Der Verkaufserfolg des Nissan Qashqai zeigt, dass die Entscheidung, sowohl den kompakten Almera als auch den Mittelklässler Primera durch eben dieses Crossover-Auto zu ersetzen, die richtige war. Nissan liegt mit seinem neuen Fahrzeug-Konzept – erhöhte Sitzposition und bullige Optik bei kompakten Außenmaßen, Pkw-ähnlichem Fahrverhalten und sparsamen Antrieben – voll im Trend.
Damit dieser Erfolg anhält, entsprach man im Laufe des vergangenen Jahres dem Wunsch mancher Kaufinteressenten nach noch mehr Raum für Mensch und/oder Material. Der Qashqai+2 richtet sich an Kunden mit gesteigertem Platzbedarf. Im Vergleich zum Standardmodell ist die Langversion um 21 Zentimeter auf 4,53 Meter gewachsen. Der Radstand hat sich um 13,5 Zentimeter auf 2,77 Meter vergrößert.
Der Nissan Qashqai+2, der sich in optischer Hinsicht nur durch wenige Details vom Original-Qashqai unterscheidet, ist mit seiner zusätzlichen dritten Sitzreihe eher ein Fünf-plus-zwei-Sitzer als ein echter Siebensitzer. Ausgewachsene Europäer passen nur bedingt auf die ausklappbare dritte Reihe im Laderaum. Für den Antrieb des Qashqai+2 bietet Nissan zwei Benziner und einen Diesel an.
Eine ganze Nummer größer und mit den Merkmalen eines echten SUVs versehen ist die Neuauflage des X-Trail, die auf der Beliebtheitsskala ebenfalls ganz oben steht. Optisch ist der Neue seinem Vorgänger weitgehend treu geblieben, dennoch handelt es sich um eine vollständige Neuentwicklung.
Basismotor ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 104 kW (141 PS). Als Dieselmotoren stehen zwei 2,0-Liter-dCi-Triebwerke von Allianzpartner Renault bereit, die 110 kW (150 PS) beziehungsweise 127 kW (173 PS)
leisten.
Oberhalb des X-Trail angesiedelt ist das Luxus-SUV Murano, das offiziell als Crossover geführt wird. Jüngst umfassend aufgefrischt, geht der Murano jetzt in die zweite Runde. Sein weiterentwickelter V6-Benziner holt fortan aus 3,5 Liter Hubraum 188 kW (256 PS).
Eher klassische Geländewagen sind der Pathfinder und der Patrol, der Pick-up Navara ist kleineren und größeren Transportaufgaben auch abseits befestigter Wege gewachsen.
Am unteren Ende der Nissan-Modellpalette stehen der bewährte Kleinwagen Micra und sein Stahl-Klappdach-Ableger C+C sowie der etwas geräumigere Note. Die Spitze bildet der als Roadster und als Coupé lieferbare Sportwagen 350Z, der in nicht allzu ferner Zukunft durch den 370Z ersetzt werden soll.