokalrivalen Queens Park Rangers im Oktober 2011 seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Anton Ferdinand rassistisch übel beleidigt haben. Der 31-Jährige streitet die Vorwürfe ab. Ferdinand erklärte, die Beschimpfungen Terrys hätten ihn „sehr verletzt“.
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