Multimedia Veröffentlicht am 15.07.12 10:48

Sonnensturm verlief glimpflich

Der Ausbruch eines Sonnensturms auf der Sonne am 12. Juli.
Foto: NASA

(dpa) - Glimpflich davongekommen: Ein Sonnensturm hat die Erde erreicht - aber zumindest vorerst keine nennenswerten Schäden angerichtet. Bis zum frühen Sonntagmorgen MESZ gab es keine Berichte über beschädigte Satelliten oder ausgefallene Handy- und Funkverbinndungen.

Die Hauptfront des Sturms, der am Donnerstag auf der Sonne ausgebrochen war, traf nach Angaben von US-Astronomen am Samstagabend (MESZ) die Erdatmosphäre. „Geringe geomagnetische Sturmaktivitäten treten jetzt auf“, teilten Experten vom Nationalen Meteorogischen Institut (NOAA) mit.

Der Sonnensturm, ein sogenannter koronaler Massenauswurf (CME), ist mit knapp 1500 Kilometern pro Sekunde losgerast.
Foto: NASA

Noch keine Entwarnung

Der Sturm habe die Stärke eins der bis fünf reichenden Skala. Allerdings gaben die Astronomen keine Entwarnung: Die Aktiväten könnten sich im Laufe des Wochenendes steigern und die Stärke zwei erreichen.

Satelliten wurden durch das kosmische Ereignis nicht beschädigt, sagte Juha-Pekka Luntama von der europäischen Weltraumagentur Esa. „Es war kein sehr starkes Ereignis“, fügte er hinzu.

Starke Sonnenstürme können Stromnetze und Handy-Verbindungen sowie den Funkverkehr für Flugzeuge stören. Sie werden häufig von Polarleuchten begleitet. Die Sonnenaktivität schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren und nimmt seit 2010 wieder zu.

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